Archiv Vorberichte + Spielberichte Senioren 22/23

Vorberichte und Spielberichte Seniorenmannschaften

34. Spieltag BWOL (20.05.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TSG Söflingen

    Reise nach Ulm ohne Punktgewinn

    TVK beendet Oberliga-Abenteuer mit Auswärtsniederlage


    Der TV Knielingen verlor das letzten Saisonspiel am Ende klar mit 25:41 (12:21) bei der TSG Söflingen. Dabei bekamen die Männer um Trainer Jochen Werling nie wirklich Zugriff in der Abwehr.


    Vor dem Spiel war bereits klar, dass das Spiel am letzten Spieltag keine wirkliche Bedeutung mehr hatte. Dennoch reisten die Knielinger, unterstützt durch einen vollbesetzten Fan-Bus, mit dem Ziel eine ordentliche Leistung abzuliefern, gen Osten. Dies gelang dann allerdings allenfalls zeitweise im Angriff. Vom Start weg bestimmten die Hausherren das Geschehen im Ulmer Stadtteil. In der zehnten Spielminute waren die Knielinger mit fünf Toren in Rückstand (3:8). Auch in der Folge änderte sich an der Söflinger Dominanz nichts. Dies war auch den Tatsachen geschuldet, dass man bei Zweikämpfen meist den Kürzeren zog und die Abwehrarbeit nie bei 100 Prozent sowie das Rückzugsverhalten nicht gut genug war. „Wir haben viele leichte Gegentore über den Positionsangriff und auch über die erste-zweite Welle bekommen. So kann man gegen eine individuell sehr gut aufgestellte Mannschaft nicht bestehen.“, erklärt Jochen Werling und fügt hinzu: Im Angriff war das ganz ordentlich. Aber nach einem guten Beginn schlichen sich technische Fehler ein und wir verwerfen freie Bälle.“ Mit zunehmender Spielzeit gelang den Gästen aus der Fächerstadt nur noch wenig. Schon vor der Halbzeitpause wurde die Tordifferenz zweistellig (11:21).


    Auch die zweite Spielhälfte ging klar an die Söflinger, die ihr Spiel konsequent durchzogen. Die Fächerstädter blieben chancenlos, was die Rückstände 20:32 und 21:36 schon früh dokumentierten. Am Ende ging man klar mit 16 Toren Unterschied von der Spielfläche (25:41). Letztlich kamen alle mitgereisten Knielinger Spieler zu Einsatzzeiten. „Jeder sollte am Ende einer sehr langen Saison nochmal Spaß haben und ohne Verletzung bleiben – beim Spiel und natürlich auf der langen Heimfahrt. Das ist gelungen, auch wenn die Leistung im Spiel nicht optimal war.“, sagt Jochen Werling zum Abschluss seiner Trainertätigkeit beim TV Knielingen, dem mit dem Aufstieg in die Baden-Württemberg Oberliga ein dickes Ausrufezeichen in der Vereinshistorie gelang.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Simon Richter (Tor), Benny Borrmann (4), Mehmet Süngü (2), Philipp Ast (4/2), Jochen Werling, Dennis Estedt (2), Tim Kusterer, Luis Werner, Jochen Rabsch (1), Lukas Metzger (2), Till Eißler (1), Louis Hohler (6), Yann Majunke, Niklas Kary (3).

  • Vorbericht BWOL: TVK - TSG Söflingen

    Oberliga-Abenteuer des TVK endet in Ulm

    Am 34. Spieltag treten Knielinger nochmals auswärts an


    Für den TV Knielingen wird es am 34. und letzten Spieltag der Oberliga Baden-Württemberg kein Happy End geben. Der Abstieg steht schon länger fest. Zum Abschluss fahren die Knielinger zur TSG Söflingen (Ulm, Sportzentrum Kuhberg, 20 Uhr) und wollen sich dort mit einer ordentlichen Leistung aus der Liga verabschieden.


    Auf- und Abstieg sind bereits seit dem letzten Wochenende entschieden. Die Söflinger waren lange im Aufstiegsrennen dabei, konnten dann aber seit Anfang April kein Spiel mehr gewinnen. So geht es eigentlich am Samstag um nichts mehr. Dennoch werden sich beide Vereine nochmal ein ansehnliches Duell liefern. Für die Männer aus der Fächerstadt geht es um einen ordentlichen Abschied aus der Oberliga. Mit den treuesten Fans gemeinsam fährt die Mannschaft im Bus die lange Reise an das andere Ende von Baden-Württemberg nach Osten. „Wir wollen uns mit einem guten Gefühl aus der Oberliga verabschieden und unseren treuen Fans ein schönes Ende des Abenteuers Oberliga bereiten. Wir haben viel mitgenommen aus dem Jahr und uns in jeder Hinsicht weiterentwickelt. Dieses Jahr kann uns keiner mehr nehmen. Mit Platz 15 haben wir mehr geschafft, als man uns vor der Saison zugetraut hat. Für den Verein ist das eine Runde für die Geschichtsbücher gewesen.“, sagt Trainer Jochen Werling.


    Auch für einige Spieler und das Trainerteam ist es der letzte Auftritt in den Knielinger Farben. Das wird für zusätzliche Motivation sorgen. Bereits letzte Woche hat die Mannschaft im badischen Derby gegen Großsachsen eine überzeugende Leistung gebracht. Das möchte der TVK nun im Ulmer Stadtteil Söflingen wiederholen. „Da haben wir uns von unserem Heimpublikum gut verabschiedet. Jetzt geht es eigentlich um nichts mehr. Dennoch wollen wir uns von unserer besten Seite zeigen, alles in die Waagschale werfen, nochmal genießen und die tolle Stimmung, die Atmosphäre, vor großem Publikum anzutreten, aufsaugen.“

33. Spieltag BWOL (13.05.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TVG Großsachsen

    Knielinger erneut ohne Punkte

    TVK macht zu viele Fehler und verliert letztes Oberligaheimspiel


    Der TV Knielingen verlor auch sein letztes Heimspiel gegen den TVG Großsachsen. Beim 32:37 (11:17) kassierten die Knielinger zu viele Gegentore aus schnellen Gegenstößen nach Ballverlusten im Angriff.


    „Wir bekommen schon in der ersten Halbzeit über zehn Tore aus der ersten oder zweiten Welle. Da machen wir im Angriff zu viele Fehler, werfen den Ball weg oder produzieren Ballverluste. Wenn wir das besser machen, gehen wir nicht mit sechs Toren Rückstand in die Pause. Im Optimalfall wäre auch eine Führung drin gewesen.“, sagt Jochen Werling nach seinem letzten Spiel auf der Knielinger Trainerbank in der Reinhold-Crocoll Halle.


    Über 60 Spielminuten musste der TVG Großsachsen allerdings alles geben, um am Ende die Punkte an die Bergstraße mitnehmen zu können. Die ersten elf Minuten verliefen noch ausgeglichen. Nach dem 3:4 nutzen die routiniert agierenden Gäste dann jeden noch so kleinen Fehler der Männer aus dem Karlsruher Westen. Über die Zwischenstände 5:10, 8:12 und 12:17 blieb der Knielinger Rückstand bis zur Pause deutlich. Dem Favoriten gestattete man auf TVK-Seite serienweise einfache Tore. Vorne verwarf man ebenso zu viele gute Möglichkeiten, um den Gast wirklich in Bedrängnis bringen zu können.


    Die Knielinger gaben sich aber auch in der zweiten Spielhälfte niemals auf und präsentierten sich weiter kämpferisch. So gelang es den Männern in den gelben Trikots von 14:20 auf 21:24 zu verkürzen. Danach legte Großsachsen wieder einen Zahn zu und war wieder mit sechs Treffern (21:27) vorn. Immer wieder setzte TVK-Trainer Jochen Werling, insbesondere bei Zeitstrafen für sein Team, erfolgreich auf den zusätzlichen Feldspieler im Angriff. Gestützt auf einen erneut gut aufgelegten TVK-Torhüter Pascal Fuchs verkürzte der TVK erneut (28:32). Insbesondere kamen die Knielinger über die Außenpositionen zu Torerfolgen. In den letzten sechs Spielminuten dominierten aber die Männer von der Bergstraße. Am Ende waren es fünf Tore Unterschied, die die letzte Heimniederlage der Knielinger in der Baden-Württemberg-Oberliga besiegelten. Trotz der Niederlage wurden die Männer um Trainer Jochen Werling vom zahlreich erschienen Publikum nach Spielende mit stehenden Ovationen verabschiedet.


    Am kommenden Wochenende fahren die Knielinger noch einmal zum Auswärtsspiel - zur TSG Söflingen nach Ulm. Bereits jetzt steht fest, dass die Knielinger am Saisonende Rang 15 belegen werden und in der kommenden Spielzeit wieder in der Badenliga antreten. Alle Entscheidungen in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) sind am vorletzten Spieltag gefallen. Mit dem TVK steigen Steißlingen, Altenheim, Weilstetten, Wolfschlugen und Konstanz ab. Aufsteiger in die 3. Liga sind die TGS Pforzheim und der VfL Waiblingen. Letzterer brachte das Kunststück fertig, als Aufsteiger aus der Württemberg-Liga nun in der BWOL durch zu marschieren.


    „Es mutet am Saisonende schon etwas seltsam an, dass nach einer Mammutsaison von 34 Spieltagen aus dieser Liga ein Drittel der Vereine absteigen muss – also sechs von 18 Teams. Der Unterschied im wirtschaftlichen Bereich ist im Übrigen in der BWOL enorm. Schon deshalb haben wir das als Abenteuer betrachtet und sind heute sehr stolz auf unsere Mannschaft. Viele haben uns die 16 Punkte, die wir in der BWOL bisher geholt haben, vor der Saison nicht zugetraut. Einige Spiele hätten wir nicht verlieren müssen und waren auch bei Niederlagen oft auf Augenhöhe. Unsere Fans konnten Handball auf hohem Niveau erleben. Die große Zuschauerresonanz und die Stimmung bei unseren Heimspielen waren immer erste Sahne.“, erklärt TVK-Sprecher Thomas Holstein sein Fazit.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Simon Richter (Tor), Benny Borrmann (6), Philipp Ast (4), Dennis Estedt (3/1), Tim Kusterer, Luis Werner (3), Jochen Rasch, Lukas Metzger (5), Till Eißler, Louis Hohler (6), Yann Majunke (3), Niklas Kary (2).

  • Vorbericht BWOL: TVK - TVG Großsachsen

    Gegen Großsachsen nochmal etwas reißen

    Letztes Oberligaheimspiel für den TV Knielingen


    Die Saison der Baden-Württemberg-Oberliga neigt sich nach einem wahren Mammutprogramm für alle Teams dem Ende zu. Die Knielinger Handballer treten im vorletzten Spiel in eigener Halle gegen den TVG Großsachsen an (Samstag, 20 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle).


    Für beide Mannschaften geht es eigentlich um nichts mehr. Die Knielinger stehen als Absteiger bereits fest, Großsachsen steht im Mittelfeld der Tabelle ohne jegliche Sorgen da. Dennoch ist es ein besonderes Spiel. Im letzten Heimspiel wollen sich die Knielinger für ihre treuen Fans nochmal richtig reinhängen. „Über die komplette Saison waren die Spiele in der Reinhold-Crocoll-Halle immer gut besucht. Die Jungs haben tolle Unterstützung von der Tribüne bekommen, auch dann wenn es nicht so gut lief. Das ist wirklich bemerkenswert, wie die Fans die Mannschaft gepusht haben. Jetzt wollen wir im Heimspiel nochmal etwas reißen und Danke sagen.“, erklärt TVK- Sprecher Thomas Holstein.


    Zuletzt hatten die Knielinger einige Schwierigkeiten mit einem schlagkräftigen Kader antreten zu können. So musste man zuletzt mehrfach personell erheblich geschwächt gegen starke Konkurrenz in die Spiele gehen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir am Samstag mit einem vernünftigen Kader auflaufen können. Gegen Großsachsen muss aber alles passen, wenn wir die Punkte holen wollen.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling, der sein letztes Heimspiel als Cheftrainer des Vereins aus dem Karlsruher Westen absolviert.


    Im Hinspiel mussten die Knielinger in der Vorrunde in Großsachsen eine Lehrstunde „erleiden“. Das soll diesmal tunlichst vermieden werden. Der TVG Großsachsen hat sich nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der Oberliga konsolidiert. Es stehen allerdings in naher Zukunft fundamentale Änderungen an. So gab es jüngst Gespräche zwischen allen handballspielenden Vereinen der Gemeinde Hirschberg (TVG Großsachsen, SG Leutershausen, HG Saase), um dort in einer Spielgemeinschaft den Leistungshandball auf Spitzenniveau weiterhin sicherzustellen. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Zunächst will der TVG Großsachsen seiner Favoritenrolle in Knielingen gerecht werden.

32. Spieltag BWOL (07.05.2023)

  • Spielbericht BWOL: VfL Waiblingen - TVK

    Knielinger halten lange mit

    Dezimierter TVK bleibt beim Tabellenprimus ohne Punkte


    Mit einer in Grenzen bleibenden Niederlage kehrt der TV Knielingen aus Waiblingen zurück. Beim 22:33 (11:16) zeigten die Männer aus der Fächerstadt eine ansprechende Leistung, mussten sich aber dann am Ende doch dem Tabellenführer deutlich geschlagen geben.


    „Was wir auf die Platte gebracht haben, war absolut in Ordnung und eine Leistungssteigerung gegenüber dem letzen Wochenende.“, erklärte TVK-Trainer Jochen Werling nach dem Auftritt seiner Mannschaft beim Aufstiegskandidaten. Nach zehn Spielminuten lag seine Sieben nur mit einem Tor in Rückstand (2:3). Das lag neben den engagiert aufspielenden Knielingern, auch an den etwas nervös beginnenden Waiblingern, die im Vorfeld von einem Pflichtsieg gegen Knielingen sprachen. In der Folge hatte der TVK gar die Möglichkeit in Führung zu gehen, die letztlich ungenutzt blieb. So setzt sich der Gegner auf 3:7 ab. Die stark ersatzgeschwächt angetretenen Knielinger, Trainer Jochen Werling musste auf mehrere Stammkräfte verzichten, arbeiteten sich auf 7:9 heran (23. Min.). In den Schlussminuten der ersten Halbzeit dominierten dann allerdings wieder die schwäbischen Hausherren. Zur Pause waren die Männer aus der Fächerstadt dann mit fünf Treffern hinten (11:16).


    In den zweiten 30 Minuten zog der Favorit kontinuierlich bis auf zwölf Tore weg (15:27). Eine Woche zuvor hatte der TVK noch 41 Gegentore kassiert. Dies wollten die Männer um Jochen Werling diesmal tunlichst vermeiden. Am Ende waren es dann elf Tore Unterschied und 33 Gegentore. Das Ergebnis entsprach dann auch dem aktuellen Tabellenbild. „Im Großen und Ganzen war heute nicht mehr drin. Wir haben uns sehr gut verkauft, wenn man sieht, wer alles bei uns auflaufen konnte. Da gibt es nichts zu meckern. Wir haben alles getan dafür, dass es einigermaßen gut ausgeht und im Rahmen bleibt.“


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Simon Richter (Tor), Benny Borrmann (4), Jochen Werling, Philipp Ast, Dennis Estedt (1/1), Tim Kusterer (5), Luis Werner (1), Jochen Rabsch (2), Patrick Estedt, Till Eißler (1), Louis Hohler (5), Felix Erdmann (3).

  • Vorbericht BWOL: VfL Waiblingen - TVK

    Mit Rumpfkader nach Waiblingen

    TV Knielingen vor „Mission Impossible“ beim Spitzenreiter


    Nach der schwer verdaulichen Heimpleite gegen Weilstetten fährt der TV Knielingen am Sonntag nach Waiblingen (17:00 Uhr, Rundsporthalle) für das drittletzte Saisonspiel. Der württembergische Mitaufsteiger grüßt aktuell von der Tabellenspitze und könnte durchaus den Durchmarsch in die 3. Liga schaffen, benötigt dazu aber unbedingt die beiden Heimpunkte gegen Knielingen.


    Drei Spieltage hat der TV Knielingen in der Baden Württemberg-Oberliga noch zu absolvieren, bevor man den Weg zurück in die Badenliga antritt. Dabei hat man es noch mit Mannschaften zu tun, die in der Tabelle deutlich besser stehen. Der VfL Waiblingen und die TSG Söflingen, dort treten die Fächerstädter jeweils auswärts an, sind im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze in aussichtsreicher Position. Dazwischen kommt Drittligaabsteiger Großsachsen - derzeit Rang acht - noch in den Karlsruher Westen.


    Der TVK könnte mit einer Überraschung durchaus ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Vergabe der Aufstiegsplätze geht. Das kommt allerdings einer Herkulesaufgabe gleich. „Wenn wir in den letzten Spielen der Saison noch was reißen wollen, müssen wir alles in die Waagschale werfen. Da geht es auch darum, keine Wettbewerbsverzerrung zu betreiben. In Waiblingen werden wir das Spiel nicht wegschenken und versuchen so lange wie möglich dabei zu bleiben. Vielleicht können wir es dann schaffen, eine Überraschung zu landen. Wir wissen, dass es eine Mission Impossible sein wird. Aber wir werden nichts unversucht lassen.“, erklärt Trainer Jochen Werling.


    Dabei kommt erschwerend hinzu, dass nicht alle Spieler des Knielinger Kaders in Waiblingen antreten können. So sind die Vorzeichen für den spielfähigen Knielinger Rumpfkader vor der Reise ins Württembergische alles andere als gut.

31. Spieltag BWOL (29.04.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TV Weilstetten

    Enttäuschender TVK-Auftritt

    TVK-Trainer Jochen Werling bemängelt Abwehrverhalten


    Im vorletzten Saisonheimspiel kam der TV Knielingen nicht zu einem Sieg gegen den Tabellenletzen TV Weilstetten. Die Hausherren unterlagen klar mit 33:41 (14:18). Besonders die die Defensivarbeit genügte dabei keineswegs Oberliga-Ansprüchen.


    Jochen Werling, Trainer des Karlsruher Oberligisten, kritisierte nach der Pleite sichtlich angefressen: „41 Gegentore – das geht gar nicht. Schon überhaupt nicht vor den eigenen Fans gegen das Schlusslicht der Liga. Da geht es nicht um Einstellung und Wille. So eine schlechte Abwehrleistung darf man nicht schönreden. Wir waren vor dem eigenen Tor heute einfach nicht da.“ Schon von Anfang an hatte man den Eindruck, dass die Gäste die Hinspiel-Niederlage mit 14 Toren Unterschied gegen Knielingen wett machen wollten. Schnell geriet der TVK klar in Rückstand. Nach elf Spielminuten waren die Schwaben mit fünf Toren weg (4:9).


    Im weiteren Spielverlauf durften die Weilstetter viele leichte Tore erzielen. Die zu großen Lücken im TVK-Abwehrverband konnten von den Karlsruhern zu keiner Zeit geschlossen werden. Die Gäste machten allerdings auch nicht alles richtig und der TVK kam nochmal auf 10:11 heran (19. Spielminute). Zur Pause hatten dann allerdings die Schwaben die Nase vorn (14:18), nach einer ersten Halbzeit, die man auf Knielinger Seite bestenfalls als durchwachsen bezeichnen konnte.


    Auch danach bekamen die Knielinger weiter keinerlei Zugriff auf die Weilstetter Angreifer. Auch wenn man es mit unterschiedlichen Abwehrvarianten probierte, im Ergebnis brachte keine Umstellung eine nachhaltige Besserung. Die Gäste machten im Angriff was sie wollten und der TVK steuerte auf eine weitere Heimniederlage zu. Sechs Tore Differenz (26:32) waren es zehn Minuten vor dem Ende als Trainer Jochen Werling sein Team mit der offenen Manndeckung beauftragte. An diesem Tag gelang den Knielingern einfach zu wenig, dass man das Spiel noch hätte drehen können. Am Ende setzte es eine enttäuschende Acht-Tore-Niederlage gegen den Tabellenletzten. Beide Vereine standen bereits vor dem Spiel als Absteigeraus aus der Baden-Württemberg-Oberliga fest.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Malte Röpcke (Tor), Lucas Zanki (Tor), Benny Borrmann (2), Mehmet Süngü (5), Philipp Ast (5/1), Dennis Estedt (2/1), Luis Werner (1), Jochen Rasch (4), Lukas Metzger (3), Till Eißler (4), Louis Hohler (2), Yann Majunke (4), Niklas Kary (1).

  • Vorbericht BWOL: TVK - TV Weilstetten

    TVK will Heimsieg einfahren

    Tabellenletzter zu Gast in Knielingen


    Für den TV Knielingen steht das dritte Heimspiel in Folge an. Dabei wollen die Männer um Trainer Jochen Werling gegen das Tabellenschlusslicht TV Weilstetten beide Punkte behalten (Samstag, 19 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle).


    Auch wenn es für die Handballer des TV Knielingen nicht nach dem erstrebten Klassenerhalt aussieht, voraussichtlich werden sechs Mannschaften (!) aus der Baden-Württemberg-Oberliga absteigen müssen, will man in Karlsruher Westen den Handballfans bis zum Saisonende gute Leistungen zeigen. „Wir wollen den Fans und uns selbst nochmal etwas Gutes tun und zwei Punkte holen – besonders in der eigenen Halle. 100 Prozent Einstellung ist notwendig, auch wenn der Gegner in der Tabelle ganz unten steht. Wir brauchen Willen, Leidenschaft und Kampfbereitschaft. In der Oberliga darf man keine Mannschaft unterschätzen. Wenn wir an unsere Leistungen des Heimsiegs gegen Wolfschlugen vor zwei Wochen rankommen, können wir das Spiel gewinnen“, erklärt TVK-Trainer Jochen Werling.


    Die Knielinger wollen sich am Ende dieser „Mamutsaison“ den respektablen Rang 14 sichern. Dazu muss man allerdings noch den TSV Wolfschlugen hinter sich lassen, mit dem man aktuell die gleiche Punktzahl teilt, aber beim direkten Vergleich den Kürzeren zieht. Zwischenzeitlich haben die Weilstetter nochmal personell aufgerüstet und das Spitzenteam Plochingen im Heimspiel Ende März überraschend schlagen können. Zuletzt zeigte Weistetten gegen Großsachsen eine ganz starke erste Halbzeit, bevor man danach regelrecht überrollt wurde.


    Die Knielinger konnten in der Hinserie das Spiel in Weilstetten deutlich für sich entscheiden und gehen am Samstag auf Augenhöhe in die Begegnung. Der TVK kann mit dem kompletten Kader ins Spiel gehen. Unter der Woche konnte Jochen Werling allerdings nur personell dezimiert die Vorbereitung auf das Weistetten-Spiel bestreiten.

30. Spieltag BWOL (22.04.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TV Plochingen

    Überraschung bleibt aus

    Plochingen eine Nummer zu groß für den TVK


    Karlsruhe. Gegen den Aufstiegsaspiranten TV Plochingen war der TV Knielingen auch in eigener Halle chancenlos. Beim 22:33 (12:17) wurde der Gast vom Neckar nur zeitweise von den Knielingern gefordert und setzte sich am Ende klar durch.


    Nach den zuletzt guten Leistungen hoffte man im Lager des TV Knielingen auf eine Überraschung. In den ersten 20 Minuten war man dann auch recht gut im Rennen. Doch nach dem 9:9 wurden der TV Plochingen, der in Richtung 3. Liga strebt, seiner Favoritenrolle immer mehr gerecht. Mit einem 0:4 Lauf wurden den Knielingern bereits Grenzen aufgezeigt (9:13). Dabei machten die Plochinger, insbesondere im Angriff, zwar nicht immer alles richtig, doch um einiges besser als die Hausherren, die in der Defensive immer weniger Zugriff auf die gegnerische Angriffsreihe bekamen. Zur Pause waren die Plochinger, die vor vier Wochen überraschend beim Schlusslicht Weilstetten den kürzeren gezogen hatten, bereits fünf Tore weg (12:17).


    Nach der Halbzeit machten die Schwaben konzentriert weiter, gestützt durch eine ordentliche Abwehrarbeit, gute Torhüterleistungen und dynamische Gegenstöße nach Knielinger Ballverlusten. Dabei konnte der Gast nicht wenige Knielinger Anspiele an den Kreis abfangen und Konter laufen. Gut agierte die Flügelzange des TVK in der Offensive, insbesondere Lukas Metzger und Louis Hohler (beide fünf Tore). Immer wieder gelang es ihnen schnelle Gegenstöße erfolgreich ins Ziel zu bringen und den Torabstand in erträglichen Grenzen zu halten. Insgesamt waren aber 22 TVK Tore viel zu wenig, um ernsthaft um die Punkte mitspielen zu können.


    Bereits nach zehn Minuten der zweiten Spielhälfte war die Begegnung eigentlich durch. Da waren die Männer um Trainer Jochen Werling bereits mit zehn Toren im Hintertreffen (14:24). Zeitweise offenbarte sich ein Klassenunterschied, obwohl die Trefferquote des TV Plochingen keineswegs optimal war. In der Folge wehrten sich die Knielinger mit kämpferischem Einsatz, auch wenn sich dadurch am Spielausgang nichts mehr wesentlich veränderte.


    TVK-Trainer Jochen Werling bewertete: „Leider haben wir heute nicht die Leistungen der letzten beiden Spiele abrufen können. Eigentlich hatte ich mir für das Spiel mehr ausgerechnet. Der dünne Kader machte sich aber heute bei uns bemerkbar. Plochingen hat eine ganz starke Mannschaft, die sicher bis zum Ende der Saison um den Aufstieg mitmischen wird. Wir wollen jetzt unbedingt am nächsten Samstag gegen Weilstetten punkten.“



    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lucas Zanki (Tor), Benny Borrmann (3), Dennis Estedt (3/2), Tim Kusterer, Luis Werner, Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rasch (2), Lukas Metzger (5), Till Eißler (2), Louis Hohler (5), Yann Majunke, Niklas Kary (2).

  • Vorbericht BWOL: TVK - TV Plochingen

    Den Aufstiegsaspirant stressen

    TVK hat in der Außenseiterrolle nichts zu verlieren


    Nach zwei Siegen in Folge steht für den TV Knielingen eine besonders harte Nuss auf dem Programm. Mit dem TV Plochingen, aktuell auf Rang drei der Tabelle, kommt ein Team in den Karlsruher Westen, das klar in Richtung 3. Liga blickt (Samstag, 20 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle). Spielverderber könnten da die Männer aus der Fächerstadt sein.


    In der Hinrundenserie fuhr die Werling-Sieben mit einer deutlichen Niederlage aus Plochingen nach Hause. Am Samstag wollen die Knielinger nun vor dem eigenen Anhang vieles Besser machen. Die Vorzeichen sind klar. „Gegen Mannschaften aus dem unteren Bereich der Tabelle dürfen die sich im Saisonendspurt keine Schwäche erlauben, wenn sie weiter um den Aufstieg mitmischen wollen. So haben wir gar nichts zu verlieren, aber wirklich überhaupt nichts.“, setzt TVK-Trainer Jochen Werling vor dem Spiel sein Ausrufezeichen.


    In den letzten beiden Spielen konnten seine Männer endlich wieder überzeugende Leistungen abliefern, nachdem man in der Rückrunde nicht immer das passende Leistungsniveau abrufen konnte. Die TVK-Fans wünschen sich, dass die Mannschaft wieder einmal einem Top-Ten-Team ein Bein stellt. Gerade der eigenen Halle ist man oft deutlich stärker als auswärts. „Wenn es uns gelingt die Intensität und die Bereitschaft der letzten beiden Spiele, die wir gewonnen haben, an den Tag zu legen, dann werden wir auch unsere Chancen bekommen. Dazu müssen wir wirklich über 60 Minuten brennen, uns bis zum Schluss aufopfern und wahrscheinlich auch über uns hinauswachsen.“, sagt Jochen Werling und baut dabei erneut auf die Unterstützung von den Rängen.


    Der TV Plochingen hat in allen Mannschaftsteilen sehr hohe Qualität zu bieten. So müssen die Knielinger einen besonders guten Tag erwischen, um die Punkte gegen die Männer vom Neckar zu holen. Dazu braucht es erneut eine kaum überwindliche Abwehr. „Das wäre schon eine riesen Geschichte, wenn wir den Favoriten schlagen. Da muss am Samstag alles passen, um Plochingen zu stressen. Es wäre schon schön, einem Gegner aus der Top Ten ein Bein zu stellen, was uns in der Rückrunde noch nicht gelungen ist.“, erklärt Jochen Werling.

29. Spieltag BWOL (15.04.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TSV Wolfschlugen

    Effiziente Knielinger gewinnen

    Werling-Sieben setzt sich kämpferisch durch


    Der TV Knielingen gewann nach dem Auswärtssieg in Steißlingen auch das Heimspiel gegen den TSV Wolfschlugen. Mit dem 36:34 (16:16) schloss der TVK in der Tabelle zum schwäbischen Kontrahenten nach Punkten auf.


    Erwartungsgemäß gab es in diesem wichtigen Duell im Abstiegskampf zwei kämpferisch agierende Mannschaften zu sehen. Dabei erarbeiteten sich die Knielinger zunächst leichte Vorteile und führten nach neun Spielminuten mit 6:3. In der Folge arbeiteten sich die Gäste immer wieder heran und der Abstand betrug meist nur ein bis zwei Tore. Dabei konnten die Knielinger vielfach ihr Tempospiel bei Ballgewinnen in der eigenen Abwehr durchbringen. Die schnellen Außenspieler Lukas Metzger und Louis Hohler verwandelten jeweils mit einer hohen Erfolgsquote.


    Zum Leidwesen von TVK-Trainer Jochen Werling nutzte der TSV Wolfschlugen mehrfach technische Fehler der Heimmannschaft, um aufzuschließen. Doch an diesem Tag waren die Knielinger im Angriff sehr effizient und legten immer wieder vor. Das Rabsch-Tor zum 14:10 hätte den Männern um TVK-Trainer Jochen Werling noch mehr Sicherheit geben können. Doch die Schwaben dachten nicht daran das Spiel wegzuschenken. Sie verbesserten ihr Rückzugsverhalten nach Ballverlusten merklich, was die Grundlage für eine Aufholjagd notwendig war. Zudem leistete sich der TVK den einen oder anderen unnötigen Ballverlust im Angriff. Zwei Minuten vor der Pause kassierte der TVK in Unterzahl den Ausgleichstreffer zum 15:15. Eine Minute später waren die Gäste gar in Front (15:16). Wenige Sekunden waren noch zu spielen, als Philipp Ast einen Strafwurf aus sieben Metern im Tor versenkte.


    Auch wenn die zweite Spielhälfte zunächst mit einem Rückstand begann (17:19), waren es die Knielinger, die in der zweiten Halbzeit meist die Akzente setzten. Nach 37 Spielminuten ging man erneut in Führung (21:20). Stabil in der Abwehr und weiter sehr effizient vor dem Tor der Gäste, agierten die Fächerstädter in den letzten 25 Spielminuten erfolgreich. Mit einem 8:1-Lauf zog der TVK von 18:20 auf 26:21 weg, was den Gästecoach zu einer Auszeit zwang (43.). Dabei glänzten die Hausherren nicht nur durch starke Anspiele an den Kreis, sondern überzeugten auch aus dem Rückraum. Nach der Pause warf Benny Borrmann sieben seiner insgesamt acht Tore, meist aus großer Distanz. Am eigenen Kreis arbeiteten die Knielinger mit einer sattelfesten 6-0-Variante und Wolfschlugen kam nicht mehr oft in aussichtsreiche Wurfpositionen. Den Rest erledigte Pascal Fuchs im Tor mit seinen Paraden.


    Es waren noch fünf Minuten zu spielen und der TSV Wolfschlugen ging zur offenen Manndeckung über, um das Blatt noch einmal zu wenden. Tatsächlich kamen die Männer aus dem Landkreis Esslingen auf 32:30 heran. Die Lücken in deren Abwehrverband, wusste sich nun allerdings der agile TVK-Linksaußen Lukas Metzger zu Nutze zu machen und traf dreimal in den Schlussminuten (35:31). Der Rest war dann nur noch Ergebniskosmetik.


    TVK-Trainer Jochen Werling war dann auch sichtlich zufrieden mit den 60 Minuten seiner Mannschaft: „Wir wollten, wie beim Auswärtssieg in Steißlingen, von Anfang an da sein und unser Spiel durchbringen. Das ist uns heute erneut gelungen. Auch wenn das Ergebnis am Ende knapper ausfiel, denke ich, dass wir verdient gewonnen haben. Wolfschlugen hat einen ganz starken Kader, der viel Qualität hat und immer viele Tore wirft. Mit 34 Gegentoren habe ich deshalb auch kein Problem. Im Angriff haben wir viele gute Lösungen gefunden, was zum Sieg gereicht hat. Nach den letzten Enttäuschungen wollten wir heute vor unseren Fans unbedingt beißen und ein gutes Spiel abliefern. Die Stimmung in der Halle war überragend und das hat uns auch ein Stückweit getragen.“


    Nach Punkten hat der TVK zum TSV Wolfschlugen aufgeschlossen (beide 16:42). Nun stehen noch fünf Saisonspiele an. In den nächsten beiden Wochen kommen Plochingen und Weilstetten in die Reinhold-Crocoll-Halle, bevor man in Waiblingen, gegen Großsachsen und in Söflingen antritt.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (8/1), Mehmet Süngü, Philipp Ast (3/3), Dennis Estedt (4), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rabsch (4), Lukas Metzger (9), Till Eißler (4), Louis Hohler (4), Niklas Kary.

  • Vorbericht BWOL: TVK - TSV Wolfschlugen

    Mit Hingabe und Leidenschaft punkten

    TVK braucht eine Steigerung in der Abwehr


    Zum Auftakt von drei aufeinander folgenden Heimspielen hat der TV Knielingen den TSV Wolfschlugen zu Gast (Samstag, 20 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle). Beide Vereine stemmen sich aktuell gegen den Abstieg aus der Baden-Württemberg-Oberliga. Die Begegnung ist für beide entsprechend bedeutungsvoll.


    In Anbetracht der Tabellensituation ist man sich im Team der Knielinger einig. „Im Vordergrund steht, zwei Punkte zu holen.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling und weiß dabei, dass die Rückrunde für die Mannschaft aus der Fächerstadt bisher keineswegs optimal verlief. So meint er: „Wir brauchen in der Abwehr eine deutliche Leistungssteigerung. Das war in den letzten Spielen oft zu wenig, dass wir um die Punkte hätten mitspielen können. Gegen Steißlingen hat es gereicht, in den Spielen davor nicht. Da müssen wir den Hebel ansetzen und in der Abwehr den Gegner wegarbeiten, mit allem was wir haben. Das müssen wir von Anfang an wollen und jeder muss sich aufopfern für den Sieg.“


    Die schwäbischen Gäste haben nur zwei Punkte mehr auf der Habenseite als die Knielinger, warfen allerdings im bisherigen Saisonverlauf deutlich mehr Tore. Der TSV Wolfschlugen kommt also mit viel Qualität im Angriff an den Rhein. Auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gab es des dabei meist nur knappe Niederlagen. So ist ein Gast zu erwarten, der sich sicher nicht leicht abschießen lässt. Im Hinspiel geb es für den TV Knielingen eine Klatsche mit zwölf Toren Unterschied. So gibt es also von den Männern um Jochen Werling am Samstag einiges zu korrigieren. „Wollen wir nach Punkten zu Wolfschlugen aufschließen, müssen zwei Punkte her. Mit Blick auf die deutliche Hinspiel-Niederlage im November, haben wir einiges gut zu machen. Nach dem Spiel wollen wir endlich wieder gemeinsam mit unseren Fans einen Heimsieg feiern.“ Beiden Vereinen wird am 29. Spieltag der Saison für den weiteren Verlauf wohl nur ein Sieg helfen. Eine kämpferisch geführte Begegnung ist zu erwarten.

28. Spieltag BWOL (01.04.2023)

  • Spielbericht BWOL: TuS Steißlingen - TVK

    Knielinger Start-Ziel-Sieg

    TVK-Erfolgserlebnis nach sechs punktlosen Spielen


    Den dritten Auswärtssieg der Saison feierte der TV Knielingen beim TuS Steißlingen und verbuchte zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Werling-Sieben agierte beim 33:28-Erfolg über 60 Minuten souverän und verdiente sich den Erfolg mit Tempospiel und großem Engagement. Zur Halbzeit waren die Knielinger bereits mit 17:15 in Front.


    Beim Start-Ziel-Sieg des TVK waren die Männer um Trainer Jochen Werling von Anfang an in Führung und gerieten nie in Rückstand. Früh kamen sie gut in die Begegnung und führten nach sechs Minuten mit 4:0. Die Gastgeber aus dem Landkreis Konstanz brauchten siebeneinhalb Minuten, um selbst erstmalig zu treffen. Deutlich besser als zuletzt klappte das Knielinger Tempospiel, dem die Gastgeber nur sehr begrenzt etwas entgegen setzen konnten. Die TVK-Führung blieb meist deutlich. Nur bei einem Zwischenspurt nach 16 Spielminuten, vom 11:7 zum 11:10-Zwischenstand (20.), schlossen die Steißlinger zeitweise auf. Dann hatten die Knielinger das Kellerduell wieder im Griff.


    Die gelb-schwarze Zweitorführung in der Halbzeit hätte allerdings noch deutlicher ausfallen können. Das war der Tatsache geschuldet, dass die Abwehrarbeit der Fächerstädter nicht immer ganz optimal funktionierte, oft wenn die TuS-Pässe an den Kreis kamen. Immerhin war die Offensivleistung nach dem Geschmack von Trainer Jochen Werling: „Unser Tempospiel hat sehr gut funktioniert und generell auch der Positionsangriff, auch wenn wir in der Abwehr das eine oder andere Problem hatten.“ Die Knielinger Angreifer trafen vorne aus allen Positionen ins Tor der Steißlinger. Benny Borrmann und Jochen Rabsch waren jeweils achtmal, meist aus der Rückraumposition, erfolgreich. Die TVK-Männer, die mit nur zwölf Spielern angetreten waren, machten bereits in der 54. Spielminute den Sack zu, als der pfeilschnelle Außen Lukas Metzger zum 30:24 traf.


    Abschließend bewertet Jochen Werling: „Die Mannschaft hat Moral bewiesen und 60 Minuten gezeigt, dass sie über die volle Distanz ihr Spiel durchbringen kann. Auch wenn wir personell eine ganz dünne Bank hatten, hat jeder der dabei war, sich voll eingebracht. Die tolle Unterstützung unser Knielingen Fans hat uns natürlich auch geholfen. Das war richtig Klasse, was da auf der Tribüne der Auswärtshalle abgegangen ist. So sind wir froh und glücklich, dass wir vor der Osterpause beide Punkte einfahren konnten. Ich hoffe, das gibt uns Auftrieb für die drei Heimspiele, die nun anstehen. Mit so einer Leistung können wir sicher noch den einen oder anderen Punkt holen.“


    Bei Fans und Spielern war, nach sechs punktlosen Spielen in Serie, die Erleichterung spürbar. Endlich hat es mit dem zweiten Rückrundensieg geklappt. Die lange Heimfahrt vom Bodensee nach Karlsruhe dürfte stimmungsvoll verlaufen sein. In der Heimspielserie treffen die Männer aus dem Karlsruher Westen nach der Osterpause im Wochenrythmus auf Wolfschlugen, Plochingen und Weilstetten in der Reinhold-Crocoll-Halle. Danach stehen bis zum Saisonende noch drei weitere Begegnungen – in Waiblingen, gegen Großsachsen und in Söflingen - an.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (8), Philipp Ast (4/2), Dennis Estedt (2/1), Jochen Rasch (8), Lukas Metzger (5), Till Eißler (1), Louis Hohler (3), Yann Majunke (2), Niklas Kary.

  • Vorbericht BWOL: TuS Steißlingen - TVK

    Mit Hingabe und Leidenschaft punkten

    Knielinger fahren zum Kellerduell an den Bodensee


    Die Tabelle spricht eine eindeutige Sprache. Der TV Knielingen braucht am Samstag im Spiel beim TuS Steißlingen eigentlich zwingend einen Sieg, um den Kontakt zum Mittelfeld nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren (20 Uhr, Sportpark Mindlestal).


    Die Gastgeber vom Bodensee haben nur zwei Punkte weniger auf dem Tabellenkonto als der TVK, der bereits seit sechs Spielen auf einen Punktgewinn wartet. Dort wird man sicher dieses Spiel als letzte Möglichkeit sehen, mit einer Aufholjagd doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Zuletzt kassierte der TuS Steißlingen hohe Niederlagen gegen Waiblingen und Großsachsen. Allerdings mussten die Steißlinger in den letzten Wochen auch ersatzgeschwächt antreten.


    Die krasse Enttäuschung vom letzten Wochenende, als man in eigener Halle gegen den TuS Altenheim eine katastrophale zweite Spielhälfte hinlegte, dürften die Erwartungen der Knielinger Anhänger im Hinblick auf das Spiel in Steißlingen etwas gedämpft haben. Dennoch sagt TVK-Trainer Jochen Werling deutlich: „Die Marschrichtung ist klar. Wir wollen gewinnen.“. Das Hinspiel in der Vorrunde haben die Knielinger zwar klar für sich entscheiden können. Doch die Reise in den malerischen Hegau ist kein Selbstläufer. Das Duell wird die Handballer aus dem Karlsruher Westen in jeder Hinsicht fordern.


    „Natürlich fahren wir dahin um die Punkte mitzunehmen. Aber da muss bei uns auch alles passen und wir müssen wahrscheinlich über unsere Grenzen hinausgehen. In der vollen Halle wird uns einiges an Gegenwind entgegen kommen. Da brauchen wir volle 60 Minuten Konzentration. Mit Herz, Hingabe und Leidenschaft müssen wir das angehen. Wichtig ist, dass die Einstellung stimmt und wir von Anfang an zeigen, dass wir den Sieg mehr wollen als der Gegner.“, sagt Jochen Werling.


    Dabei dürfen sich die Knielinger einen weiteren Ausrutscher, wie in der zweiten Halbzeit gegen Altenheim, keinesfalls leisten. Spielerische Glanzlichter sind naturgemäß im Abstiegskampf eher nicht zu erwarten. An diesem Tag zählt im Kellerduell in Steißlingen eben nur der Sieg.

27. Spieltag BWOL (25.03.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TuS Altenheim

    TVK mit Einbruch nach der Pause

    Dämpfer für Knielinger Ambitionen im Abstiegskampf


    Karlsruhe. Beim TV Knielingen bemühte man nach dem Spiel gegen den TuS Altenheim den berühmt-berüchtigten „Satz mit X“. Trotz eines guten Starts ins Spiel standen die Knielinger am Ende ohne zwei wichtige Punkte da. Die Südbadener gewannen beim 27:34 nicht unverdient im Karlsruher Westen, wobei die erste Halbzeit noch ausgeglichen verlief (13:13).


    Nicht wenige Anhänger der Männer aus dem Karlsruher Westen dürften sich nach der vom TVK sehr schwach geführten zweiten Spielhälfte ungläubig die Augen gerieben haben. Der Start ins Spiel verlief noch sehr verheißungsvoll. Mit 3:0 und 5:1 (7. Spielminute) führte die Mannschaft um TVK-Trainer Jochen Werling schnell und dynamisch. In den ersten Minuten der Begegnung schienen die Altenheimer vom Tempohandball der Gastgeber förmlich überrannt zu werden. Dann aber wehrte sie sich.


    Über die Zwischenstände 8:5, 10:6 und 12:8 (22. Min.) blieben die Knielinger aber zunächst auf der Erfolgsstraße. Danach schaffte der TuS Altenheim einen 4:0-Lauf zum 12:12, dem die Fächerstädter überraschend wenig entgegen zu setzen verstanden. Kurz vor der Pause vergab der TVK einen Wurf von der Siebenmeterlinie und im Gegenzug geriet man gar in Rückstand (12:13). Schon zur Pause (13:13) war aber klar zu sehen, dass die ersatzgeschwächt angereisten Gäste nicht gewillt waren, sich abschießen zu lassen.


    Die zweite Halbzeit verlief für die Knielinger katastrophal. Nur noch wenig klappte im Spiel nach vorne. Die TVK-Werfer leisteten sich „Fahrkarten“ in Serie und in der Abwehr war man nie sattelfest. Bereits in der 38. Minute belohnten sich die Gäste mit einem Vorsprung von vier Toren (15:19). Dabei dominierten sie nach Belieben den Spielverlauf, auch wenn der TVK zwischenzeitlich auf zwei Treffer aufschließen konnte (18:20 nach 40 Spielminuten).


    Mit dem 20:24 war dem Knielinger Bemühen erneut der Zahn gezogen. Während die Gäste immer sicherer in ihren Aktionen wurden, scheiterten die Knielinger regelmäßig an eigenen technischen Fehlern oder mit Fehlwürfen. Neun Minuten waren noch zu spielen als der TVK mit acht Toren hinten lag (22:30) und das Spiel entschieden war. Vorne blieb man bis zum Ende fahrig und hinten war die Defensive weiterhin löchrig. Nach der wohl schlechtesten Knielinger Heimleistung in einer Halbzeit, waren die so wichtigen Punkte im Abstiegskampf nach Südbaden entschwunden.


    TVK-Trainer Jochen Werling machte seine Enttäuschung deutlich: „In der zweiten Halbzeit haben wir eine bodenlose, unterirdische Leistung geboten, die wir uns vor unserem Heimpublikum so nicht leisten dürfen.“ Unwidersprochen blieb die Aussage des Gästetrainers, dass seine Mannschaft an diesem Tag den Sieg mehr wollte und mehr investiert hat als die Knielinger. Auf Oberliga-Niveau war die Knielinger Mannschaft an diesem Tag jedenfalls nicht. Die Heimniederlage macht den Kampf um den Klassenverbleib für den TVK noch etwas schwieriger. Am kommenden Samstag (20 Uhr) geht es zum TV Steißlingen an den Bodensee, wo es erneut darum geht ein „Vier-Punkte-Spiel“ zu gewinnen.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (2), Mehmet Süngü (2), Philipp Ast (4/2), Dennis Estedt (3/1), Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rabsch (1), Lukas Metzger (11),Till Eißler (2), Louis Hohler (2), Yann Majunke, Niklas Kary.

  • Vorbericht BWOL: TVK - TuS Altenheim

    TVK braucht Heimsieg

    Knielinger Oberliga-Handballer vor „Wochen der Wahrheit“


    Karlsruhe. Bis zur Osterpause stehen für den TV Knielingen im Abstiegskampf der Baden-Württemberg-Oberliga ganz wichtige Spiele gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle an. Den Anfang macht der Gast aus Altenheim, der drei Punkte weniger auf dem Konto hat (Samstag, 20 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle).


    „Das Heimspiel wollen wir natürlich gewinnen und unseren treuen Fans etwas zurückgeben.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling vor dem wegweisenden Spiel in eigener Halle gegen die Südbadener vom TuS Altenheim. In der Vorrunde konnten die Knielinger das Auswärtsspiel gewinnen und wollen auch diesmal die Punkte erobern. Aufgrund der Tabellensituation müssen beide Mannschaften dringend Punkten, wollen sie im Kampf um den Klassenerhalt noch mitreden. „Mit den Spielen gegen Altenheim, in Steißlingen und gegen Wolfschlugen werden das definitiv die Wochen der Wahrheit für uns. Die Marschroute ist klar. Wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen, brauchen wir die Punkte. Gegen Altenheim müssen wir gewinnen, egal wie.“, erläutert Jochen Werling die Situation im Abstiegskampf.


    Der TuS Altenheim gewann an den bisher 26 Spieltagen drei Spiele und schaffte dreimal ein Unentschieden, während der TV Knielingen sechs Siege verbuchte. Im Hinspiel waren die Knielinger in Altenheim lange in Rückstand und drehten die Begegnung noch zu ihren Gunsten in den Schlussminuten. „Diese mentale Stärke brauchen wir nun auch im Heimspiel. Das wird ein Spiel bei dem wir von der kämpferischen Komponente leben werden. Für uns gilt es eine massive Abwehr zu stellen und vorne unsere freien Chancen zu verwerten. Gerade die 100prozentigen müssen wir setzen. Wenn uns das gelingt, werden wir die Chance haben, das Spiel zu gewinnen.“, erklärt Jochen Werling und fügt abschließend hinzu: „Spiele im Abstiegskampf werden zu großen Teilen im Kopf entschieden, wenn Mannschaften aufeinander treffen, die im Tabellenkeller sehr eng beieinander stehen. Da müssen wir von Anfang an, voll da sein.“


    Mit der Unterstützung der Fans aus der Region dürfen die TVK-Akteure erneut rechnen. „Was auf der Tribüne seit Saisonbeginn abgeht, ist schon bemerkenswert. Auch wenn wir deutlich hinten liegen, kommt lautstarke Unterstützung über 60 Minuten ohne Pause. Bei manchen Auswärtsspielen in der Oberliga war es von Seiten des Heimpublikums doch recht ruhig. Bei uns ist immer was los und das hilft der Mannschaft enorm.“, sagt TVK-Sprecher Thomas Holstein.

26. Spieltag BWOL (19.03.2023)

  • Spielbericht BWOL: SG H2KU Herrenberg - TVK

    Ansprechende Leistung bleibt ohne Punkte

    Am Ende unterliegt der TV Knielingen unverdient deutlich


    Mit einer 30:37-Niederlge kehrte der TV Knielingen aus Herrenberg zurück. Zur Pause lag man mit 11:16 in Rückstand. Gegenüber der Vorwoche zeigten die Schützlinge von Trainer Jochen Werling eine deutlich bessere Leistung. Ein Punktgewinn kam dennoch nicht zustande, weil die Knielinger zu viele technische Fehler in der Offensive machten oder mit ihren Würfen zu oft scheiterten.


    Bis zum 4:4 blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe ein Herrenberger 3:0-Lauf die 7:4-Führung für die Gastgeber ergab (17. Spielminute). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Knielinger bereits zwei Strafwürfe von der Siebenmeterlinie vergeben und waren mehrfach am guten Torhüter der Hausherren gescheitert. Danach fand Jochen Werling bei einer Auszeit die richtigen Worte, denn seine Mannschaft schaffte mit drei Toren ohne Gegentreffer den Ausgleich zum 7:7. Dann schlichen sich erneut Fehler ins Spiel ein oder man scheiterte wieder am Herrenberger Schlussmann, der bereits vor der Pause seine zehnte Parade zeigte. So geriet der TVK erneut uns Hintertreffen und der 7:12-Zwischenstand (23.) war dann auch die logische Konsequenz. Bis zur Pause konnte der TVK den Rückstand von fünf Treffern nicht verringern (11:16).


    Nach der Halbzeit wurde wenigstens die Trefferquote besser. So gelang es dem TVK in den zweiten 30 Minuten noch 19 Tore zu erzielen. Bei den Zwischenständen 15:18 (35.), 18:21 (41.), 21:24 (43.) und 23:26 (46.) waren die Knielinger sehr nah dran auf zwei Tore zu verkürzen. Verworfene Torchancen oder technische Fehler verhinderten dann aber ein besseres Ergebnis. Das Spiel zu drehen gelang nicht. Die niemals aufgebenden Knieliger kamen zum Spielende hin nochmals auf drei Tore heran (27:30). Doch die Schlussminuten gehörten den Hausherren, die mit einer eher durchwachsenen Leistung den TVK am Ende zu deutlich in Schach halten konnten.


    Die Beurteilung des Spiels fällt bei TVK-Trainer Jochen Werling zwiespältig aus: „Wir haben insgesamt eine gute Leistung gezeigt. Da kann man in den kommenden Wochen darauf aufbauen. Mit sieben Toren fällt die Niederlage aber zu hoch aus, was dem Spielverlauf auch nicht entspricht. In Summe war es doch sehr ärgerlich, dass wir aus Herrenberg nichts mitgenommen haben. Hauptgrund ist in der ersten Halbzeit zu finden, weil wir da fünf freie Würfe, darunter zwei Siebenmeter, haben liegen lassen. Mit mehr gehaltenen Bällen und drei-vier verwandelten freien Würfen, gehen wir mit einem Unentschieden oder gar mit einer eigenen Führung in die Pause. Danach war es natürlich sehr schwer nochmal ins Spiel rein zu kommen. Dann haben wir mit dem siebten Feldspieler im Angriff agiert, was recht gut funktioniert hat. Allerdings haben wir in der Abwehr über die ganze Spielzeit keinen Zugriff bekommen.“


    Mit vollem Fokus geht die Mannschaft aus der Fächerstadt in die folgenden Spiele gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel. Zunächst trifft man in eigener Halle auf den TuS Altenheim am kommenden Samstag. Dann geht es an den Bodensee zum TuS Steißlingen, bevor der TSV Wolfschlugen nach Knielingen kommt. Aufgrund der Tabellensituation sind diese Begegnungen von erheblicher Bedeutung im Abstiegskampf. Insgesamt kann man noch acht Spiele zum Punktesammeln nutzen.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (3), Philipp Ast, Dennis Estedt (6/3), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart (1), Jochen Rabsch (5), Lukas Metzger (3),Till Eißler (3), Louis Hohler (7), Niklas Kary (2).

  • Vorbericht BWOL: SG H2KU Herrenberg - TVK

    TVK am Sonntag nach Herrenberg

    Knielinger arbeiten an ihrer Chancenverwertung


    Mit reichlich Luft nach oben in den letzen beiden Spielen in der Baden-Württemberg-Oberliga, reist der TV Knielungern zur SG H2Ku Herrenberg (Sonntag, 17 Uhr, Markweghalle). Dabei wird es besonders darauf ankommen, wieder einmal eine passende Angriffsleistung mit deutlich mehr verwandelten Torwürfen auf die Platte zu bringen.


    Die schwäbischen Gastgeber hinken sicher etwas hinter den eigenen Ambitionen um einiges hinterher. Vor der Saison von vielen Beobachtern deutlich besser eingeschätzt, belegen die Herrenberger derzeit Rang zehn der Tabelle und haben weder mit dem Meisterschaftsrennen, noch mit dem Abstiegskampf etwas zu tun. Zuletzt gab  es eine empfindliche 25:39-Niederlage in Großsachsen. Im Heimspiel geht man dennoch als Favorit ins Spiel gegen den TV Knielingen, dem im Jahr 2023 bisher nur ein einziger Sieg gelang. Den Tabellenplatz 15 belegen die Fächerstädter schon länger, aktuell mit 14 Pluspunkten Abstand zu den sonntäglichen Gegnern.


    Im Hinspiel gab es für die Knielinger gegen Herrenberg nichts zu holen. Ob dies nun ausgerechnet im Auswärtsspiel gelingt, hängt an vielen Faktoren ab. TVK-Trainer Jochen Werling nennt hierzu zu allererst die Knielinger Chancenverwertung: „Was uns in den letzten Wochen etwas begleitet hat, dass wir vorne zu ineffektiv waren. Das müssen wir wieder hochfahren, gerade die freien Würfe nutzen.“ In der Defensive präsentieren sich die Knielinger seit dem Jahreswechsel mit einem regelrechten auf und ab. Weniger als 30 Gegentore wären in Herrenberg schon eine gute Voraussetzung für einen Punktgewinn. „Natürlich gehört auch dazu, dass wir hinten gut decken, konsequent und bedingungslos in jeden Zweikampf gehen.“, sagt Jochen Werling.


    Auch wenn der Gegner keine optimale Saison spielt, hängen die die Trauben am Sonntag für den TVK recht hoch. Da kommt noch dazu, dass die Knielinger im bisherigen Saisonverlauf gerade auswärts bei den Top-Ten-Teams der Liga chancenlos waren. Mit Top-Einstellung sollten die Männer aus dem Karlsruher Westen dennoch ins Spiel gehen. Denn Überraschungsergebnisse bot die Liga bisher immer wieder.


    Die Vorbereitung auf das Herrenberg-Spiel geriet in Knielingen wenig optimal. Relativ überschaubar war erneut die Anzahl der Spieler unter der Woche, die Jochen Werling im Training hatte. Am Sonntag ist einmal mehr ein guter Start ins Spiel hinzulegen. Den Spielbeginn zu verschlafen verbietet sich selbstredend, denn die letzen beiden Spiele waren für die Knielinger, realistisch betrachtet, bereits nach der ersten Viertelstunde gelaufen. „Es muss unser Ziel sein, dass wir uns von Anfang an in das Spiel hineinarbeiten, sofort da sind und gleich zeigen, dass wir die Punkte wollen, dass wir bereit sind den Fight anzunehmen. Das ist gerade im Hinblick auf die kommenden Wochen wichtig, wo Gegner kommen, die in der Tabelle um uns herum stehen. Unabhängig vom Ergebnis geht es also auch darum, mit einem guten Auftritt für diese kommenden Aufgaben Selbstbewusstsein zu tanken.“, sagt Jochen Werling.

25.Spieltag BWOL (11.03.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TSV Blaustein

    Vierte Niederlage in Folge

    Blaustein reicht eine gute Halbzeit zum Sieg in Knielingen


    Erneut unterliegt der TV Knielingen in der Baden-Württemberg-Oberliga. Gegen den TSV Blaustein gab es in eigener Halle ein 24:30 und damit die vierte Niederlage in Folge. Nach einer indiskutablen Leistung in der ersten Halbzeit waren die Knielinger folgerichtig deutlich in Rückstand. (8:16). Eine Leistungssteigerung nach der Pause reichte aber nicht mehr, um das Blatt noch zu wenden.


    Die Gäste aus der Region Ulm kamen mit der Empfehlung, das zweiterfolgreichste Angriffsteam zu stellen. Dabei werfen die Blausteiner in der laufenden Saison meist weit mehr als 30 Tore pro Spiel. So wäre es für die Knielinger eigentlich ein Erfolg gewesen, nur 30 Gegentore zu kassieren. An diesem Tag scheiterte man aber viel zu oft vor dem Blausteiner Tor. Letztlich schafften die Knielinger es nicht, ihren Möglichkeiten auch in eine ausreichende eigene Toranzahl umzusetzen. Beste Möglichkeiten blieben in Serie ungenutzt, was sich negativ bemerkbar machte. So blieb man vor der Pause bei mageren acht eigenen Treffern. Auffällig war schon früh die hohe Fehlerquote auf beiden Seiten, weil es der jeweiligen Defensive oft gelang, erfolgreich die Passwege der Angreifer zu verstellen.


    Nach der Pause wurden wenigstens die Knielinger Wurfversuche etwas erfolgreicher. Die zweite Halbezeit gewannen die Männer um TVK-Trainer Jochen Werling gar mit 16:14. Dass es zu den angestrebten Punkten gegen den früheren Drittligisten nicht reichte, lag an den Leistungen vor der Pause. Wenige Minuten vor dem Spielende war der Abstand beim 20:30-Zwischenstand allerdings noch uneinholbar. Zum Ende hin durften die Knielinger noch Ergebniskosmetik betreiben und die Niederlage hielt sich gegen den Favoriten aus dem oberen Tabellendrittel in Grenzen.


    TVK-Trainer Jochen Werling bilanzierte: „Das was wir wollten haben wir nicht auf die Platte gebracht. Auch die Chancenverwertung war nicht gut. Wir leben auch ein Stück weit von Ballgewinnen in der Abwehr und den daraus resultierenden Gegenstößen. Das hat heute nicht funktioniert.“


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (1, Tor), Malte Röpcke (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (4), Mehmet Süngü (6), Philipp Ast (4/1), Dennis Estedt (2/1), Tim Kusterer, Luis Werner (2/1), Jochen Rabsch (2), Lukas Metzger (1), Louis Hohler (1), Niklas Kary (1/1).

  • Vorbericht BWOL: TVK - TSV Blaustein

    Blausteiner Torfabrik kommt zum TVK

    Knielinger wollen mit viel Leidenschaft bestehen


    Nach dem eher enttäuschenden Auftritt in Heiningen wollen die Knielinger im Heimspiel gegen den TSV Blaustein (Samstag, 20 Uhr) ein anderes, besseres Gesicht zeigen.


    „In Heiningen haben wir eine Lehrstunde erteilt bekommen, was Leidenschaft, Wille, Bereitschaft und das Verwerten von klaren Torchancen angeht.“, sagt Jochen Werling mit dem Blick zurück. Einmal mehr sollen seine Spieler nach einem weniger guten Auswärtsspiel den Fans in der heimischen Reinhold-Crocoll-Halle mehr bieten. „Im Heimspiel wollen wir versuchen den Schalter wieder umzulegen und unseren Zuschauern und auch uns selbst eine ansprechende Leistung zu bieten.“, sagt Jochen Werling im Vorfeld des Spiels gegen den TSV Blaustein.


    Die Blausteiner zeichnet eine ganz starke Offensive aus. Der zweitbeste Angriff der Baden-Württemberg-Oberliga konnte bisher in 24 Spielen insgesamt 800 Tore erzielen. Zuletzt zerlegte man Drittligaabsteiger Großsachsen ohne viel Mühe mit 42:30. Die Knielinger sind also am Samstag der eindeutige Underdog in diesem Treffen. Auch deren Personalsituation kann man in dieser Woche als angespannt bezeichnen. Yann Majunke zog sich in Heiningen eine Versetzung zu, die einen Einsatz ausschließt. Gleich mehrere Knielinger Akteure konnten unter der Woche am Trainingsbetrieb wegen Erkrankungen nicht teilnehmen.


    „Wir werden sehen, wer verfügbar ist. Aber was man erwarten muss und kann, ist Leidenschaft, Kampf und die Bereitschaft in jeder Phase des Spiels mehr zu investieren als der Gegner. Dann hoffen wir auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Von einem Sieg möchte ich erst gar nicht reden. Denn dafür müssen sehr, sehr viele gute Entscheidungen im Spiel treffen, gut aufgelegte Torhüter haben und ein sehr gutes Abwehrverhalten an den Tag legen. Auch die zuletzt nicht optimale Torchancenauswertung muss deutlich besser sein.“, erklärt Jochen Werling, der keine Prognose für den Ausgang des Spiels abgeben möchte.


    Sollten die Knielinger gut ins Spiel starten, wird es auch für die Blausteiner keine leichte Angelegenheit in Knielingen zu gewinnen. Gelingt das nicht, könnte es am Ende deutlich werden. „Wenn wir von Anfang an der Musik hinterher rennen, wird es natürlich sehr schwer. Im Heimspiel wollen aber wir unseren treuen Zuschauern unser wahres Gesicht zeigen, was uns gerade zuhause immer wieder gelungen ist.“, sagt Jochen Werling abschließend.

24.Spieltag BWOL (04.03.2023)

  • Vorbericht BWOL: TSV Heiningen - TVK

    Am oberen Limit abliefern

    TVK steht vor schwerer Auswärtshürde in Heiningen


    Karlsruhe. Nach zwei deutlichen Niederlagen geht es für die Knielinger Oberliga-Handballer am Samstag (20 Uhr) zum TSV Heiningen, der sich im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt hat.


    Gegen die Spitzenteams TV Bittenfeld und TGS Pforzheim haben die Knielinger zuletzt in Summe 83 Gegentore kassiert. Das soll sich in Heiningen nicht wiederholten. Gerne denkt man dabei an das Heimspiel in der Vorrunde. Da gelang den Knielingern ein 34:30-Sieg gegen Heiningen. Dabei spielten die Knielinger eines ihrer besten Saisonspiele und gewannen nicht unverdient. „Auch wenn wir das Hinspiel gewonnen haben, hängen die Trauben dort sehr hoch. Die Heininger haben die letzten Spiele sehr gut abgeliefert. Mit dem Sieg in Großsachsen stehen sie jetzt sehr gut da in der Tabelle.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling.


    Ohne eine Knielinger Topleistung wird es sehr schwer, etwas Zählbares mit zu nehmen. Die aktuelle Kadersituation beim TVK ist denn auch nicht unbedingt dazu geeignet, sorgenfrei nach Heiningen zu fahren. „Durch das Fehlen von verletzten und kranken Spielern, ist die Vorbereitung auf das Spiel nicht optimal gelaufen.“, erklärt Jochen Werling, der immerhin auf die Rückkehr von Jochen Rabsch und Benny Borrmann hoffen kann. „Wir werden sehen, wer am Samstag alles auflaufen kann.“, ergänzt Jochen Werling.


    Um in Heiningen nach den Punkten schauen zu können, muss im Spiel des TVK alles passen. Eine Leistung der gesamten Mannschaft am oberen Limit ist dabei schon zwingend notwendig und das in Angriff und Abwehr. Im Hinblick auf die Tabellensituation im Abstiegskampf wäre ein Erfolg sicher Gold wert.


    Die Gastgeber spielen eine ganz starke 3-2-1-Abwehrvariante, die den Gegner zu Fehlern im Aufbauspiel zwingen soll. Gelingt es den Heiningern ins Tempospiel zu kommen, werden sie nur sehr schwer zu stoppen sein. Zudem sind einige zuvor angeschlagene Spieler in den Trainingsbetrieb zurück gekehrt. In den letzten acht Spielen wurden 14 Punkte geholt, was dem TSV Heiningen deutlichen Abstand zu den Abstiegsrängen bescherte. Der TVK siegte im gleichen Zeitraum nur einmal. Die Rollenverteilung vor dem Spiel scheint klar. Allerdings gehören überraschende Spielausgänge zum Standard in der aktuellen Baden-Württemberg-Oberliga-Saison.

23.Spieltag BWOL (25.02.2023)

  • Spielbericht BWOL: TVK - TGS Pforzheim

    Der Favorit gewinnt am Ende klar

    40 starke Knielinger Minuten reichen nicht


    Karlsruhe. Das Endergebnis von 25:35 für die TGS Pforzheim spiegelt nur sehr bedingt das Spielgeschehen wieder. Der TV Knielingen war in der eigenen Halle dem Meisterschaftsanwärter lange Zeit ebenbürtig. Vor der Pause agierten die Gastgeber gar auf Augenhöhe, was der 17:18-Pausenstand realistisch dokumentiert.


    Die Knielinger erwischten zwar nicht unbedingt einen guten Start ins Spiel, wo sie gleich einmal mit 0:3 hinten lagen, kämpften sich aber zurück ins Spiel und glichen bereits mit dem 7:7 (13. Spielminute) erstmals aus. Kampf war für die Knielinger der entscheidende Faktor, auch weil sie im Rückraum durch das Fehlen von Jochen Rabsch und Benny Borrmann personell geschwächt antreten mussten. „Die Pforzheimer Erste Sieben sucht in der Oberliga Ihresgleichen und die ganze Mannschaft hat große Qualität in ihren Reihen. Da geht es für uns nur über den Kampf.“, erklärt TVK-Trainer Jochen Werling.


    In der ersten Halbzeit gelang es der TGS nicht, sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen, auch wenn die Goldstädter mit dem 9:12-Zwischenstand auf drei Treffer vorlegen konnten. Die Knielinger fanden immer wieder Lücken in der Pforzheimer Defensive und trafen ins Gästenetz. Dennis Estedt verwandelte einen Strafwurf zum 13:13, was die TGS mit einer Auszeit beantwortete. 25 Minuten waren gespielt, als Till Eißler für die Knielinger gar die erste TVK-Führung in diesem Spiel warf (15:14). Zum Leidwesen der TVK-

    Anhänger war es die einzige eigene Führung in diesem Spiel. Bis zur Pause schafften es die Gäste aber nicht, eine eindeutige Führung zu erzielen. Louis Hohler gelang das Tor zum 17:18 kurz vor der Halbzeitpause und auf der Tribüne wunderte sich sicher der eine oder andere, dass der Meisterschaftsaspirant nicht viel deutlicher vorne lag.


    Nach der Pause war ein anderes Bild zu sehen.

     Pforzheim wechselte Jonathan Binder ein und der entschärfte zwischen den Pfosten viele Knielinger Würfe. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste-Angreifer ihre Möglichkeiten viel besser, was den Gastgebern einen 19:24-Rückstand bescherte (37.). Zuvor hatten sich beide Teams bereits mit je einer roten Karte dezimiert, was sich auf Knielinger Seite nachhaltiger bemerkbar machte, weil mit Dennis Estedt der Mann früh ausfiel, der auf Rückraum Mitte sehr viel zum Spiel seiner Mannschaft hatte beigetragen können. TVK-Trainer Jochen Werling beurteilt: „Nachdem Dennis aus dem Spiel war, hatten wir noch weniger Alternativen im Angriffsspiel. Das war schon für uns ein Knackpunkt.“ So zogen die Favoriten Tor um Tor weg und bereits beim 23:30 (48.) war das Spiel durch. Am Ende ging es nur noch um Ergebniskosmetik.


    Letztlich hatten die Knielinger 40 Minuten lang eine starke Leistung abgeliefert, was in der Oberliga aber gegen ein Spitzenteam für einen Punktgewinn nicht ausreicht. „Ich habe heute, nach der hohen Niederlage in Bittenfeld, eine gute Reaktion meiner Mannschaft gesehen. Gegen diesen Gegner, der sehr viel Qualität im Kader hat, geht es für uns nur über den Kampf und den haben wir abgeliefert. Im Angriff konnte wir lange Zeit gute Lösungen finden, während die Abwehr nicht ganz so stabil wie sonst war.“, zeigt sich Jochen Werling nicht unzufrieden über den Auftritt seines Teams. Mit viel Applaus belohnten die TVK Fans nach der Begegnung die Knielinger Spieler für ihre Einsatzbereitschaft über die kompletten 60 Minuten, auch wenn die Niederlage am Ende mit zehn Toren deutlicher ausfiel wie erhofft. Immerhin hatte man einer Mannschaft, der man die Rückkehr in die dritte Liga durchaus zutraut, 40 Minuten lang Paroli bieten können. Punkte muss der TVK gegen andere Teams holen.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (1, Tor), Malte Röpcke (Tor), Lukas Zanki (Tor), Mehmet Süngü (3), Philipp Ast (4/4), Dennis Estedt (2/1), Tim Kusterer, Luis Werner (1/1), Kornej Tjart, Lukas Metzger (3), Till Eißler (4), Louis Hohler (3), Yann Majunke (2), Niklas Kary (2).

  • Vorbericht BWOL: TVK - TGS Pforzheim

    Dem Favoriten ein Bein stellen

    TVK empfängt Aufstiegsaspirant TGS Pforzheim


    Karlsruhe. In der Baden-Württemberg-Oberliga steht der TV Knielingen vor einer extrem schweren Aufgabe, denn der aktuelle Tabellenzweite kommt in die Fächerstadt. Die TGS Pforzheim hat seit drei Monaten kein Spiel mehr verloren und ist dementsprechend klarer Favorit am Samstag (19 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle).


    Vor dem Spiel sind die Rollen klar verteilt. Mit einem stark besetzten Kader ging die TGS in die Saison und ist inzwischen dem Ziel, Rückkehr in die dritte Liga, Stück für Stück näher gekommen, nachdem der Saisonstart nicht optimal verlief. Im Karlsruher Westen will man in den verbleibenden zwölf Spielen die nötigen Punkte zum Klassenerhalt sammeln. „Die TGS ist die Mannschaft des letzten Vierteljahres. Sie sind top in Form und haben sehr gute individuelle Klasse im Kader. Die erste Sieben sucht Ihresgleichen in der Liga.“, sagt Jochen Werling. Tatsächlich haben die Pforzheimer mit der Reaktivierung vorn Torhüter Jonathan Binder personell nochmal eine Schippe drauf gelegt, um weiter um den Aufstieg mitzuspielen. Nicht ohne Grund ist die TGS die Mannschaft, die in der aktuellen Oberligasaison bisher die wenigsten Gegentreffer kassierte.


    „Bei uns muss am Samstag alles nahezu perfekt laufen um auch nur ansatzweise eine Chance auf die Punkte zu haben.“, erklärt Jochen Werling seine Einschätzung. Zudem werden dem Knielinger Trainer einmal mehr nicht alle Spieler seines Kaders zur Verfügung stehen, was bereits in der letzten Woche in Bittenfeld der Fall war. „Wir müssen schauen, wie wir das kompensiert bekommen. Das geht nur mit der Halle, mit Herz und Leidenschaft. Da müssen wir versuchen, das Spiel von Anfang an offen zu halten und uns dann ein Stück weit von den Fans zuhause tragen zu lassen. Sollten wir im Derby etwas holen, dann wäre das schon eine Überraschung. Aber wir werden alles reinwerfen, was wir haben und versuchen dem klaren Favoriten ein Bein zu stellen.“, Jochen Werling.


    Im Hinspiel in Pforzheim konnten die Knielinger ein Spiel auf Augenhöhe abliefern und scheiterten damals knapp mit 26:30. Da hatten die Knielinger in der zweiten Halbzeit lange Zeit die Oberhand und scheiterten letztlich daran, dass man sich zwischendurch eine spielerische Auszeit leistete sowie an einer sehr einseitigen Zeitstrafenverteilung. Diesmal sollen die Knielinger 60 Minuten auf gutem Niveau agieren. Ansonsten werden die Männer in den Farben gelb und schwarz gegen diesen starken Gegner chancenlos bleiben.

22.Spieltag BWOL (18.02.2023)

  • Spielbericht BWOL Männer: TV Bittenfeld 2 - TVK

    Bittere TVK-AuswärtsfahrtTV Knielingen kommt in Bittenfeld komplett unter die Räder


    Bittenfeld/Karlsruhe. Das die Trauben beim Tabellenführer Bittenfeld hoch hängen würden, war allen im Team das TV Knielingen vorab klar. Die 24:48-Niederlage war dann aber doch für die Männer aus dem Karlsruher Westen nicht dazu geeignet, sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu holen.


    Nach dem Derby-Sieg gegen Neuenbürg wollten sich die Knielinger beim Talentschuppen des Erstligisten TVB Stuttgart zumindest achtbar aus der Affäre ziehen. Das misslang vollständig. Besonders weh dürften sich die 48 Gegentore angefühlt haben. Bereits in der Hinrundenserie hatten die Fächerstädter zuhause gegen Bittenfeld 46 Gegentore kassiert. In der Rückrunde wurde es nun noch deutlicher. TVK-Trainer Jochen Werling meint denn auch klar: „Da war an diesem Tag gar nichts für uns drin und wir brauchen auch nicht darüber reden, dass wir im Angriff nicht viel zusammenbekommen haben. Die Anzahl der Gegentore war viel, viel zu hoch.“


    Sichtbar waren an diese Tag die Unterschiede beider Mannschaften. So kann der Bittenfelder Talentschuppen beispielsweise unter weitgehend professionellen Bedingungen gefördert werden. Das trägt Früchte und nicht umsonst grüßt das Team aus der schwäbischen Metropole von der Spitze der Oberligatabelle. „Die trainieren 4 – 6mal in der Woche. Vom Tempo und der Entscheidungsfindung her, konnte man ganz deutlich sehen, dass dort ganz andere Voraussetzungen und ein voller Kader mit viel Qualität vorhanden sind. Das ist bei denen wie am Schnürchen gelaufen.“, erklärt Jochen Werling. Bemerkbar machte sich auch auf Knielinger Seite, dass mit Mehmet Süngü und Benny Borrmann zwei wichtige Rückraumspieler in der Werling-Sieben fehlten.


    Bereits nach sieben Minuten war man mit 2:6 im Rückstand. Über die Zwischenstände 3:11, 7:17 und 8:18 lagen die Knielinger schon nach 23 Spielminuten völlig aussichtslos hinten. Die Differenz von zehn Toren stand auch zur Halbzeit auf der Anzeigetafel (13:23). Auch in der zweiten Spielhälfte sahen die Männer aus der Fächerstadt kein Land. In der 48. Minute stellten sich die mitgereisten TVK-Fans auf eine derbe Negativrekordpleite ein, als die nicht nachlassenden Gastgeber zu diesem Zeitpunkt bereits 20 Tore Vorsprung und die Marke von 40 Treffern hinter sich gelassen hatten (20:40). Am Ende waren es dann 24 Tore Unterschied (24:48).


    Nach dem Spiel schaute Jochen Werling bereits in die Zukunft. „Es geht jetzt darum, wieder aufzustehen und am nächsten Samstag gegen die TGS Pforzheim eine Reaktion zu zeigen. Da wollen wir gegen die nächste Spitzenmannschaft ein anderes Gesicht zeigen.“


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Malte Röpcke (Tor), Lukas Zanki (Tor), Jochen Werling, Philipp Ast (4/3), Dennis Estedt (4), Tim Kusterer, Luis Werner (1), Kornej Tjart, Jochen Rabsch (2), Lukas Metzger (4), Till Eißler (3), Louis Hohler (1) Yann Majunke (5), Niklas Kary.

21.Spieltag BWOL (11.02.2023)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - HC Neuenbürg

    TVK beendet Durststrecke

    Umkämpfte Derby-Punkte bleiben in Knielingen


    Karlsruhe. Nach sechs sieglosen Spielen gewann der TV Knielingen gegen den HC Neuenbürg 2000 mit 28:22 (15:12) in eigener Halle vor vollbesetzten Rängen. In der kampfbetonten Begegnung waren es letztlich die stabile Deckungsarbeit und die geringere Fehlerquote, die den Ausschlag für die Hausherren gaben.


    Wer sich als Zuschauer dieses Spiel ausgesucht hatte, um technische Feinheiten des Handballsports zu sehen, war an diesem Tag eindeutig in der falschen Halle. Die Derbys zwischen Knielingen und Neuenbürg sind immer von Kampf und Leidenschaft geprägt. So war es auch diesmal. 17 Zeitstrafen für beide Teams sprechen da eine eindeutige Sprache.


    Besser ins Spiel fanden zunächst die Knielinger, obwohl Gästetorhüter Tobias Krems einige Bälle entschärften konnte. Mehmet Süngü lief vom Start weg zur Hochform auf und traf gleich viermal in Folge aus dem Rückraum oder ging ins 1-gegen-1 Duell. In der elften Spielminute sah sich HCN-Trainer Vedran Dozic zur Auszeit gezwungen (6:4). Zunächst fanden sich dann auch die Männer aus dem Nordschwarzwald viel besser zurecht und glichen zum 9:9 (17.) aus. Technische Fehler der Gäste und eine kompromisslose eigene Abwehr waren es dann, die dem TVK eine 13:10-Führung ermöglichten (26.). In der Folge sollte es spannend bleiben. Der Knielinger Vorsprung blieb bis zur Pause bei drei Treffern (15:12).


    Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwische die Heimmannschaft. Als Yann Majunke zum 19:13 (42.) traf, stellte der Gästetrainer seine Sieben in einer frühen Auszeit neu ein. Danach verkürzte der HCN auf 19:15, was auch an der zeitweise nicht optimalen Wurfausbeute der Knielinger lag. Ein gehaltener Siebenmeter von Malte Röpcke stoppte die Gästeaufholjagd vorerst. So zogen die Knielinger, gestützt auf Paraden von Pascal Fuchs im Tor des TVK, auf 22:16 weg (52.). Eine vermeintliche Schwächung musste der TVK dann noch durch die rote Karte gegen den stark agierenden, neunfachen Torschützen, Mehmet Süngü hinnehmen. Doch auch diese Situation konnten die Knielinger an diesem Tag kompensieren.


    Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen der laufenden Saison, nahmen sich die Knielinger Akteure an diesem Tag keine „sportliche Auszeit“. Die Abwehr blieb sehr stabil und gemeinsam mit Torhüter Fuchs ließ man nicht viel zu. Im Angriff warf man zwar einige Fahrkarten, doch die Gegenseite leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau, die von den Männern aus dem Karlsruher Westen genutzt wurden. Sechs Minuten vor dem Spielende waren die Knielinger mit 23:18 vorn. Nun gingen die Neuenbürger zur offensiven Deckung über, um noch das Unmögliche möglich zu machen. Dadurch ergaben sich Lücken im Defensivverband der Nordschwarzwälder, die der TVK clever zu nutzen verstand. Es waren noch zwei Minuten zu spielen als der Knielinger Spielmacher Jochen Rabsch zum 25:20 traf. Das Spiel war entschieden. Am Ende gewannen die Knielinger mit 28:22 und beendeten ihre sechs Spiele umfassende Punkte-Durststrecke.


    TVK-Trainer Jochen Werling lobte zunächst die Atmosphäre in der Halle: „Die Stimmung hat uns heute gepusht. Die Unterstützung der Fans half uns einmal mehr, die Punkte zu holen.“ Zum Spiel seiner Mannschaft hat er eine eindeutige Meinung: „Heute ging es nicht darum ein schönes Spiel zu zeigen, heute ging es nur um die Punkte. Das war das Ziel und das haben wir geschafft. Das Derby war auch heute wieder vom Kampf geprägt. Wir waren hoch motiviert und haben gerade in der Abwehr nie nachgelassen. Nur 22 Gegentore sind erste Sahne. Da kann ich auch einige freie Würfe verschmerzen, die nicht ins Neuenbürger Tor trafen.“


    Durch den doppelten Punktgewinn können die Knielinger nächsten Samstag befreit zum Auswärtsspiel nach Bittenfeld fahren, wo man gegen den Tabellenführer eindeutiger Außenseiter ist.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (1, Tor), Malte Röpcke (Tor), Lukas Zanki (Tor), Mehmet Süngü (9), Philipp Ast (5/3), Dennis Estedt (1), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rasch (6), Lukas Metzger (3), Till Eißler, Louis Hohler, Yann Majunke (3), Niklas Kary.

  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - HC Neuenbürg

    Derby-Zeit in Knielingen

    TVK will Punkte-Durstrecke gegen Neuenbürg beenden


    Karlsruhe. In der Baden-Württemberg-Oberliga gibt es für den TV Knielingen leider nur sehr wenige Derbyspiele. So freut man sich im Karlsruher Westen besonders auf das Zusammentreffen am Samstag (20 Uhr, Reinhold Crocoll-Halle), wenn der HC Neuenbürg in die Fächerstad kommt.


    „Das Hinspiel war relativ ausgeglichen und wir wollen nun alles dafür tun, dass diesmal die Punkte in Knielingen bleiben.“, erklärt TVK-Coach Jochen Werling, der weiß, dass seine Mannschaft das Hinspiel sehr unglücklich und knapp verloren hat. Die Spiele beider Mannschaften sind seit den 1990er Jahren immer heiß umkämpft, wenn man gerade in der gleichen Liga spielt. „Da ist immer Derbystimmung spürbar. Jeder ist hoch motiviert und will unbedingt gewinnen. In den Jahren ist es immer wieder vorgekommen, dass Spieler des TV Knielingen den Weg in den Nordschwarzwald fanden. Die finanziellen Möglichkeiten, das muss man neidlos anerkennen, waren dort schon immer erheblich komfortabler. Das macht das Derby noch ein Stückweit heißer.“, erklärt TVK-Sprecher Thomas Holstein, der bereits vor drei Jahrzenten dabei war. Zum aktuellen HCN-Kader gehören vier Spieler, die bereits für den TVK aktiv waren.


    TVK-Trainer Jochen Werling, der selbst ebenfalls schon als Aktiver für den HC Neuenbürg am Ball war, beurteilt: „Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Neuenbürg hat einen sehr hochwertigen, breiten Kader mit viel Qualität. Vom Potential her, können die im oberen Tabellendrittel mitspielen. Nur mit Kampf und absolutem Willen zum Erfolg werden wir erfolgreich sein können. Gerade im Derby geht es darum dem Favoriten Paroli zu bieten und das Spiel für unsere Fans und natürlich uns selbst zu gewinnen. Man wird sehen wie lange die Kräfte reichen und am Ende sollen die Punkte in Knielingen bleiben.“ Man hat im Karlsruher Westen aktuell erheblichen Nachholbedarf auf der Habenseite der Tabelle. Im neuen Jahr holte der TVK bisher noch keinen einzigen Punkt. Die lange Durststrecke von sechs Spielen ohne TVK-Sieg in Serie, soll nun unbedingt gegen Neuenbürg enden.


    „Mit einem Sieg können wir mit einem besseren Gefühl in die nächsten Spiele gehen. Klar ist natürlich, dass es gegen diesen Gegner sehr schwer wird. Der eine oder andere Spieler bei uns ist angeschlagen und man wird sehen, wer am Samstag auflaufen kann. Das erleichtert die Aufgabe natürlich nicht gerade.“, sagt Jochen Werling und fügt hinzu: „Aber eins ist klar. Wir nehmen das an wie es ist und werden unseren Fans einen heißen Tanz bieten. Mit den eigenen treuen Anhängern im Rücken ist im Derby viel möglich. Die Halle wird voll sein und darauf freuen wir uns alle.“

18.Spieltag BWOL (21.01.2023)

  • Vorbericht BWOL Männer: HSG Konstanz 2 - TVK

    TVK muss dringend punkten

    Wichtiges Auswärtsspiel bei Konstanzer Talentschmiede


    Karlsruhe. Eine unangenehme Aufgabe warten auf den TV Knielingen in der Oberliga Baden-Württemberg. Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde reist die Werling-Sieben zu den Talenten des Zweitligisten HSG Konstanz (Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle Konstanz).


    Die Vorzeichen für das Spiel werden schnell klar, blickt man auf die Tabelle. Die Konstanzer Talentschmiede hat zwei Punkte mehr auf dem Konto als der TV Knielingen. Beide Mannschaften stehen im Abstiegskampf. Deshalb kommt der Begegnung eine ganz besondere Bedeutung zu. „Wir müssen punkten, wenn wir weiter im Kampf um die Nichtabstiegsplätze dabei bleiben wollen.“, erklärt TVK Trainer Jochen Werling unmissverständlich. Dazu sollten seine Spieler die positiven Momente aus dem Spiel gegen Söflingen am letzten Wochenende nach Konstanz mitnehmen. „Schon im Hinspiel sind wir auf einen sehr unangenehmen Gegner getroffen. Dazu kommt, dass die Konstanzer Bundesligamannschaft durch die WM spielfrei hat und der eine oder andere Spieler aus dem Zweitligakader gegen uns auftauchen kann. Da kommt viel Qualität, was die Aufgabe für uns nicht einfach macht. Aber wir sind bereit.“ In der Tabelle trennen beide Teams nur zwei Punkte. Den Gastgebern fehlten in den letzten Wochen des alten Jahres die Erfolgserlebnisse und die Knielinger wollen alles dafür tun, dass das auch am Samstag so bleibt.


    „Es wird nur gehen, wenn wir das Tempo über 60 Minuten hoch halten und in der Abwehr noch etwas drauf packen.“, erklärt Jochen Werling, der natürlich hofft, dass seine Mannschaft an das starke Auftreten gegen Söflingen anknüpft. „Im Angriff müssen wir die gleiche Konsequenz an den Tag legen wie gegen Söflingen. Wenn wir das alles hinbekommen, ist in Konstanz etwas drin für uns.“ Einige TVK-Spieler sind bereits am Freitag an den Bodensee gereist und starten am Samstag ohne Reisestress in der Schänzle-Halle. Ohne lange Fahrt kann Trainer Jochen Werling auf frische Beine seine Akteure hoffen. Mit Ausnahme von Niklas Kary und Felix Erdmann sind alle seine Spieler bei der Mission „Punkte vom Bodensee“ dabei. Die Ansage von Jochen Werling an sein Team ist klar: „Lasst uns die zwei Punkte holen, um weiter dabei zu bleiben.“

17.Spieltag BWOL (14.01.2023)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - TSG Söflingen

    Knielinger zeigen starke Reaktion

    TVK unterliegt dem Tabellenfünften trotz einer sehr guten Leistung


    Karlsruhe. Eine Woche nach der wahrscheinlich schlechtesten Saisonleistung in Großsachsen zeigte der TV Knielingen gegen TSG Söflingen sein anderes, viel besseres Gesicht. Die von TVK-Trainer Jochen Werling erwartete Reaktion seines Teams kam in großartiger Manier. Die Mannschaft präsentierte sich in guter Verfassung und unterlag

    dem Favoriten erst in der dramatischen Schlussphase der Begegnung mit 31:35 (17:16).


    Wer vor dem Spiel von einer klaren Angelegenheit für den Tabellenfünften aus Württemberg ausgegangen war, den belehrten die Männer aus dem Karlsruher Westen eines Besseren. Vom Start weg waren sie voll da und man sah nie, dass die beiden Teams in verschiedenen Tabellenregionen positioniert sind. Auch wenn die Gäste zunächst jeweils mit ein bis zwei Toren vorne waren, verloren die Knielinger nie ihre Linie. Mit einer geringen Fehlerquote im Angriff und kompromissloser Verteidigung ließ Knielingen nicht abreißen. Zudem war TVK-Torhüter Pascal Fuchs einmal mehr auf dem Posten und hielt einige 100prozenter. Die Hausherren belohnten sich dann nach 22 Spielminuten mit der erstmaligen Führung (12:11), die den Gästetrainer zu einem Teamtimeout zwang. Nachdem die Knielinger auf zwei Tore Vorsprung (14:12) gestellt hatten, gab es allerdings einen Söflinger 3-0-Lauf auf 14:15. Danach glich Knielingen wieder aus und führte wieder selbst (16:15). Buchstäblich in letzter Sekunde markierte Louis Hohler den Treffer zum 17:16-Halbzeitstand.


    Auch in der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein temporeiches Handballspiel auf hohem Niveau. In der 40. Spielminute waren die Knielinger mit drei Toren in Front (23:20) und hatten gar die Chance den Abstand noch zu vergrößern. Sieben Minuten später waren allerding dann die Gäste wieder vorne (24:25). Mit zunehmender Spielzeit taten sich die Männer im gelben Dress aber viel schwerer Tore zu erzielen. Die variable Gästeabwehr fand nun vermehrt die Mittel, um die dynamischen Angriffe der Knielinger weniger erfolgreich zu machen. Zudem lief Aaron Mayer auf Seiten der TSG Söflingen zu grandioser Form auf. Er fand die Lücken im TVK-Abwehrverband und im 1-gegen-1 war er kaum zu stoppen. Zehn Tore warf er insgesamt.


    Mit dem Siebenmetertor zum 27:25 (50.) durch Philipp Ast, waren die Knielinger wieder zwei Tore weg. Eine Entscheidung zu ihren Gunsten konnten die Fächerstädter allerdings nicht herbeiführen. In den letzten Spielminuten drehte der Favorit das Spiel. Sechs Minuten waren noch zu Spielen als die Gäste zum 28:30 trafen. Zwei Minuten später stand es dann wieder unentschieden (30:30) und das Spiel war spätestens zu diesem Zeitpunkt zum Krimi geworden, der bei den Tribünengästen sicher einen besonders guten Eindruck hinterlassen haben dürfte. In den Schlussminuten hatte der Favorit zum Leidwesen der Knielinger Fans die TVK-Offensive im Griff und Torjäger Mayer nutzte mit seiner individuellen Klasse alle seine Würfe zu Toren. Er war es auch, der an diesem Tag den Schlusspunkt zum 31:35 setzte. Der TVK war nah am Favoritensturz und zog am Ende doch den Kürzeren. Insgesamt hätte diese bärenstarke Leistung des TV Knielingen einen oder zwei Punkte durchaus verdient gehabt.


    Etwas enttäuscht erklärte TVK-Trainer Jochen Werling nach Spielende: „Diese Niederlage tut schon sehr weh. Da haben wir die Chance die Vorrunde mit zwölf Punkten abzuschließen und dann verlieren wir am Ende so ein Spiel, bei dem wir 60 Minuten auf Augenhöhe waren. Wir führen in der 40. Minute mit drei Toren, schaffen es aber nicht, entscheidend weg zu ziehen. Es ist schon bitter, dass wir den Big Point nicht eingefahren haben.“ Augenfällig ist die unerklärliche Diskrepanz der Knielinger Leistungen im Vergleich zur Vorwoche. Darauf nimmt Jochen Werling Bezug, wenn er sagt: „Ich habe von meiner Mannschaft heute eine Reaktion erwartet und die kam auch. Diese Leistung hat erneut gezeigt was in der Mannschaft steckt und ich bin mir sicher, dass wir in der Rückrunde genügend Spiele gewinnen werden, um den Klassenerhalt zu schaffen.“


    Bereits am kommenden Samstag beginnt für den TV Knielingen die Rückrunde der mit 34 Spieltagen überlangen Oberligasaison. Zu einem sehr wichtigen Auswärtsspiel reisen die Knielinger nach Konstanz (20 Uhr, Schänzle-Sporthalle) und wollen sich dort bei der Reserve des Zweitligisten die beiden Punkte holen, die man gegen Söflingen so knapp verpasst hat.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (1,Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (7), Mehmet Süngü (3), Philipp Ast (9/4), Dennis Estedt (3), Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rasch, Lukas Metzger (1), Till Eißler (1), Louis Hohler (4), Yann Majunke (2), Niklas Kary.

  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - TSG Söflingen

    TVK braucht kleine Fehlerquote

    TVK-Trainer Jochen Werling drängt auf Wiedergutmachung


    Karlsruhe. Auf den TV Knielingen wartet im ersten Heimspiel des Jahres eine extrem schwere Aufgabe, wenn die TSG Söflingen in der Knielinger Reinhold-Crocoll-Halle antritt (Samstag, 20 Uhr).


    Nach dem ganz schwachen Auftritt seiner Mannschaft am letzten Wochenende in Großsachsen erwartet TVK-Trainer Jochen Werling nun eine Reaktion: „Das Spiel kann nur unter dem Motto Wiedergutmachung stehen. Wichtig ist, dass wir uns entsprechend positiv vor heimischer Kulisse präsentieren und einen guten Start zuhause haben. Wie das Ergebnis dann ausfällt, wird man sehen. Wir geben uns keinen großen Illusionen hin. Söflingen spielt mit dem Kader um den Aufstieg in die 3. Liga oben mit. Somit wird es eine hammerharte Aufgabe für uns. Der sind wir nur dann gewachsen, wenn wir alle bereit sind, alles in die Waagschale zu werfen.“


    Die TSG Söflingen hat nur vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Waiblingen. Bei dieser überlangen Saison, mit 34 Spieltagen, keine allzu große Hypothek. Mit Blick auf den letzten Vorrundenspieltag stehen für Jochen Werling insbesondere die vielen Fehler, die seine Mannschaft im Großsachsen-Spiel gemacht hat, im Fokus für die Begegnung am Samstag in eigener Halle: „Die Fehler, die wir letzte Woche zuhauf gemacht haben, müssen wir gegen null fahren und mit Herz und Leidenschaft, vor allem mit viel Tempo nach vorne und nach hinten, versuchen dem Gegner weh tun.“


    Söflingen hat bisher die zweitmeisten Tore der Baden-Württemberg-Oberliga erzielt und ist auch beim Thema Tore verhindern sehr gut aufgestellt, wobei die Offensivleistungen deutlich hervorstechen. Die Schwaben mussten acht der bisher elf Negativpunkte in fremden Hallen hinnehmen. So sehen die Verantwortlichen der TSG gerade bei den Auswärtsspielen noch Luft nach oben. Wenn man die bisherigen Ergebnisse beider Mannschaften betrachtet, dürfen die Zuschauer ein torreiches Spiel erwarten.

16.Spieltag BWOL (07.01.2023)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVG Großsachsen - TV

    Knielinger starten schlecht ins neue Jahr

    TVK in Großsachsen mit 13-Tore-Niederlage noch gut bedient


    Hirschberg/Karlsruhe. Den Start ins neue Jahr hatten sich die Knielinger Handballer sicher anders vorgestellt. Beim Drittligaabsteiger TVG Großsachsen kassierte man nicht nur eine weitere Auswärtsschlappe, sondern war bei der 21:34-Niederlage so ziemlich alles schuldig geblieben, was TVK-Trainer Jochen Werling von seiner Mannschaft erwarten durfte. In der ersten Halbzeit warfen die Knielinger Angreifer gar nur sieben Tore.


    „Man muss unseren Fans, die nach Großsachsen mitgefahren sind, große Anerkennung zollen. Sie haben die Mannschaft auch nach dieser ganz schlechten ersten Halbzeit bis zum Schluss angefeuert. Nach der Leistung auf der Spielfläche, war das schon sehr bemerkenswert.“, sendet TVK-Sprecher Thomas Holstein ein Signal an die Tribünengäste. Tatsächlich muss man schon sehr lange zurückblicken, um in der Historie ein Spiel zu finden, indem eine erste Männermannschaft des TV Knielingen einmal in einem Punktspiel so wenige Tore erzielt hat. Die Mängelliste war an diesem Abend lang. Technische Fehler und unnötige Ballverluste in Serie, viel zu einfache Gegentore, Würfe an Pfosten, Latte und neben das Tor.


    Bereits der Start ins Spiel ging daneben. Die Knielinger erzielten ihren zweiten Treffer erst nach 13 Spielminuten und da stand es bereits 2:8. Eigentlich war das Spiel da schon fast durch. Ein weiterer Grund: Die Gastgeber, nach Jahren in der dritten Liga, im letzten Jahr\ abgestiegen, offenbarten im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres allerdings auch eine Klasse, die sie in der laufenden Oberligasaison bisher nicht immer auf die Platte bringen konnten. Taktische Änderungen von TVK-Trainer Jochen Werling fruchteten nicht, weil an diesem Tag bei den Männern aus dem Karlsruher Westen einfach nichts zu gelingen schien. So entwickelte sich eine sehr einseitige Begegnung, dessen Sieger bereits früh feststand. Aus Sicht des TVK war der Halbzeitstand von 7:21 schon sehr ernüchternd.


    Die Knielinger nahmen sich für die zweite Spielhälfte offensichtlich einiges vor. Sie wollten an diesem Abend in der vollbesetzten Sachsenhalle, nicht ganz abgeschossen werden. Dabei warfen die TVK-Angreifer immerhin noch 14 Tore nach der Pause, was die Tordifferenz am Ende nicht ganz krass aussehen ließ. Der Fehlerteufel blieb den Männern aus der Fächerstadt über die komplette Spielzeit erhalten, was ihnen von Seiten des Heimpublikums an der Badischen Bergstraße den einen oder anderen höhnischen Zuruf einbrachte. Die Knielinger konnten letztlich noch froh sein, dass der Trainer der Gastgeber mit zunehmender Spielzeit personell und taktisch experimentierte, wobei Knielingen in der Abwehr besser gegenhielt. So kassierten die TVK-Aktiven immerhin in der Summe keine 40 Gegentore, was aufgrund der ersten Halbzeit durchaus möglich gewesen wäre.


    TVK-Trainer Jochen Werling wollte nach dem Spiel nichts beschönigen: „Glückwunsch an Großsachsen. Wir haben hier, auch in der Höhe, verdient verloren. Diese Leistung meiner Mannschaft, mit vielen Fehlern und nur sieben Toren in der ersten Halbzeit, das geht gar nicht und so kenne ich meine Mannschaft eigentlich nicht. Die zweite Halbzeit hat das Ergebnis dann etwas geschönt, aber so ein Auftritt darf sich nicht wiederholen.“


    Bereits am nächsten Samstag (20 Uhr) sollen die Männer um Trainer Jochen Werling in eigener Halle zeigen, dass man viel besser Handball spielen kann, wenn die TSG Söflingen – aktuell Tabellenfünfter - erstmalig nach Knielingen kommt.

  • Vorbericht BWOL Männer: TVG Großsachsen - TVK

    TVK muss eine gute Abwehr stellen

    Drittligaabsteiger Großsachsen bisher mit durchwachsener Saison


    Karlsruhe. Gleich zum Jahresauftakt erwartet den TV Knielingen in der Baden-Württemberg-Oberliga eine schwierige Aufgabe. Die Werling-Sieben reist zum letzten Vorrunden-Auswärtsspiel nach Großsachsen (Samstag, 20 Uhr, Sachsenhalle Hirschberg- Großsachsen).


    Die Gastgeber von der Bergstraße blieben nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der laufenden Spielzeit bisher hinter den eigenen Ambitionen zurück. Der badische Kontrahent belegt derzeit \ Rang neun in der Tabelle und ist dabei um einiges von den Spitzenteams der Liga entfernt. In der Offensive hat man allerdings bisher überzeugen können und wirft meist mehr als 30 Tore. Zweimal überschritt man gar die 40-Tor-Marke. So muss der TV Knielingen unbedingt eine gute Abwehr stellen, um Auswärtspunkte einzufahren. „Wir haben die Chance dort zu bestehen. Da ist ein dickes Brett zu bohren und es muss bei uns alles passen.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling.


    Voraussetzung für einen Knielinger Erfolg wäre ein guter Start ins Spiel. „Wenn wir so wie gegen Waiblingen und in Wolfschlugen anfangen, ist der Drops bereits nach zehn Minuten gelutscht. Dann ist das Spiel schneller weg, als wir gucken können.“, warnt Jochen Werling eindringlich. So muss der TVK neben einer guten Abwehr, die den gegnerischen Angriff früh stören soll, auch von Anfang an schnell nach vorne spielen. Gerade die starke 6:0-Abwehr der Hausherren gilt es mit Würfen aus dem Rückraum vor Probleme zu stellen. Je länger die Knielinger am Gegner dran bleiben, desto eher sind am Ende zwei Punkte möglich. Dabei werden Louis Werner und Felix Erdmann nicht mitwirken können. Ansonsten sind alle übrigen Spieler des TVK an Bord.


    Insgesamt stehen noch 19 Spiele an. Im Knielinger Lager ist man überzeugt die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren zu können. Damit wollen die Knielinger bereits am Samstag beginnen, den bisher eroberten zehn Punkten zwei weitere hinzuzufügen. Am Samstag kann der TVK mit einem Punktgewinn nah an den Mittelfeldrängen dran bleiben. Da man am Samstag in Badischen Gefilden bleibt, werden sicher nicht wenige Fans die Mannschaft aus dem Karlsruher Westen begleiten. Zuletzt trafen sich beide Vereine vor gut 18 Jahren zu einem Punktspiel. Danach trennten sich die Wege.

15.Spieltag BWOL (17.12.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - VfL Waiblingen

    TVK macht zu viele Fehler und verliert

    Knielinger kämpfen und werden trotz Niederlage gefeiert


    Karlsruhe. Im letzten Spiel des Jahres unterlag der TV Knielingen in eigener Halle dem Tabellenzweiten VfL Waiblingen klar mit 29:37 (10:21). Dabei konnten die Hausherren nur in der zweiten Spielhälfte überzeugen und scheiterten letztlich an vielen technischen Fehlern vor der Pause.


    TVK-Trainer Jochen Werling wurde bereits sehr früh zu einer Auszeit gezwungen, weil seine Männer mit einem Fehlstart ins Spiel gingen. Mehrere Wurfversuche landeten nicht im Tor des VfL Waiblingen, zudem verloren die Knielinger oft den Ball durch technische Fehler. So war man schnell mit 0:5 in Rückstand. Fast neun Minuten brauchten die TVK-Angreifer zum ersten eigenen Torerfolg. Da versenkte Till Eißler aus der Nahdistanz den Ball am starken Gästetorhüter vorbei. Auch in der Folge begleitete die Knielinger der Fehlerteufel. Immer wieder kam es zu unnötigen Ballverlusten, die vom mit hoher Geschwindigkeit agierenden Favoriten gnadenlos ausgenutzt wurden.


    Die Waiblinger nutzten einen 4:0-Lauf um von 5:8 auf 5:12 weg zu ziehen. Dabei spielten sie ihre mannschaftliche und individuelle Klasse an diesem Tag voll aus und waren bereits nach 23. Spielminuten deutliche vorne (7:15). Das Bild änderte sich bis zur Pause nicht mehr und die Knielinger durften sich über den zweistelligen Rückstand (10:21) nicht beschweren. In der Abwehr bekam man kaum Zugriff und die Fehler im Angriffsspiel waren nicht zu kompensieren. Die Begegnung in der vollbesetzten Reinhold-Crocoll-Halle war eigentlich durch.


    In der zweiten Spielhälfte machten die Knielinger zwar viel weniger technische Fehler, die Hypothek aus der ersten Halbzeit war aber dann doch zu groß. „Wir haben unseren Fans einen großen Kampf versprochen und das haben wir über die ganzen 60 Minuten gemacht.“, erklärt Jochen Werling, der es auch mit dem siebten Feldspieler im Angriff versuchte. Aber auch diese taktische Maßnahme fruchtete nicht, im Gegensatz zur Vorwoche in Weilstetten. Einmal kamen die Knielinger noch auf sechs Tore heran (22:28). Ein Waiblinger 4:0-Lauf rückte die Verhältnisse wieder zu Recht (22:32).


    Einer besseren Torausbeute in der zweiten Halbzeit und den Paraden von Pascal Fuchs war es dann geschuldet, dass die Niederlage des TVK am Ende noch in erträglichen Bahnen verlief. Der VfL Waiblingen brachte über 50 Minuten eine bärenstarke Leistung auf die Spielfläche, was die Möglichkeiten auf zwei Punkte für den TVK dann doch stark einschränkte. Die Fans in der vollen, aufgrund von Energiesparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe recht kalten Reinhold-Crocoll-Halle, feierten jedenfalls nach dem Schlusspfiff ein tolles Handballspiel und sorgten auf ihre Weise für Wärme. Den Statistikern unter ihnen ist dann auch aufgefallen, dass der TVK die zweite Halbzeit mit 19:16 für sich entscheiden konnte. Am verdienten Auswärtssieg des VfL Waiblingen änderte diese Tatsache  naturgemäß nichts.


     TVK-Trainer Jochen Werling zollte Anerkennung „Waiblingen hat ein sehr gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Wer sich, wie wir, 15 Minuten eine sportliche Auszeit nimmt, hat gegen einen Favoriten keine Chance auf Punkte. Schade. Wir wollten unserem  tollen Handballjahr die Krone aufsetzen. Das ist uns nicht gelungen. Dennoch sind wir mit zehn Punkten nach 15 Spieltagen in der BWOL im Soll. Das haben uns viele vor der Saison nicht zugetraut. Mit dem was wir bisher geleistet haben, können wir zuversichtlich ins neue Jahr gehen.“


    Aufgrund der großen Anzahl von Mannschaften in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) ist die Vorrunde noch nicht ganz absolviert. Am Samstag, 7. Januar, fahren die Knielinger zum bisher unter seinen Möglichkeiten geblieben Drittligaabsteiger TVG Großsachen. Zum letzten Vorrundenspiel kommt dann am Samstag, 14. Januar, die TSG Söflingen in den Karlsruher Westen (20 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle).


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (1, Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (3), Mehmet Süngü (8/2), Philipp Ast, Dennis Estedt (2), Tim Kusterer, Kornej Tjart, Jochen Rasch (3), Lukas Metzger, Till Eißler (7), Louis Hohler (1), Yann Majunke (3), Niklas Kary (1), Felix Erdmann.

  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - VfL Waiblingen

    Knielinger wollen ein

    tolles Handballjahr krönen

    Spitzenmannschaft Waiblingen kommt nach Knielingen


    Karlsruhe. Vor dem Jahreswechsel steht noch ein Spiel in der Oberliga Baden-Württemberg an. Der TV Knielingen bekommt es am Samstag mit dem VfL Waiblingen zu tun (19 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle). Dabei könnten die Unterschiede beider Mannschaften kaum größer sein. Während die Knielinger das Ziel Klassenerhalt fest im Blick behalten, scheint man bei den Gästen den Weg in Richtung 3. Liga zu gehen.


    „Hier haben wir die Möglichkeit, ein für uns tolles Handballjahr zu krönen, wenn wir eine Spitzenmannschaft schlagen sollten.“, freut sich TVK-Trainer Jochen Werling auf das letzte Spiel im Jahr 2022 und sagt: „Natürlich ist allen klar, dass es gegen Waiblingen extrem schwer wird. Die zeigen sehr konstant Handball auf hohem Niveau. Wir haben aber ein Heimspiel und die gute Stimmung kann bei uns noch weitere Kräfte freisetzen. Unterstützt durch unsere Zuschauer werden wir einen großen Kampf liefern und in einer vollen Halle haben wir immer die Extramotivation.“


    Der TV Knielingen hat in der Baden-Württemberg Oberliga bereits einiges erreicht. Nach Meisterschaft und Aufstieg haben sich die Knielinger zwischenzeitlich in der neuen Liga akklimatisiert. Mit zehn Punkte steht man im Soll nach 14 Spieltagen und hat Tabellenkontakt zum Mittelfeld. „Das ist um einiges mehr als uns das viele zutrauten. So haben wir im letzten Spiel vor der Pause keinen Druck von außen. Den Druck machen wir uns selbst. Wir wollen das Jahr gut abschließen und nach drei Auswärtsspielen in Folge freuen wir uns auf die eigene Halle. Da ist die Sehnsucht nach einem Heimsieg bei uns doch sehr groß.“, erklärt Jochen Werling. Zudem hat sich das Knielinger Lazarett spürbar gelichtet und der Knielinger Trainer hofft alle Spieler seines Kaders an Bord zu haben.


    Mit bundesweit tätigen Sponsoren im Rücken und damit sehr guten wirtschaftlichen Möglichkeiten, ist man beim VfL Waiblingen mutmaßlich auf Durchgangsstation. Das Frauen-Team des VfL spielt bereits in der 1. Bundesliga. Jetzt sind die Verantwortlichen dabei, auch bei den Männern etwas zu bewegen. Professionelle Strukturen im Verein helfen dabei natürlich enorm. So scheint es nicht verwunderlich, dass nach dem souveränen Aufstieg aus der Württemberg-Liga im Sommer weitere erfahrene Akteure mit exorbitanter Qualität nach Waiblingen geholt wurden. Nur ein

     Beispiel hierfür ist die Verpflichtung des Torhüters Sebastian Rica-Kovac, der in der letzten Saison im erweiterten Kader des TVB Stuttgart Erstliga-Luft schnupperte, hauptsächlich aber in dessen Oberliga-Team, das als TV Bittenfeld 2 firmiert, eingesetzt wurde. Zudem sind einige Akteure schon viele Jahre an Bord, was auch Kontinuität spricht. So verwundert es nicht, dass die Waiblinger bereits seit neun Spieltagen ungeschlagen sind, auch wenn der Saisonstart zunächst nicht ganz optimal verlief.


    Somit ist klar, dass die Knielinger erneut alles in die Waagschale werfen müssen, was nur geht. „Mit Herz und Leidenschaft gilt es von Anfang an im Spiel dabei zu sein. Die Gäste bieten eine sehr erfahren Mannschaft auf. Da dürfen wir sie nicht wegziehen lassen und sollten so das Spiel offen gestalten. Dann wird man sehen, wohin die Reise geht.“, klingt Jochen Werling zuversichtlich und es kündigt sich ein weiterer toller Handballabend in der Reinhold-Crocoll-Halle an.

14.Spieltag BWOL (10.12.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TV Weilstetten - TVK

    Überzeugende Mannschaftsleistung

    TVK hält mit zweitem Auswärtssieg weiter Kontakt ans Mittelfeld


    Balingen/Karlsruhe. Der TV Knielingen kann in der Baden-Württemberg-Oberliga auch deutlich gewinnen. Die Werling-Sieben siegte beim TV Weilstetten auch in der Höhe verdient mit 34:20 (14:11). Besonders bemerkenswert war der Auftritt, wenn man bedenkt, dass die Knielinger krankheits- und verletzungsbedingt nicht mit dem vollständigen Kader anreisen konnten.


    „Im Großen und Ganzen war das ein mehr als verdienter Auswärtserfolg. Auch weil wir es geschafft haben, mit der Umstellung auf den siebten Feldspieler das Spiel sehr souverän runter zu spielen, als es zwischenzeitlich eng wurde. Wir haben im Angriff immer gute Lösungen gefunden, gute Abschlusssituationen geschaffen und auch getroffen.“, bewertet TVK-Trainer Jochen Werling. Dabei ließen seine Schützlinge kaum Wünsche offen, besonders mit 20 Toren nach der Pause. Insgesamt konnten fast alle eingesetzten Feldspieler zu Torerfolgen kommen. Auch die Abwehrleistung mit insgesamt nur 20 Gegentoren dürfte die mitgereisten TVK-Anhänger zufrieden gestellt haben.


    Schon der Start ins Spiel glückte den Männern um Torhüter Pascal Fuchs, der mit vielen Paraden seinen Teil zum Erfolg beitrug. Mit einer überzeugend gespielten 6-0-Abwehrvariante zwang man den TV Weilstetten zu schwierigen Würfen aus dem Rückraum und dann war Pascal Fuchs zur Stelle. Zwölf Minuten waren gespielt als Dennis Estedt zum 8:2 traf. Auch wenn die Gastgeber zeitweise wieder heran rückten (10:7, 12:9 und 12:11), brachte das die Knielinger nicht aus dem Konzept und sie setzten sich bis zur Pause erneut ab (14:11). Dabei ließen die TVK-Werfer noch den einen oder anderen freien Versuch liegen und waren beim Herausspielen der Torchance öfter etwas zu ungeduldig.


    Nach der Pause setzten sich die Knielinger immer deutlicher ab. Benny Borrmann versenkte den Ball im gegnerischen Netz zum 22:12 (43. Spielminute) zur ersten zweistelligen Führung. In den Folgeminuten waren die Knielinger immer mit 10 12 Toren in Front und ließen dabei auch nicht nach, sowohl in Abwehr und Angriff. Mit großer taktischer Disziplin agierten die Männer aus der Fächerstadt und den Gastgebern gelang es zu keiner Zeit dem TVK noch die Butter vom Brot nehmen. Der TV Weilstetten fand nie die Mittel, um die Knielinger wirklich in Schwierigkeiten zu bringen. Mit den Zwischenständen 24:13, 27:15 und 30:17 entschieden die Knielinger um Spielmacher Jochen Rabsch das Spiel früh. Till Eißler verwandelte Sekunden vor dem Ende des Spiels den letzten Knielinger Versuch zum hoch verdienten 14-Tor-Sieg in der Balinger Längenfeldhalle.


    Jochen Werling lobte nach dem Spiel: „Das war ein guter, gelungener Auswärtsauftritt.“. Er weiß, dass zum Abschluss der Vorrunde bis Weihnachten mit Waiblingen und im neuen Jahr mit Großsachsen und Söflingen noch Top-Teams der Liga auf den TVK warten. Mit dem Auswärtserfolg halten die Knielinger weiterhin Tabellenkontakt zu Rang zwölf, der den Klassenerhalt bedeutet.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (5), Philipp Ast, Dennis Estedt (4/1), Luis Werner, Jochen Rasch (5), Lukas Metzger (4), Till Eißler (3), Louis Hohler (5), Yann Majunke (4), Niklas Kary (1), Felix Erdmann (3).

  • Vorbericht BWOL Männer: TV Weilstetten - TVK

    Alles in die Waagschale werfen

    Wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt für den TVK


    Karlsruhe. Bereits ein Blick auf die Tabelle lässt erahnen, was den TV Knielingen beim TV Weilstetten am Samstag erwartet (20 Uhr, Längenfeldhalle Balingen). Beide Vereine sind dringend auf Punkte angewiesen, um jeweils den zu den Nichtabstiegsplätzen zu verringern.


    Dabei müssen die Knielinger erneut mit dünner Personaldecke antreten. Drei Spieler werden sicher ausfallen und bei weiteren fällt die Entscheidung über einen Einsatz am Spieltag. So sind die Voraussetzungen für die Fächerstädter erst einmal „suboptimal“. Für TVK-Trainer Jochen Werling heißt die Zielsetzung dennoch: „Wir werden versuchen dort zwei Punkte mitzunehmen, um die Kluft nach oben nicht zu groß werden zu lassen. Hierfür müssen wir alles investieren. Dazu kommt, dass Weilstetten bereits mit dem Rücken zur Wand steht und punkten muss. Das macht die Aufgabe für uns nicht leichter.“ Beide bisher gewonnene Punktepaare eroberte Weilstetten in eigener Halle. Der letzte Sieg liegt bereits fünf Wochen zurück. „Das wird ein sehr schweres Spiel. Da müssen wir schauen, dass wir gleich am Anfang das schnelle Spiel des Gegners unterbinden können. Weilstetten hat definitiv Qualität im Angriff. Das müssen wir eine stabile Abwehr stellen, um denen den Wind aus den Segeln zu nehmen.“, sagt Jochen Werling.


    Am Samstag muss denn auch, schon aufgrund der personellen Schwächung, vieles im Knielinger Spiel richtig gut passen. Der TV Knielingen braucht ebenfalls dringend weitere Punkte. Auf dem aktuellen Tabellenrang 15 liegt man noch nicht im sicheren Hafen vor Anker. Derzeit fehlen vier Punkte auf Rang 12. „Für uns ist das ein sehr, sehr wichtiges Spiel. Wenn man den weiteren Spielplan anschaut, kommen in die nächsten Wochen mit Waiblingen, Großsachsen und Söflingen Mannschaften, bei denen die Trauben für uns doch sehr hoch hängen. Wir werden am Samstag alles in die Waagschale werfen, was nur geht. Wenn es uns gelingt die Punkte neun und zehn einzufahren, haben wir eine gute Vorrunde gespielt. Am Samstag müssen also alle Kräfte mobilisiert werden, um dort bestehen zu können.“

13.Spieltag BWOL (03.12.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TV Plochingen - TVK

    Knielinger unter Wert geschlagen

    Schwache Torausbeute vor der Pause mitentscheidend


    Plochingen/Karlsruhe. Im Vergleich zur Vorwoche zeigte sich der TV Knielingen bei seinem Gastspiel in Plochingen stark verbessert. Am Ende reichte es beim Spitzenreiter aber nicht zu zwei Punkten und man unterlag unverdient deutlich mit 28:36 (8:16). Hauptverantwortlich war letztlich die schwache Torausbeute in der ersten Halbzeit.


    Nach Spielende war TVK-Trainer Jochen Werling mit dem, was er von seiner Mannschaft zu sehen bekam, nicht unzufrieden: „Diesmal waren wir von der ersten Minute an da, waren präsent und stellten eine gute Abwehr. Vorne haben wir einen guten Ball gespielt und uns etliche Torchancen erarbeitet.“ Einzig zu viele freie Würfe, die seine Knielinger Sieben vor der Pause nicht in des Gegners Tor werfen konnte, waren die Wermutstropfen in diesem Spiel. Die zweite Spielhälfte gestaltete die Mannschaft aus dem Karlsruher Westen gar remis. Beide Mannschaften trafen in diesem Abschnitt der Begegnung je 20mal.


    In den ersten 30 Minuten vergaben die Knielinger ihre Versuche oft sträflich. So setzte sich der Meisterschaftsanwärter früh ab. Für ihren fünften Treffer brauchten die Knielinger 21 Spielminuten. Da lag man bereits mit sechs Toren hinten. Bis zur Pause war das Spiel eigentlich bereits entschieden (8:16). „Wenn wir unsere Möglichkeiten besser nutzen sind es keine acht, sondern vielleicht 2 – 3 Tore Rückstand.“, ist sich Jochen Werling sicher.


    Angesichts des hohen Rückstands und der Klasse des Gegners änderte Jochen Werling in der zweiten Spielhälfte seine Spieltaktik im Angriff. „In der zweiten Halbzeit haben wir komplett vorne mit dem siebten Mann gespielt. Das haben wir sehr gut gemacht und immer eine klare Abschlusschance gehabt.“, erklärt Jochen Werling. Beim Stand von 16:20 hatten die Knielinger gar nochmals die Möglichkeit weiter zu verkürzen. Das gelang aber letztlich nicht. Die Gastgeber setzten sich auf 17:23 erneut ab.


    Die Knielinger zeigten einmal mehr Charakter und kämpften sich auf 20:24 (45. Spielminute) heran. „Das waren Momente in denen wir den Gegner unter Druck hätten setzen können. Aber das war an diesem Abend leider nicht möglich. Allerdings muss man auch anerkennen, dass Plochingen eine ganz starke Mannschaft hat. Da wäre es schon vermessen, wenn wir sagen würden, dass wir als Sieger aus der Halle gegangen wären, wenn wir die Bälle vorne alle verwandelt hätten. Das Ergebnis wäre aber definitiv nicht so deutlich ausgefallen. Wir gehen aber mit einem positiven Gefühl aus dem Spiel, weil wir uns nicht haben unterkriegen lassen. Mit der dünnen Personaldecke haben wir das sehr gut gemacht und nie nachgelassen. Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen und wir haben eine gute Leistung aufs Parkett gebracht. Bis auf die Chancenverwertung gibt es für mich nichts zu kritisieren.“, sagt Jochen Werling. Die Knielinger zeigten also die passende Reaktion nach dem schwachen Auftritt in Wolfschlugen, auch wenn man beim Topteam der Liga nicht unerwartet ohne Punkte die Heimreise antrat.


    Bereits am nächsten Samstag fahren die Knielinger nach Balingen zum TV Weilstetten und haben dort die nächste Gelegenheit zum Punktesammeln. Ziel für die Männer um Trainer Jochen Werling ist eindeutig - mit einem Auswärtserfolg ins Badische zurückzukehren und den Abstand nach unten in der Tabelle zu vergrößern. Eine leichte Aufgabe erwartet den TVK aber sicher nicht. „Wenn wir die Leistung aus dem Plochingen-Spiel hinüberretten können, ist gegen Weilstetten etwas Zählbares möglich. Nur an einer Sache müssen wir korrigieren. Die Verwertung der freien Chance muss effizienter werden.“, sagt Jochen Werling   auf das dritte Auswärtsspiel in Folge am Samstag. In Knielingen hofft man dabei auch auf eine weniger angespannte Personalsituation.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (3), Mehmet Süngü, Philipp Ast (5/4), Tim Kusterer, Luis Werner, Jochen Rasch (6), Lukas Metzger (1), Till Eißler (5), Louis Hohler (4), Niklas Kary (1), Felix Erdmann (3).

  • Vorbericht BWOL Männer: TV Plochingen - TVK

    Mit Kämpferherz und Willen bestehen

    Knielinger fahren mit Personalsorgen nach Plochingen


    Karlsruhe. Der TV Knielingen steht am Samstag eigentlich vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Nicht nur, dass die Werling-Sieben beim Spitzenteam in Plochingen antritt (20 Uhr, Schafhausäckerhalle),, auch die Vorbereitung auf dieses Spiel verlief alles andere als optimal. Gleich mehrere Spieler fehlten krankheits- und verletzungsbedingt im Training. Wer alles den Weg nach Plochingen antreten kann, wird sich kurzfristig am Spieltag ergeben.


    Der schwäbische Meisterschaftsanwärter steht derzeit punktgleich mit Aufsteiger Waiblingen und Bittenfeld 2 an der Tabellenspitze der Baden Württemberg Oberliga. Die Rollen sind im Vorfeld des Knielinger Gastspiels also eindeutig verteilt. Nach der Pleite in Wolfschlugen muss sich bei den Karlsruhern zudem viel ändern, um in Plochingen bestehen zu können. „Wenn wir wieder so eine Leistung abliefern, wird uns Plochingen überrollen und wir fahren mit einer Klatsche nach Hause. Das muss jedem klar sein.“, gibt TVK-Trainer Jochen Werling zu bedenken. Besonders die Defensive der Fächerstädter wird nun gefragt sein. „Gute Abwehrarbeit machen, kämpfen und beißen geht immer. Wenn wir nicht von Anfang an wach sind, ist das Spiel schneller weg als wir schauen können. Einen 0:5-Lauf schon am Anfang dürfen wir uns nicht erlauben. Wenn wir da nicht aufpassen, kann es sehr schnell happig werden.“, erklärt Jochen Werling.


    Die Gastgeber, sicher einer der wirtschaftlich stärksten Oberligavereine, sind in der letztjährigen Abstiegsrunde der 3. Liga nur wegen des direkten Vergleichs abgestiegen und möchten diesen „Unfall“ schnellstmöglich vergessen machen. Zuletzt verlor man in Waiblingen und gewann zuhause gegen Großsachsen. Mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Talenten will man den Aufstieg angehen, was in dieser Saison besonders schwierig erscheint. Da tat die Niederlage in Waiblingen natürlich besonders weh und Plochingen ist fast schon gezwungen, gegen Knielingen nachzulegen. Ganz andere Sorgen hat man im Karlsruher Westen, auch wenn man in zwölf Spieltagen bereits acht Punkte erobert hat. „In der Region hat uns das der eine oder andere nicht zugetraut. Die Saison dauert mit insgesamt 34 Spielen aber noch sehr lange. Da kann viel passieren. Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Aktuell ist die Mannschaft noch nicht so leistungskonstant, wie wir uns das alle wünschen. Sehr gute Leistungen wechseln sich mit

    weniger guten ab.“, erklärt TVK-Sprecher Thomas Holstein, der auch weiß, dass man in dieser Spielzeit nur mit Rang 12 oder besser eine weitere BWOL-Saison in Angriff nehmen kann. Aktuell belegen die Knielinger Platz 15 in der Tabelle.


    Auch wenn die Fächerstädter als Außenseiter nach Plochingen anreisen, fordert Jochen Werling: „Wir müssen unsere Grundtugenden zeigen. Da heißt es Deckung spielen wollen, eine gute Rückwärtsbewegung haben, bereit sein dem Gegner weh zu tun. Damit sollten wir auch beim Favoriten bestehen und schauen, dass wir sehr lange im Spiel bleiben. Mit den Voraussetzungen, mit kranken und verletzten Spielern, wird das aber schon sehr schwer. Wie wir das kompensiert bekommen, wird man sehen.“ In diesem Zusammenhang erinnert man sich im Karlsruher Westen gerne an die Aufstiegssaison, als man personell geschwächt immer überragende Leistungen auf die Spielfläche bringen konnte.

12.Spieltag BWOL (26.11.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TSV Wolfschlugen - TVK

    Knielinger enttäuschen

    TVK zeigt sein zweites Gesicht und verliert verdient zweistellig


    Wolfschlugen/Karlsruhe. Mit einer deutlichen und auch in der Höhe verdienten Niederlage kehrte der TV Knielingen aus Wolfschlugen zurück. Beim 25:37 (17:19) konnte die Werling-Sieben nicht annähernd an die zuletzt gezeigten Leistungen herankommen. Entscheidend waren letztlich viele technische Fehler und eine mangelhafte Ausbeute vor dem Tor der Gastgeber.


    Die Art und Weise wie der TV Wolfschlugen über 60 Minuten dominierte, offenbarte den Zuschauern im schmucken Sportzentrum Wolfschlugen, dass die Hausherren keineswegs in den Tabellenkeller gehören. Schon der Start ins Spiel missglückte dem TV Knielingen. Über 0:3, 1:4 und 3:7 lief man bereits früh einem Rückstand hinterher. Die sonst so kompromisslose Abwehr der Fächerstädter ließ viel zu viele Würfe auf das eigene Tor zu. Die sehr offensive Deckung der Schwaben schmeckte hingegen den Knielinger Angreifern überhaupt nicht und das eigene Angriffspiel war bereits vor der Pause von vielen Fehlern gekennzeichnet. Nicht wenige leichtfertige Ballverluste des TVK wurden mit schnellen Gegenstößen vom Gegner bestraft. Zudem warf man zahlreich neben das Tor oder an Pfosten und Latte.


    Immerhin konnten die Knielinger den Abstand vorerst noch in Grenzen halten. In der 20. Spielminute war man aber wieder mit vier Toren hinten (10:14). Erst kurz vor der Halbzeitpause gelangen vermehrt erfolgreichere Angriffe und der TVK verkürzte auf 16:18. TVK-Trainer Jochen blickte bereits in der Pause kritisch auf die Leistung seiner Mannschaft: „Schon das Halbzeitergebnis war aus meiner Sicht geschönt. Wir haben zu keiner Phase des Spiels wirklich Zugriff bekommen und den Start total verpennt."


    In der zweiten Spielhälfte zeigten die Knielinger ihr zweites Gesicht. Die guten Leistungen, die der TVK in den letzten beiden Spielen präsentiert hatte, waren nicht ansatzweise zu sehen. Im Angriff wurden jetzt noch mehr Bälle mit Fehlpässen verloren und das Abwehrverhalten war ebenso ungenügend - ebenso das Rückzugsverhalten. So gestatten die Knielinger den Gastgeber etliche leichte Tore. Im Angriff verwarf man über die komplette Spielzeit nicht wenige glasklare Torchancen. Folgerichtig vergrößerte sich die Tordifferenz. Bereits in der 46. Minute waren die Männer aus dem Karlsruher Westen mit zehn Toren hinten (21:31) und hatten keine Siegchance mehr. Am Ende reiste der TVK verdientermaßen mit einer 12-Tore-Klatsche nach Hause.


    TVK-Trainer Jochen Werling beurteilte nach der Niederlage klar. „Das war von vorne bis hinten ein enttäuschender Auftritt. Mit der Art und Weise wie wir uns im Rückwärtsgang und in der Abwehr bewegt haben, kann man in der Oberliga nicht bestehen. So geht es nicht. Nach zwei gewonnenen Spielen darf sich nicht ins Unterbewusstsein einschleichen, dass es von alleine geht. Das funktioniert nicht. In dieser Liga musst du immer 100 Prozent bringen. Den Weckruf muss jetzt jeder gehört haben. Nun heißt es aufstehen und besser machen, insbesondere das Abwehr- und Rückzugsverhalten und im Angriff technische Fehler minimieren.“


    Am kommenden Samstag dürften allerdings die Trauben recht hoch hängen, wenn der TVK zum Tabellenführer, TV Plochingen, reist (20 Uhr, Schafhausäckerhalle). Dort scheinen die Rollen vor dem Spiel bereits klar verteilt. In der Favoritenrolle sind die Knielinger also hier ohnehin nicht. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Wolfschlugen muss vieles erheblich besser laufen, um die beiden Punkte auch nur ins Blickfeld zu bekommen.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (3), Mehmet Süngü (6). Philipp Ast (2), Dennis Estedt (3), Tim Kusterer, Luis Werner, Jochen Rabsch, Lukas Metzger (3), Till Eißler, Louis Hohler (6), Yann Majunke, Felix Erdmann (2).

  • Vorbericht BWOL Männer: TSV Wolfschlugen - TVK

    Mit Biss und Willen zum nächsten Sieg

    TV Knielingen strebt dritten doppelten Punktgewinn in Serie an


    Karlsruhe. Der TV Knielingen steht vor dem ersten von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen. Den Auftakt macht die Fahrt zum TSV Wolfschlugen (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle beim Sportzentrum) in den Landkreis Esslingen.


    Nach den beiden Siegen in Serie möchte der TV Knielingen nur zu gerne nachlegen und beide Punkte aus dem etwa 90 km entfernten Wolfschlugen mitnehmen. „Beide Mannschaften stehen unten drin. Für Wolfschlugen und uns ist es sehr wichtig, das Spiel für sich zu entscheiden. Es wird ein kampfbetontes Spiel werden und den Kampf müssen wir annehmen. Das heißt auch, technische Fehler im Angriff zu vermeiden, um nicht in gegnerische Gegenstöße zu laufen und Wolfschlugen damit stark zu machen.“, sagt TVK- Trainer Jochen Werling zum Start der Auswärtsserie.


    Die Gastgeber stehen trotzt guter Leistungen, gerade im Duell mit Spitzenteams der Liga, nach elf Spielen nur mit sechs Punkten da. Gegen Söflingen unterlag man allerdings nur mit einem Tor und den damaligen Spitzenreiter Plochingen schickte man ohne Punkte nach Hause. Einige weitere Spiele konnte man bis in die Schlussphase sehr eng halten, stand aber zu oft ohne Punkte da. Zuletzt unterlag man zwar beim Drittligaabsteiger Großsachsen mit vier Toren Differenz, warf aber dabei selbst 40 Tore. Dementsprechend dürften auf die Knielinger offensivstarke Hausherren warten. Dementsprechend gibt Jochen Werling vor: „Wir müssen bereit sein, einen Tick weit mehr zu investieren als der Gegner. Gerade am Anfang dürfen wir uns nicht überrollen lassen. In der Abwehr müssen wir den nötigen Biss und die Bereitschaft, den Willen an den Tag legen, keine leichten Tore zu zulassen. Gestützt auf eine gute Abwehr- und Torhüterleistung wollen wir unser Spiel aufziehen.“


    Die Männer um Spielmacher Jochen Rabsch sollten unbedingt über die komplette Spielzeit konzentriert zu Werke gehen. In der Oberliga wird jede Schwächephase gnadenlos ausgenutzt. Diese Erfahrung haben die Knielinger bereits mehrfach gemacht. In der Tabelle liegt man zwei Punkte vor den Schwaben und hofft mit einem Sieg den Abstand noch vergrößern zu können. Unter der Woche stand Jochen Werling im Training zwar nicht der komplette Kader zur Verfügung, dennoch wird der TVK in Wolfschlugen komplett antreten.

11.Spieltag BWOL (19.11.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - Tuß Steißlingen

    Erstmals ein klarer Oberliga-Sieg

    Steißlinger waren in Knielingen ohne Chance auf Punkte


    Karlsruhe. Den zweiten Sieg in Folge konnte der TV Knielingen gegen den TuS Steißlingen einfahren. Im Heimspiel setzte sich die Werling-Sieben klar mit 33:21 (13:8) durch. 


    Die Gäste vom Bodensee erwischten einen rabenschwarzen Tag und waren nach sieben Spielminuten bereits mit vier Toren in Rückstand. Die Knielinger setzten zunächst alles daran schon früh zu zeigen, dass man gewillt war das Spiel zu gewinnen. Mit einer aggressiven Deckungsarbeit zwang man die Steißlinger Angreifer zu Fehlern und Ballverlusten. So war die Mannschaft aus dem Karlsruher Westen bald mit 8:2 (12. Min.) vorn. Unerklärlicherweise erfolgte ein kleiner Einbruch im Angriffsspiel der Hausherren, der den TuS Steißlingen auf 10:8 heran kommen ließ (26.). Erst nach einer Auszeit, in der Jochen Werling seine Männer zu mehr Konzentration aufgerufen hatte, setzten sich die Knielinger wieder vermehrt durch. Zur Pause war man dann wieder mit fünf Toren vorne (13:8).


    Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte war das gewohnt dynamische Angriffsspiel des TVK zunächst zu selten zu sehen. In dieser Phase kassierten die Männer im gelben Dress einige unnötige Gegentore. Beim 15:13 waren die Steißlinger wieder etwas näher dran. Nachdem die Gäste durch die dritte Zeitstrafe eines Spielers weiter geschwächt wurden, legten Rabsch und Co. mächtig zu. Dabei trafen sie auch in Unterzahl und waren mit einem zusätzlichen Feldspieler im Angriff meist erfolgreich. Als Dennis Estedt das Tor zum 21:14 warf, war die Vorentscheidung gefallen (41.). Für die Männer vom Bodensee ging es nun hauptsächlich um Schadensbegrenzung. Der Abstand wurde deutlicher – ab der 47. Spielminute zweistellig (26:16). Für seine Farben traf Philipp Ast siebenmal von der Strafwurflinie mit einer 100-Prozent-Quote. Knielingen spielte konzentriert weiter und durfte sich schon vor dem Ende des Spiels mit stehenden Ovationen von ihren Fans feiern lassen.  


    TVK-Trainer Jochen Werling sah das Spiel nicht ganz so euphorisch wie der eigene Anhang, der die Reinhold-Crocoll-Halle in großer Zahl bevölkerte. „Heute haben wir zum ersten Mal in der Oberliga ein Spiel klar für uns entscheiden können. Auch wenn die Steißlinger personelle Ausfälle zu verkraften hatten, habe ich ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Was nicht OK war, dass zeitweise die Konzentration nach einer deutlichen Führung weg war. Das darf uns nicht passieren. Am Ende freut es mich, dass wir unseren Fans in eigener Halle einen deutlichen Erfolg zeigen konnten.“


    Mit dem elften Spieltag haben die Knielinger nun acht Punkte auf der Habenseite der Tabelle. „Das haben uns sicher nur wenige zugetraut, die das Niveau der BWOL kennen. Wir sind angekommen und wollen bleiben.“, erklärt Jochen Werling. Für seine Mannschaft stehen nun drei Auswärtsspiele in Serie an. Leichter wird es für die Männer um den auch gegen Steißlingen zuverlässigen Torhüter Pascal Fuchs nicht. Dennoch hoffen die Fächerstädter bei den Spielen in Wolfschlugen, Plochingen und Weilstetten auf etwas Zählbares. Erst am letzten Samstag vor Weihnachten tritt man wieder zuhause an. Dann kommt der VfL Waiblingen nach Karlsruhe.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (4), Mehmet Süngü (7). Philipp Ast (9/7), Dennis Estedt (1), Luis Werner (1), Kornej Tjart, Jochen Rabsch (2), Lukas Metzger (4), Louis Hohler (4), Yann Majunke, Niklas Kary (1), Felix Erdmann.


  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - Tuß Steißlingen

    Punkte sammeln mit Herz und Leidenschaft

    TV Knielingen strebt zweiten Sieg in Serie an


    Karlsruhe. Nach dem ersten Auswärtssieg der Saison am letzten Wochenende erwarten die Knielingen Handballer den TuS Steißlingen in der Rheinhold-Crocoll-Halle (Samstag, 19 Uhr).


    Die Gäste konnten bisher in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) nur einmal gewinnen. Zu unterschätzen sind sie dennoch nicht. „In der BWOL gibt es keine leichten Gegner. Am Samstag müssen wir wieder 60 Minuten unsere Leistung auf die Platte bringen. Ich hoffe, dass wir das positive Gefühl, das wir aus Altenheim mitgenommen haben, ins nächste Spiel herüber transportieren können und mit der gleichen kämpferischen Einstellung, mit Herz und Leidenschaft zwei Punkte holen.“, erklärt TVK-Trainer Jochen Werling. Ein weiterer Heimsieg wäre für die Männer aus dem Karlsruher Westen ein wichtiges Startsignal für die kommenden Begegnungen vor den Feiertagen, um positiv in die kurze Spielpause zwischen Weihnachten und Dreikönig zu gehen.


    Der TuS Steißlingen ist bereits in Zugzwang, will man nicht bereits früh in der Saison den Abstand zum Tabellenmittelfeld abreißen lassen. Entsprechend engagiert werden die Männer aus dem Hegau zu Werke gehen. Aktuell ist der TuS Kader aufgrund von Verletzungen nicht vollzählig einsatzbereit. „Die werden alles in die Waagschale werfen, was nur geht. Darüber müssen wir uns im Klaren sein. Das heißt für uns, 100 Prozent zu geben.“, sagt Jochen Werling und erwartet von seiner Mannschaft: „Von der ersten Sekunde an, dürfen wir keine Zweifel aufkommen lassen, wer als Sieger aus der Halle geht.“


    Auf Rang zwölf haben die Knielinger aktuell nur drei Punkte Rückstand. Mit einem Heimsieg können die Knielinger also einen wichtigen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld machen. Am Samstag werden Till Eißler und Tim Kusterer nicht mitwirken. Ansonsten hofft Jochen Werling auf einen kompletten Kader, auch wenn in den letzten Tagen noch einige Blessuren aus dem Altenheim-Spiel auszukurieren waren.

10.Spieltag BWOL (12.11.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TuS Altenheim - TVK

    Fuchs hält die Punkte fest

    Knielinger erleichtert nach den ersten beiden Auswärtspunkten


    Karlsruhe. Erstmals holt der TV Knielingen in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) Punkte in des Gegners Halle. Beim Mitaufsteiger aus Südbaden, TuS Altenheim, gewannen die Knielinger mit 25:22 (12:12). Dabei drehte man einen Dreitorrückstand in den Schlussminuten zum vielumjubelten Auswärtssieg.


    „Die Erleichterung nach Spielende war bei allen Beteiligten nach Spielende spürbar.“, erklärt Jochen Werling die Gemütslage seiner Knielinger Mannschaft, der an diesem Abend als Spielertrainer agierte. Er sagt klar: „Das Spiel war sicherlich kein Handball-Leckerbissen. Es war ein enges Spiel ohne spielerische Highlights. Aber darum ging es auch nicht. Wir wollten zwei Punkte holen, egal wie. Jetzt sind wir glücklich, dass wir es geschafft haben.“ Vom Start weg sah man beidem Teams an, dass viel Druck da war. Jede Mannschaft wusste um die Bedeutung dieses Spiels und wollte unbedingt gewinnen.


    Zu Beginn kam der TV Knielingen schlecht ins Spiel, auch bedingt durch frühe Zeitstrafen und eine rote Karte. Schon nach acht Minuten konnte Louis Hohler ebenso nicht mehr mitwirken, wie Yann Majunke, den eine Verletzung unter der Woche zur unfreiwilligen Handballpause auf die Auswechselbank zwang. Nach neun Minuten waren die Knielinger bereits mit drei Toren in Rückstand (3:6). Die TVK-Sieben arbeitete sich immer wieder heran und verkürzte mehrfach auf ein Tor. Die Altenheimer waren aber immer wieder in der Lage auf drei Tore Abstand weg zu ziehen, letztlich war das aber kein entscheidender Vorsprung.


    Den Knielinger Spielern war über die komplette Spielzeit hinweg anzusehen, dass man gewillt war etwas Zählbares mitzunehmen. Nur die Fehlerquote war etwas zu hoch. Insgesamt war die Angriffsleistung des TVK nicht optimal. „Im Angriff haben wir nicht das gezeigt, was wir bisher in der Oberliga auf die Platte gebracht haben. Der Rückraum hatte zu wenig Durchschlagskraft. Dann haben wir einige freie Würfe liegen lassen und im Positionsangriff zu wenige Lösungen gefunden. Damit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht.“, erläutert Jochen Werling. Erst mit dem Pausenpfiff gelang Dennis Estedt per Strafwurf der Ausgleich zum 12:12.


    In die zweite Spielhälfte gingen die Knielinger mit der Maßgabe das eine oder andere besser zu machen. Doch auch hier geriet man in Rückstand, auch weil man viele Fehler produzierte. Dies nutzten die Gastgeber zur eigenen 17:14-Führung nach 40 Spielminuten. Sechs Minuten später führten die Männer aus dem Ortenaukreis immer noch mit drei Toren (20:17). Die Knielinger waren gezwungen umzustellen und agierten im Angriff nun immer wieder mit sieben Feldspielern. „Mit der Überzahlsituation haben wir gute Abschlüsse gefunden.“, erklärt Jochen Werling seine taktische Maßnahme, die nicht ohne Risiko war. Die freien Würfe schlugen jetzt regelmäßig ins Tor der Gastgeber ein.


    In den wichtigen Spielphasen parierte TVK-Torhüter Pascal Fuchs beste Torchancen der Altenheimer Angreifer in Serie. Fünf Siebenmeter hielt er zudem insgesamt, was seine Mannschaft auch in Rückstandsphasen im Spiel hielt. Dazu kamen mehrere Würfe vom Kreis. So wurde Pascal Fuchs an diesem Abend zu einem ganz wichtigen Faktor für den Erfolg des TVK in Altenheim. Auf der andern Seite führte Jochen Rabsch klug Regie und die Knielinger trafen nun mit allen freien Würfen. Zudem zwang die TVK-Abwehr jetzt den Gegner zu Fehlern, die man klug zu nutzen verstand. Nach dem 17:20-Rückstand (46.) trafen die Knielinger achtmal, während die Gastgeber nur noch zwei Würfe an Pascal Fuchs vorbei ins TVK-Netz brachten. Insgesamt musste man im Karlsruher Westen schon lange zurück denken, um sich an ein Spiel zu erinnern, in dem man so wenige Gegentore hinnehmen musste.


    „Der Schlüssel zum Sieg war heute die Torhüterleistung und das 7:6-Überzahlspiel. Beide Mannschaften wollten die Punkte unbedingt. Das glückliche Ende hatten wir.“, bilanziert Jochen Werling. Im Hinblick auf die kommenden Aufgaben sagt er: „Der Sieg war für uns ganz wichtig. Jetzt haben wir sechs Punkte und der Kontakt zum Mittelfeld der Tabelle ist da. Ich hoffe, dass uns nun eine Serie gelingt.“ Bereits am nächsten Samstag erwartet die Männer aus der Fächerstadt eine weitere ganz wichtige Aufgabe, wenn der Tabellenletzte TuS Steißlingen in die Reinhold-Crocoll-Halle kommt. „Dazu brauchen wir wieder die Grundtugenden Kampf, Herz und Leidenschaft. Dann glaube ich auch, dass das Spielerische wieder zurück kommt. Jetzt sind wir froh und stolz auf den Auswärtssieg. Aber am Dienstag beginnt die Vorbereitung auf Steißlingen und am Samstag wollen wir den Heimsieg.“, erklärt Jochen Werling.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Alexander Böhme (Tor), Benny Borrmann (4), Mehmet Süngü (2). Philipp Ast (4), Dennis Estedt (4/3), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rabsch (2), Lukas Metzger (5), Louis Hohler, Niklas Kary, Felix Erdmann (4).

  • Vorbericht BWOL Männer: TuS Altenheim - TVK

    Auswärts punkten

    TVK fährt zum punktgleichen TuS Altenheim


    Karlsruhe. Vor einer wegweisenden Begegnung steht der TV Knielingen. Am Samstag kommt es in Altenheim zum Duell mit dem Mitaufsteiger aus Südbaden (20 Uhr, Herbert-Adam-Halle, Neuried Altenheim).


    Die Bedeutung des Spiels muss man sicher niemandem erklären. Ein Blick auf die Tabelle dürfte bereits reichen. Sowohl der TuS Altenheim als auch der TV Knielingen haben vier Punkte gesammelt und sind auf weitere Punkte dringend angewiesen, um den Kontakt zum Tabellen-Mittelfeld der Baden-Württemberg Oberliga nicht abreißen zu lassen. „Die Vorzeichen sind klar. Es geht einzig und allein darum, die zwei Punkte zu holen.“, benennt Trainer Jochen Werling die Aufgabe für sein Team. Der Knielinger Trainer formuliert seine Erwartungen: „Schon das Tabellenbild zeigt, wie wichtig dieses Spiel ist. Es wird ein enges, kampfbetontes Spiel geben. Wir spielen dort in einer kleinen Halle. Da wird das Publikum auch eine Rolle spielen. Wir werden sehen, wie wir mit dem Druck, der von außen kommt, klar kommen.“


    Nachdem es die Knielinger bisher meist mit Mannschaften aus dem oberen Tabellenfeld zu tun bekamen, stehen nun Spiele gegen Gegner an, die weiter unten positioniert sind. Am Samstag in Altenheim und eine Woche später gegen Steißlingen stehen also zwei „Vier-Punkte-Spiele“ an. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen, was wir haben und an dem Tag eine super gute Abwehr stellen. Unser Anspruch ist, dass wir um die zwei Punkte mitspielen.“, sagt Jochen Werling vor der Auswärtsfahrt in den Ortenaukreis am Samstag.


    Jochen Werling schaut dabei auch auf die bisherige Auswärtsbilanz seiner Mannschaft. „Wir haben es bereits gezeigt, dass wir es können. Nur eben noch nicht auswärts. Ausnahme war das Spiel in Neuenbürg. Doch auch dort hat es am Ende nicht zu Punkten gereicht. Das wollen wir unbedingt ändern.“, sagt Jochen Werling. Personalsorgen hat der TVK derzeit nicht. So hofft man im Karlsruher Westen auf den ersten Auswärtserfolg der Saison. Mithelfen sollen dabei auch möglichst viele mitreisende Anhänger, um der Mannschaft den Extra-Push von der Tribüne zu sichern.

9.Spieltag BWOL (05.11.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - H2Ku Herrenberg

    TVK ohne Siegchance

    Aggressive Herrenberger nehmen Punkte mit


    Karlsruhe. Der TV Knielingen musste gegen die SG H2Ku Herrenberg eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Beim 27:36 (16:21) hatte die Mannschaft von Trainer Jochen Werling zu keinem Zeitpunkt eine Siegchance.


    Das Spiel gehörte am Ende für die Männer aus Karlsruhes westlichstem Stadtteil zur Kategorie „Abhaken – Weitermachen“. Bereits in der ersten Spielhälfte war die Niederlage absehbar, als die TVK-Defensive keinen Zugriff auf die Gästeangreifer bekam. Dabei verloren die Knielinger vielfach Eins-gegen-Eins-Situationen, die meist mit einem Gegentor endeten. Trotz engagierter Gegenwehr fanden die Herrenberger zu viele Lücken für ihre Würfe auf das Tor der Gastgeber. Zudem machte man es dem gegnerischen Rückraum viel zu leicht.


    Auch wenn anfangs das Spiel noch ausgeglichen gestaltet werden konnte, geriet Knielingen bald nachhaltig ins Hintertreffen. Nach dem 3:3 (5. Min.) zogen die Gäste auf 3:7, 7:11 und 8:12 (15. Min.) weg. In der 19. Spielminute war der Rückstand bereits auf 9:15 gewachsen. Mit einer Auszeit versuchte Jochen Werling seine Männer wieder auf Kurs zu bringen. Aber die schwäbischen Gäste nutzen weiter ihre große individuelle Klasse und stießen immer wieder in die Abwehrlücken des TVK. Mit dem Halbzeitstand von 16:21 waren die Knielinger noch gut bedient. Denn auch im Angriff produzierte man zu viele Fehler. Erschwerend kam hinzu, dass der gute Gästetorhüter viele Würfe wegnehmen konnte.


    Nach der Pause legten die Gastgeber in Punkto Aggressivität noch eine Schippe drauf. Fouls wurden aber meist nur auf Knielinger Seite mit Zeitstrafen bestraft, was auf der Tribüne bei den Anhängern der Heimmannschaft mehr als nur Kopfschütteln hervorrief. Auffällig war dann auch die Anzahl der Zeitstrafen insgesamt. Dreimal mussten Herrenberger Spieler vom Feld, 8mal traf es die Knielinger, obwohl die Gäste ähnlich kompromisslos verteidigten. Die Überzahl nutzten die Schwaben jeweils clever.


    Auch wenn die Knielinger zwischenzeitlich auf vier Tore heran kamen (17:21), wurden die Männer im gelben Dress durch Lücken im eigenen Abwehrverband, Fehler im Angriffspiel oder durch Zeitstrafen zurückgeworfen. Auch mit dem Einsatz des zusätzlichen Feldspielers in Unterzahl hatten die Knielinger keinen Erfolg und kassierten Treffer ins leere Tor. Spätestens mit dem 19:28 (40. Min.) war die Messe gelesen und man steuerte auf eine derbe Heimpleite zu.


    Ganz abschießen wollten sich die TVK-Aktiven aber dann doch nicht lassen. Gerade weil es in der zweiten Halbzeit von Gästeseite eine Serie von Provokationen gegen Knielinger Spieler und das Publikum in der Reinhold-Crocoll-Halle gab - die ohne jegliche Reaktion der Schiedsrichter geblieben waren - hielten die Männer um Coach Jochen Werling dagegen und konnten die Niederlage in halbwegs erträglichen Grenzen halten. Die Knielinger Spieler blieben diszipliniert und machten, getragen von der Anfeuerung durch die eigenen Fans, unbeeindruckt weiter. „Das war super. Wir liegen mit neun Toren hinten und unsere Fans sind pausenlos on fire.“, lobte Trainer Jochen Werling den Push von der Tribüne. Er wechselte mit zunehmender Spielzeit häufiger durch und alle TVK-Spieler kamen zu Einsatzzeiten. Bereits vor der Pause kam Neuzugang Malte Röpcke – der Torhüter hat sich in der Vorwoche dem TVK angeschlossen – ins Spiel.


    Am Ende waren die Herrenberger zwar der verdiente Sieger an diesem Abend, doch das öfter unsportliche Auftreten der Gäste hinterließ im Karlsruher Westen einen faden Beigeschmack. TVK-Sprecher Thomas Holstein wird deutlich: „Zum Handballsport gehören Emotionen dazu, auch Aggressivität und Härte. Aber was während und nach dem Spiel von der Herrenberger Bank und dem einen oder anderen Spieler auf dem Feld an unschönen Gesten und verbalen Fouls kam, war grenzüberschreitend. Ich bin bei weitem nicht empfindlich, aber sowas geht nicht. Die Herrenberger gewannen das Spiel auch in der Höhe verdient und verhalten sich so. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Da sind Spieler dabei, die das Potential für die 3. Liga haben und die sowas absolut nicht nötig hätten. Warum die Unparteiischen nicht mäßigend eingegriffen haben, verstehe ich nicht. Für jeden in der Halle war das offensichtlich. Ich bin sehr stolz auf unsere Jungs, dass sie sich nicht auf dieses Niveau herabgelassen haben und es zu keiner Eskalation kam.“


    Jochen Werling kommentierte das Geschehen so: „An den Schiedsrichtern mache ich die Niederlage nicht fest. Herrenberg hat verdient gewonnen. Wir haben aber viel zu viele Gegentore kassiert, 21 in der ersten Halbzeit. Das darf uns nicht passieren. So sind wir in dieser Liga chancenlos. Jetzt kommen Spiele gegen Teams, die mit uns unten in der Tabelle stehen. Da müssen wir das in den kommenden Wochen deutlich besser machen.“


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Malte Röpcke (Tor), Benny Borrmann (5), Mehmet Süngü (4). Philipp Ast, Dennis Estedt (2/2), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart (3), Jochen Rabsch (6), Till Eißler, Louis Hohler (1), Yann Majunke (1), Niklas Kary (1), Felix Erdmann (4).

  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - H2Ku Herrenberg

    Herrenberger Offensivpower bremsen

    TVK vor wegweisenden Spielen im November


    Karlsruhe. Am Samstag (20 Uhr) kommt der Tabellenfünfte H2Ku Herrenberg in die Reinhold-Crocoll-Halle. Die Württemberger fallen in der Frühphase der Saison besonders durch eindrucksvolle Offensivqualitäten auf. Da gilt es mit einer kompromisslosen Abwehr dagegen zu halten.


    TVK-Trainer Jochen Werling gibt die Marschrichtung vor: „Wir müssen von Minute eins an sehr konzentriert sein und eine gute Abwehr stellen. Den Gegner sollten wir nicht mehr als 30 Tore werfen lassen. Dann können wir um die Punkte mitspielen. Schaffen wir das nicht, wird es ganz schwer.“ Herrenberg hat einen breiten Kader mit gut ausgebildeten, variablen Spielern, die in der Lage sind, jede Mannschaft der Liga zu schlagen. „Da kommt viel Offensiv-Power auf uns zu.“, erklärt der Knielinger Coach.


    Die Knielinger bauen auch am Samstag auf ihre Heimstärke mit dem eigenen, sehr begeisterungsfähigen Publikum im Rücken. Bisher stehen vier Punkte auf der Habenseite, die alle zuhause erspielt wurden. „Wir müssen von Anfang an brennen und zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Unsere Tugenden müssen wieder auf die Spielfläche gebracht werden. Mit Kämpferherz und Unterstützung von der Tribüne hat das ja bereits gegen starke Konkurrenz geklappt. So muss das auch gegen Herrenberg sein.“


    Der TVK ist immer dann stark, wenn in der Abwehr viele Bälle erobert und vorne die freien Würfe verwandelt werden. Grundlage ist also einmal mehr die Abwehrarbeit im Zusammenwirken mit dem Torhüter. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das gut hinbekommen. Wie es geht, hab wir schon gezeigt, auch wenn die Aufgabe schwer ist.“, sagt Jochen Werling und fügt im Hinblick auf die kommenden Aufgaben an: „Ich hoffe, dass wir mit einem Sieg den Startschuss für den November abgeben. Es stehen richtungsweisende Spiele an, mit Spielen gegen die Mitaufsteiger. Da wären zwei Punkte gegen starke Herrenberger für das Selbstvertrauen vor den darauf folgenden sehr wichtigen Spielen enorm wertvoll.“

8.Spieltag BWOL (29.10.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TSV Blaustein - TVK

    TVK weiter auswärts ohne Punkte

    Technische Fehler verhindern ein besseres Ergebnis


    Blaustein/Karlsruhe. In Blaustein unterlag der TV Knielingen am Ende klar. Beim 36:29 (17:12) unterliefen den Männern aus dem Karlsruher Westen zu viele Fehler, um in den letzten Spielminuten noch um die Punkte mitspielen zu können.


    „Insgesamt war das keine schlechte Leistung. Ein stückweit müssen wir uns die Niederlage in der Höhe selbst zuschreiben. Wenn wir weniger Fehler machen, sind wir bis zum Schluss dabei.“, erläutert TVK-Trainer Jochen Werling seinen Eindruck vom Geschehen auf der Spielfläche. In den ersten zehn Spielminuten war das Spiel ausgeglichen. Nach dem 6:5-Zwischenstand leisteten sich die Knielinger einige technische Fehler bei eigenem Ballbesitz, die meist mit einem Gegentor bestraft wurden. So wuchs der TVK-Rückstand bis zur Pause auf fünf Treffer an. „Das war total unnötig. Durch die Fehler im Angriff und bei der Vorwärtsbewegung, haben wir den Gegner zu leichten Toren eingeladen.“, sagt Jochen Werling.


    Zu Beginn der zweiten Spielhälfte gelangen den Gastgebern erneut einige leichte Tore, die dem TVK die Möglichkeit zum Aufschließen nahmen. In sechs Minuten kassierten die Knielinger sechs Gegentreffer. So war man bereits früh mit zehn Toren hinten (23:13). „Das waren alles Tore aus der ersten-zweiten Welle. Da haben wir den Gegner eingeladen.“, erklärt Jochen Werling. Auch wenn der TVK nicht unbedingt mit den Punkten beim Drittligaabsteiger rechnete, war die hohe Fehlerquote dann doch sehr ärgerlich. Auch in der Folge waren die Knielinger nicht in der Lage den Abstand nachhaltig zu verkürzen oder gar aufzuschließen. Die Rollen waren für Jochen Werling viel zu früh verteilt: „So hoch, mit sieben Toren, hätten wir das Spiel nicht verlieren müssen. Gerade in der zweiten Halbzeit sind wir nicht mehr in den Bereich gekommen, dass wir Einfluss auf den Spielausgang nehmen konnten.“


    Ins Auge fiel dem einen oder anderen Tribünengast in Blaustein, dass die Hausherren während der gesamten Spielzeit von den südbadischen Unparteiischen mit keiner einzigen Zeitstrafe bedacht wurden, während die Knielinger gefühlt für jedes Foul mit gelb oder zwei Strafminuten bedacht wurden. Den Knielingern ist bereits zum zweiten Mal in der laufenden Oberliga-Saison passiert, dass der Gegner gänzlich ohne eine einzige Zeitstrafe in 60 Minuten bleibt. Allerdings stellt Jochen Werling klar: „Die Niederlage kann man nicht an den Schiedsrichtern festmachen, auch wenn man feststellt, dass Blausteiner Spieler ebenso für die eine oder andere Aktion eine Zeitstrafe verdient gehabt hätten.“


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (6), Philipp Ast (3), Dennis Estedt (3), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart (3), Jochen Rabsch (3), Lukas Metzger (3), Till Eißler (3), Louis Hohler (2), Yann Majunke (3), Felix Erdmann.

  • Vorbericht BWOL Männer: TSV Blaustein - TVK

    Knielinger Herkulesaufgabe

    TVK fährt am Samstag mit Ambitionen nach Osten


    Karlsruhe. Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein fährt der TV Knielingen am Samstag zum TSV Blaustein (20 Uhr, Lixsporthalle Blaustein-Ehrenstein). Vor Wochenfrist besiegte man den hoch gehandelten TSV Weinsberg. Nun gehen die Männer von Trainer Jochen Werling aber nicht als Favoriten ins nächste Spiel. Die Gelb-Schwarzen erwartet eine alles andere als einfache Aufgabe.


    Die Gastgeber zählen zu den Großen der Baden-Württemberg Oberliga (BWOL). Im letzten Jahr noch eine Etage höher, möchte der Verein aus dem Alb-Donau-Kreis nur zu gerne wieder in die 3. Liga. Dementsprechend starten die Blausteiner mit bisher vier Siegen aus fünf Spielen und nur einer sehr knappen Ein-Tor-Niederlage in Weilstetten. Dabei warfen die Männer aus der 16000-Einwohner-Gemeinde bei ihren BWOL-Auftritten zwischen 32 und 40 Toren. Damit ist auch bereits die enorme Offensiv-Qualität der Gastgeber benannt.


    So weiß auch TVK-Trainer Jochen Werling, was auf seine Männer zukommt: „Eigentlich müssen wir dort die beste Abwehr der bisherigen Saison stellen, um etwas mitnehmen zu können. Wir dürfen die absolut nicht ins Rollen kommen lassen. Ohne aggressive Abwehrarbeit geht das nicht.“ Wie beim Heimsieg gegen starke Heininger am letzten Wochenende, müssen die Fächerstädter von Sekunde eins an voll da sein. „Blaustein wird mit die schwerste Aufgabe der Saison sein. Da brauchen wir die gleichen Tugenden, die wir gegen Heiningen an den Tag gelegt haben.“, sagt Jochen Werling.


    Unter der Wochen war der TVK-Kader nicht vollständig im Training zu finden. Verletzungen und Erkrankungen hinderten die Knielinger an einer optimalen Vorbereitung auf das Blaustein-Spiel. Dennoch werden sich alle TVK-Spieler auf  den Weg in den Osten von Baden-Württemberg machen. Beim Knielinger Anhang hofft man nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den TSV Heiningen auf die ersten Punkte in fremder Halle - wohlwissend, dass es sich um eine Herkulesaufgabe handelt.

7.Spieltag BWOL (22.10.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - TSV Heiningen

    TVK holt zweites Punktepaar

    Knielinger drehen Spiel nach der Halbzeitpause


    Karlsruhe. Der TV Knielingen gewann sein Heimspiel gegen den TSV Heiningen mit 34:30 (16:18). Die Karlsruher brachten eine konstante Leistung auf hohem Niveau auf die Spielfläche. In der zweiten Spielhälfte drehte die Werling-Sieben das Spiel nach einem knappen Halbzeitrückstand.


    Im Gegensatz zur Vorwoche in Pforzheim fanden die Männer von Trainer Jochen Werling schnell ins Spiel und waren früh mit 2:0, 4:1 und 5:2 vorne. Der TSV Heiningen operierte mit einer sehr offensiven Abwehrvariante. So versuchten die Gäste mit vielen Ballgewinnen und schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Die Knielinger zeigten aber ein gutes Rückzugsverhalten und es vielen bei solchen Versuchen des TSV Heiningen nur wenige Tore. Den Rest besorgte Torhüter Pascal Fuchs, der einen Sahnetag erwischte und die Würfe der gegnerischen Angreifer ein ums andere mal meisterte.


    Zunächst zeichnete sich auch auf Heininger Seite ebenfalls der Torhüter aus. Das nutzten die Gäste um nach zehn Spielminuten zum 6:6 auszugleichen. Mit dem 7:9 lagen die Knielinger dann erstmals mit zwei Toren hinten (15.). Knielingen ließ aber nicht abreißen und verkürzte immer wieder. In dieser Phase vergab man allerdings auch zwei Strafwürfe, was zu einem Drei-Tor-Rückstand führte – 11:14 in der 22. Minute. Nach dem 12:15-Zwischenstand schafften die Knielinger durch ihre aggressive Abwehr und die Paraden von Pascal Fuchs einen 3:0-Lauf (15:15). Das Spiel bereits zu diesem Zeitpunkt zu drehen gelang allerdings nicht. So ging man mit einem Rückstand von zwei Toren in die Halbzeitpause (16:18).


    Was sich dann in der zweiten Spielhälfte abspielte, riss die Zuschauer in der Reinhold- Crocoll-Halle zu Begeisterungsstürmen hin. Nachdem Pascal Fuchs einen Strafwurf von der Siebenmeterlinie pariert hatte, glich Knielingen nicht nur aus, sondern ging in Führung. Nach einem 6:0-Lauf des TVK stand der Zwischenstand 24:20 auf der Anzeigetafel. Da waren 41 Minuten gespielt. Knielingen stellte sich immer besser auf die offensive Abwehrvariante der Gäste ein und zeitweise ließ Trainer Jochen Werling mit zwei Kreisspielern agieren, um die TSV-Abwehr zum Rückzug auf die 6:0-Variante zu zwingen.


    Die schwäbischen Gäste, bei denen jeder einzelne Angreifer torgefährlich war, dachten aber nicht daran, das Spiel wegzugeben. Sie verkürzten auf 27:26, leisteten sich aber technische Fehler und Knielingen blieb vorne. Denn die Fächerstädter ließen sich in keiner Phase der Begegnung aus dem Konzept bringen. Nun klappte auch wieder das Zusammenspiel von Abwehr und Torhüter gut. Zwei Minuten vor dem Ende des Spiels waren die Knielinger dennoch nur knapp vorne (31:30). Big-Point war dann sicherlich der erfolgreiche Siebenmeter durch Philipp Ast zum 32:30. Den Rest der Spielzeit dominierten die Gastgeber, die sich am Ende verdient zwei weitere Punkte für den angestrebten Klassenerhalt sicherten.


    Trainer Jochen Werling lobte nach dem Spielende: „Heute ist es uns gelungen über die gesamte Spielzeit eine konstant gute Leistung zu bringen. Wir waren immer da und haben mit Herz gespielt. Im Angriff wurden Lösungen gefunden. In der zweiten Halbzeit, die wir mit sechs Toren gewannen, spielten wir überragend. Pascal Fuchs hat heute sehr gut gehalten, was uns geholfen hat, das Spiel zu gewinnen. Der Sieg war verdient.“


    Am kommenden Samstag fährt der TVK ins Ulmer Umland zum TSV Blaustein (20 Uhr). Hier werden die Knielinger wieder solch eine starke Leistung brauchen, um am Ende eine Chance auf die ersten Auswärtspunkte zu haben.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (2, Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (9), Mehmet Süngü (1), Philipp Ast (4/3), Dennis Estedt (1), Tim Kusterer, Niklas Kary, Luis Werner, Kornej Tjart (1), Jochen Rabsch (4), Lukas Metzger (4), Till Eißler (1), Louis Hohler (4), Yann Majunke (3).

  • Vorbericht BWOL Männer: TSV Heiningen - TVK

    TVK strebt nach mehr Konstanz

    Knielinger brauchen 60 Minuten auf hohem Niveau


    Karlsruhe. Am Samstag kommt mit dem TSV Heiningen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte in die Reinhold-Crocoll-Halle (20 Uhr). Um diese äußerst schwierige Aufgabe zu meistern, muss bei den Knielingern über die komplette Spielzeit vieles gut funktionieren.


    Bisher hat es der TV Knielingen zu selten geschafft, die notwendige Leistung über 60 Spielminuten zu bringen. Meist leistete man sich zu viele Auszeiten um erfolgreich zu sein. Wie es geht, hat die Mannschaft beim Heimsieg gegen Weinsberg gezeigt. So hat man bisher erst zwei Punkte auf der Habenseite. Das soll sich aber bald positiv ändern, wie TVK-Trainer Jochen Werling fordert: „Wir müssen fast schon zweifach punkten, damit wir den Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld halten können und nicht schon in der Frühphase der Saison ein Stückweit abreißen lassen müssen.“


    Der TSV Heiningen, ausgestattet mit einem Gardemaß-Rückraum fast durchweg über 1,90 m, ist gut in die Saison gestartet und hat derzeit 8:4 Punkte auf dem Konto. „Das ist ein sehr dickes Brett, was wir da bohren müssen. Uns ist klar, dass gute 30 Minuten, wie gegen Pforzheim, nicht reichen werden. Ohne eine Konstanz auf hohem Niveau, sind wir nicht konkurrenzfähig. Also müssen wir in Abwehr und Angriff 60 Minuten performen.“, erklärt Jochen Werling und fügt hinzu: „Mit der Unterstützung von den Rängen und einer guten Leistung ohne Auszeiten können wir eine Überraschung gegen den Favoriten schaffen.“


    Hierzu soll auch Niklas Kary einen Betrag leisten, der ab sofort - von Verbandsligist HSG Ettlingen kommend - in den Karlsruher Westen wechselt. Der 23jährige soll beim TVK auf der Mittelposition mithelfen das sportliche Ziel zu erreichen. Zudem ist am Samstag der Knielinger Kader komplett am Start.

6.Spieltag BWOL (15.10.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TGS Pforzheim - TVK

    Starke zweite Halbzeit bleibt unbelohnt

    Acht Tore Halbzeitrückstand zu große Hypothek


    Pforzheim/Karlsruhe. Der TV Knielingen bleibt in fremder Halle weiter ohne Punktgewinn. Bei der TGS Pforzheim unterlag die Werling-Sieben mit 26:30 (10:18). Dabei zeigten sich die Knielinger gegenüber der Vorwoche deutlich verbessert, auch wenn es in der ersten Halbzeit alles andere als optimal für die Fächerstädter lief.


    Bereits früh war der Gastgeber auf der Siegerstraße und Pforzheim steuerte vermeintlich auf einen klaren Heimerfolg zu. In der ersten Halbzeit dominierte klar der Gastgeber, während der TV Knielingen keinen Zugriff auf den TGS-Angriff bekam. Gegen den starken Pforzheimer Rückraum agierte der TVK mit einer offensiven Abwehrvariante. Über die Zwischenstände 1:4, 3:7 und 4:10 (17. Spielminute) war die Mannschaft von TVK-Coach Jochen Werling allerdings bald deutlich in Rückstand. Das änderte sich im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht mehr „Wir wollten mit der 3:2:1 aggressiv verteidigen. Das ist uns leider nur bedingt gelungen. Darauf hat Pforzheim gut reagiert und zeitweise mit zwei Kreisläufern operiert. Das haben wir nicht gut in den Griff bekommen. Im Angriff bekamen wir keine Bewegung rein. Da musste sich die TGS-Abwehr nicht bewegen und stand mit beiden Beinen auf sechs Meter.“, erläutert Jochen Werling mit Blick den deutlichen 10:18-Habzeitstand. Bereits kurz vor der Pause musste TSG-Trainer Florian Tafel auf David Kautz verzichten, der mit einer schwerwiegende Verletzung ausschied.


    Nach der Pause ergaben sich die Knielinger nicht in ihr Schicksal, sondern kämpften sich ins Spiel zurück. So verkürzten Sie den Torabstand kontinuierlich. Die TVK-Abwehr hatte nun endlich mehr Zugriff und auch beim Werfen auf den Kasten der Gastgeber waren die Fächerstädter deutlich erfolgreicher. Nach 46 Spielminuten war der TVK wieder im Spiel als der 10fache Torschütze Benny Borrmann zum 20:23 traf. „Es war wichtig, dass wir dran geblieben sind. Da gab es eine Phase, wo wir das vielleicht hätten drehen können. Vorne waren wir da ganz gut und hatten Bewegung drin.“, sagt Jochen Werling. Letztlich bekamen die Knielinger in den entscheidenden Minuten den ukrainischen Neuzugang der TGS Vasyl Havryliuk nicht in den Griff, der mit drei einfachen Toren in Serie aus dem Rückraum dafür sorgte, dass der Abstand nicht noch kleiner wurde. Knapp acht Minuten vor dem Spielende waren die Knielinger weiter mit vier Toren hinten (23:27). Mehr gelang den Männern im gelben Dress nicht mehr. Der Endstand von 30:26 stand bereits fest als noch drei Minuten zu spielen waren.


    Am Ende gingen die Pforzheimer als verdienter Sieger von der Spielfläche. Dabei spielte die eher ungewöhnliche Tatsache, dass die Gastgeber ohne eine einzige Strafzeit über die 60 Minuten kamen und dagegen fünfmal Knielinger Spieler bestraft wurden, keine entscheidende Rolle. „Wir sind nach Pforzheim gefahren, um zu gewinnen. Unser Problem ist, dass wir uns viel zu viele Auszeiten gönnen. Das kann man in der Badenliga noch kompensieren. In der Oberliga wird das gnadenlos bestraft. Ist man 10 - 15 Minuten aus dem Spiel raus, ist es sehr schwer wieder ran zu kommen. Da war auch heute die Qualität des Gegners zu hoch. Die acht Tore zur Halbzeit waren eine zu große Hypothek, die wir in den zweiten 30 Minuten nicht mehr korrigieren konnten.“, erklärt Jochen Werling.


    Am kommenden Samstag kommt der TSV Heiningen in die Reinhold-Crocoll-Halle nach Knielingen (20 Uhr). „In erster Linie nehmen wir uns vor zu gewinnen, auch wenn Heiningen relativ weit oben in der Tabelle steht. Wie das zustande kommt, muss man sehen. Da ist ein dickes Brett zu bohren. Wir haben es gegen hoch gehandelte Weinsberger gezeigt, dass es geht. Aber da muss alles passen und zwar von Minute eins. Unsere Devise muss sein, von Anfang an dabei zu bleiben und das Spiel bis gegen Ende offen zu halten und dann werden wir sehen, wofür es reicht. Heute war es in Pforzheim in der ersten Halbzeit zu wenig.“, sagt Jochen Werling.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (10), Mehmet Süngü, Jochen Werling, Philipp Ast, Dennis Estedt (4/3), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart (2), Jochen Rabsch (2), Lukas Metzger (2), Till Eißler, Louis Hohler (2), Yann Majunke (4).

  • Vorbericht BWOL Männer: TGS Pforzheim - TVK

    Knielinger müssen ihre Abwehrarbeit verbessern


    Karlsruhe. Am Samstag steht für den TV Knielingen das Gastspiel bei der TGS Pforzheim an (19 Uhr). Das Zusammentreffen beider Vereine in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle ist für alle Beteiligten aufgrund der räumlichen Nähe ein Derby - aber mit vielen Unbekannten auf beiden Seiten, weil man über viele Jahre in unterschiedlichen Ligen spielte.


    Auf Pforzheimer Seite ist man nach neun Jahren in der 3. Liga, trotzt einem nicht unerheblichen personellen Umbruch, mit Ambitionen in die Oberliga-Saison gegangen. Die bisherigen Ergebnisse waren nicht gerade das, was man sich im Vorfeld erwartet hat. Erst vier Punkte stehen auf der Habenseite, genau zwei weniger haben die Knielinger bisher erspielt. Allerdings sind bei der hoch gehandelten TGS aktuell verletzungsbedingt nicht alle Kaderspieler voll einsatzfähig. So gingen beide Heimspiele verloren.


    Das kann aus Sicht des TV Knielingen sicher gerne so bleiben. Im Karlsruher Westen hat man die hohe Niederlage gegen Bittenfeld 2 aufgearbeitet und TVK-Trainer Jochen Werling erklärt: „Ich hoffe, dass wir die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen konnten und am Samstag eine deutlich bessere Abwehr stellen. Mit der Angriffsleistung können wir generell leben. Aber in der Defensive muss mehr getan werden, mehr gearbeitet werden, besser verschoben werden. Da müssen wir vieles besser machen, um an die beiden Punkte auch nur denken zu können.“


    Dabei ist es dringend erforderlich den ambitionierten Gegner aus der Goldstadt nicht mehr als 30 Tore werfen zu lassen. „Wenn uns das nicht gelingt, wird es natürlich sehr schwer. Wir wollen in Pforzheim gewinnen. Darum müssen wir alles daran setzen, in Verbindung mit der Torhütern eine gute Abwehr zu stellen.“, betont Jochen Werling.


    Die Vorbereitung auf dieses Spiel verlief für den Knielinger Trainer allerdings nicht optimal, weil er im Training auf den einen oder anderen Spieler verzichten musste. In Pforzheim wird der TVK aber komplett antreten. An die Bertha-Benz-Halle haben die Männer aus dem Karlsruher Westen zuletzt gute Erinnerungen. Da siegten die Fächerstädter in der Aufstiegssaison gegen die starke Reserve der SG Pforzheim/Eutingen klar.


    Mannschaft und Trainer hoffen zudem auf den erneuten Extra-Push aus dem eigenen Unterstützerlager. „Beim Auswärtsspiel in Neuenbürg war das wirklich super und in Pforzheim sollte das auch wieder so sein. Am Wochenende gibt es eine Vollsperrung der A8 bei Pforzheim. Das sollten unsere Fans einkalkulieren, damit sie die Jungs am Samstag pünktlich ab 19 Uhr unterstützen können.“, artikuliert TVK- Sprecher Thomas Holstein seine Hoffnung.

5.Spieltag BWOL (08.10.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - TV Bittenfeld 2

    TVK erlebt derbe Heimpleite

    Überlegene Bittenfelder Talente gewinnen klar in Knielingen


    Karlsruhe. Eine verdiente Heimniederlage kassierte der TV Knielingen gegen den TV Bittenfeld 2. Beim 32:46 (16:22) kamen die Gastgeber nicht annähernd an ihre zuletzt gezeigten Leistungen heran und ließen den Schwaben viel Freiraum beim Torwerfen.


    In Knielingen hatte man sich schon ein besseres Ergebnis erhofft. Doch die eigene Leistung genügte an diesem Tag nicht den Anforderungen der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL). Besonders die inflationäre Zahl der Gegentore stießen TVK-Trainer Jochen Werling übel auf: „Das Ergebnis mit 46 Gegentoren ist ein stückweit absurd. Wir machen 32 Tore und verlieren dennoch mit 14 Toren. Da hat sich heute ein Klassenunterschied offenbart.“ Dabei kamen die Knielinger gar nicht so schlecht ins Spiel. Die erste Viertelstunde verlief relativ ausgeglichen. Bis zum 10:10 hatte niemand in der Halle die Erwartung, dass es für den TVK

    übel enden würde. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt bekamen die Knielinger keinen Zugriff in der Abwehr und die Talente des Bundesligisten TVB Stuttgart kamen oft zu leichten Toren.


    Die Gäste agierten vor dem Knielinger Tor mit sehr schnellem Passspiel über die kompletten 60 Spielminuten und machten dabei fast keine Fehler. Kaum in Ballbesitz schlossen die jungen Bittenfelder mit meist erfolgreichen Torwürfen ab. Anfangs gingen die Knielinger das Tempo mit, waren aber mit zunehmender Spielzeit nicht mehr so effektiv mit ihren Würfen. Die Bittenfelder zeigten ohne Unterbrechung ihre individuelle Klasse und auch der Gästetorhüter konnte mit Paraden glänzen. So zogen sie vom zwischenzeitlichen 10:10 (13. Spielminute) auf 11:17 (22.) weg. Im Knielinger Angriffspiel schlichen sich zunehmend Fehler ein. Dies nutzten die Gäste zu meist erfolgreichen Konterangriffen. Mit dem Pausenstand von 16:22 machte sich bereits Ernüchterung im Knielinger Lager breit.


    Nach der Pause sahen die Zuschauer in der Reinhold-Crocoll-Halle das gleiche Bild. Bittenfeld machte weiter Tempo, das die Knielinger zunehmend nicht mehr mitgehen konnten. Gegentor Nummer 30 fiel bereits in der 40. Spielminute. Über die Zwischenstände 22:32, 25:36 und 27:41 wurde der Abstand immer größer. In den letzten Minuten waren die Knielinger bemüht den Schaden zu begrenzen, was allerdings nur bedingt gelang. Am Ende war ein Klassenunterschied zu sehen, mit dem man in Knielingen vor dem Spiel nicht gerechnet hatte. Größtes Manko des TVK, der einen völlig gebrauchten Tag erwischt hatte, war die Defensivleistung. TVK-Trainer Jochen Werling sagte: „Die 46 Gegentore tun weh. Das kann nicht sein. In Pforzheim werden wir uns anders präsentieren.“ Am nächsten Samstag fährt der TVK zu Drittligaabsteiger TGS Pforzheim (19 Uhr, Bertha-Benz-Halle Pforzheim).


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (5), Mehmet Süngü (2), Philipp Ast (6), Dennis Estedt (5/2), Tim Kusterer, Luis Werner (1), Kornej Tjart, Jochen Rabsch (3), Lukas Metzger (3), Till Eißler, Louis Hohler (2), Yann Majunke (5).

  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - TV Bittenfeld 2

    Knielingen will im Heimspiel punkten

    Bittenfeld kommt mit breitem Kader und guten Individualisten


    Karlsruhe. Nach den guten Leistungen der letzten beiden Wochen will der TV Knielingen gegen den TV Bittenfeld zwei weitere Punkte einfahren  (Samstag, 20 Uhr, Reinhold-Crocoll-Halle).


    „Wir wollen erfolgreich aus dem Spiel raus gehen. Dazu brauchen wir die Einstellung der letzten beiden Spiele, auch wenn es schwierig ist, Woche für Woche zu liefern.“, erklärt TVK-Trainer Jochen Werling. Sein Fokus liegt jetzt auf das nächste Heimspiel gegen die Reserve des Erstligisten TVB  Stuttgart, die in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) als TV Bittenfeld 2 firmiert.


    Besonders wichtig ist für den Knielinger Trainer, dass seine Mannschaft die Defensivarbeit optimiert. „Im Vergleich zum Spiel in Neuenbürg müssen wir noch etwas drauf packen.“, sagt Jochen Werling mit Blick auf die 35 Gegentore am letzten Samstag. Bittenfeld hat zuletzt Drittligaabsteiger Großsachsen besiegt und dürfte selbstbewusst anreisen. „Die machen einen sehr guten Eindruck, spielen sehr variabel, haben einen breiten Kader und können gut durch wechseln. Von unserer Seite wird das wahrscheinlich eine Kraftfrage, unser Spiel 60 Minuten durchzuziehen.“


    Der Verein aus dem schwäbischen Kernland bildet seinen Talentnachwuchs in der A-Jugend-Bundesliga aus und lässt viele junge Aktive in der BWOL zu Einsatzzeit und Erfahrung kommen. Dort sucht man über Tempohandball den Weg zum Erfolg. Zudem wirft Topscorer Michael Seiz oft acht bis 10 Tore in einem Spiel. „Der Angriff der Bittenfelder wird uns vor einige Probleme stellen, die wir lösen müssen, wenn wir um Punkte mitspielen wollen.“, bekennt Jochen Werling und weiß um die individuellen Stärken der Gästespieler.


    Vor dem Spiel am Samstag baut Jochen Werling auch auf Heimspielatmosphäre in der Reinhold-Crocoll-Halle. „Es wird sehr schwer etwas zu reißen. Dazu brauchen wir wieder die Hilfe von der Tribüne. Ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen und uns - wie in Neuenbürg - unterstützen werden. Wir brauchen von draußen den Extra-Push, damit wir den nächsten Sieg holen.“ Das bisherige Auftreten der Knielinger Mannschaft in der BWOL sorgt weiter für Euphorie im Umfeld, auch wenn das Punktekonto noch Luft nach oben hat. Jochen Werling sagt abschließend: „Mit der richtigen Einstellung und mit der Bereitschaft von Anfang an mehr zu investieren als der Gegner, mit dem schnellen Umschaltspiel, sollte es für uns möglich sein, die Punkte drei und vier zu holen.“ Alle Spieler seines Kaders sind an Bord. Das gilt auch für den formstarken Benny Borrmann, auf den sein Trainer in Neuenbürg letzte Woche verzichten musste.

4.Spieltag BWOL (01.10.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: HC Neuenbürg - TVK

    55 Minuten sehr nah an zwei Punkten

    Starke Knielinger Leistung bleibt in Neuenbürg unbelohnt


    Neuenbürg/Karlsruhe. Mit einer am Ende sehr unglücklichen 31:35-Niederlage kehrte der TV Knielingen aus Neuenbürg zurück. Zur Halbzeit hatten beide Mannschaften noch gleich viele Tore erzielt (16:16). Insgesamt lieferten die Männer von Trainer Jochen Werling eine starke Leistung ab und untermauerten den Eindruck der letzten Woche, dass der TVK endgültig in der Oberliga angekommen ist.


    Scheinbar kann der TV Knielingen auch mit den ambitionierten Teams der Baden-Württemberg-Oberliga mithalten. Nach dem Heimsieg gegen Weinsberg agierten die Knielinger auch beim klaren Favoriten HC Neuenbürg vom Start weg auf hohem Niveau mit viel Engagement. „Bis zur 55. Minute waren wir voll dabei und hatten den Gegner da wo wir ihn haben wollten.“, sagt TVK-Trainer Jochen Werling. Die Knielinger kamen gut in die Partie und führten nach fünf Spielminuten mit 3:0. Der Abstand hatte auch mit dem 4:1 für den TVK Bestand. Erst danach stellten sich die klar favorisierten Hausherren, vor nicht ganz voll besetzten Zuschauertribünen in der Neuenbürger Stadthalle, besser auf die Gäste ein. Erstmals gerieten die Fächerstädter, die ohne den formstarken Benny Borrmann antreten mussten, beim 6:7 in der zwölften Spielminute in Rückstand. Auch ein Vier-Tor-Abstand (9:13) warf die Knielinger nicht aus der Bahn. Jochen Werling nahm die Auszeit und mit neuen Anweisungen legten seine Männer wieder zu. Kurz vor der Pause war der Gleichstand beim 15:15 hergestellt (29.). In der restlichen Spielzeit der ersten Halbzeit warfen beide Teams noch je ein Tor und es ging mit einem leistungsgerechten Zwischenstand von 16:16 in die Pause.


    Auch in der zweiten Spielhälfte gingen beide Mannschaften engagiert zur Sache und mit zunehmender Spielzeit sahen die Zuschauer ein Spiel auf Biegen und Brechen. Wieder waren es die Knielinger, die besser ins Spiel fanden. Über 18:16, 19:17 und 20:18 (34.) legten die Knielinger zwei Tore vor. Die Begegnung blieb extrem spannend und in der Folge gerieten die Männer vom Rhein mit 20:21 in Rückstand. Doch der TVK blieb dran und schaffte den Gleichstand mit dem Tor zum 25:25. Nun waren es die Knielinger, die sich einen Zwei-Tor-Vorsprung erkämpften (27:25). Ein entscheidender Vorsprung gelang nicht. Mit dem 29:28 für Neuenbürg wechselte erneut die Führung in diesem Spiel. Die Spielzeit 54:46 stand auf der Anzeigetafel als TVK-Rechtsaußen Louis Hohler, mit sechs Toren erfolgreichster Knielinger Torschütze, zum 30:30 traf. Die Schlussminuten waren von viel Hektik geprägt, von der sich augenscheinlich auch die beiden Unparteiischen anstecken ließen. Bei deren Agieren sahen sich die Knielinger im Nachteil. Eine Zeitstrafe für die Knielinger Bank sorgte in dieser Spielphase für eine Neuenbürger Überzahl. Diese wussten HCN-Aktiven geschickt zu nutzen und legten auf 35:30 vor. Mit dem Schlusspfiff verkürzte Lukas Metzger zwar nochmals, aber die Knielinger Niederlage war amtlich.


    TVK-Trainer Jochen Werling bilanzierte nach der Begegnung: „Wenn man 31 Tore wirft, geht man davon aus, dass man als Sieger aus der Halle geht. Aber Neuenbürg hat eine sehr hohe individuelle Klasse, was sich auch heute wieder gezeigt hat. In der Abwehr haben wir nicht ganz das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Zur Wahrheit gehört aber auch dazu, dass wir in den letzten zehn-zwölf Minuten kaum noch einen Pfiff für uns hatten. Etliche Entscheidungen sind leider gegen uns gelaufen. Aber davon dürfen wir uns nicht aus der Fassung bringen lassen und müssen uns den Kredit bei den Schiedsrichtern ein Stückweit erspielen. In den letzten zehn Minuten haben wir uns auch nicht clever genug angestellt.“


    Trotz der Niederlage ist Jochen Werling mit seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Wenn jemand vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir bis zum Ende dabei bleiben und um die zwei Punkte tatsächlich mitspielen, hätte jeder von uns das unterschrieben. Im Nachgang ist es aber schon total ärgerlich, dass es am Ende nicht gereicht hat. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Mit dem Kader, den wir zur Verfügung hatten, haben wir das sehr sehr gut gemacht und im Angriff immer wieder Lösungen gefunden. Die Jungs können wirklich stolz auf die gezeigte Leistung sein. Darauf gilt es aufzubauen und im nächsten Heimspiel zu punkten.“


    Am nächsten Samstag kommt die Reserve des Bundesligisten TVB Stuttgart, der in der BWOL als TV Bittenfeld 2 firmiert, in die Reinhold-Crocoll-Halle nach Knielingen (20 Uhr).


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (1, Tor), Lukas Zanki (Tor), Mehmet Süngü (5), Philipp Ast (1), Dennis Estedt (4/3), Tim Kusterer, Kornej Tjart (1), Jochen Rabsch (3), Lukas Metzger (5), Till Eißler (1), Louis Hohler (6), Yann Majunke (4).

  • Vorbericht BWOL Männer: HC Neuenbürg - TVK

    Knielinger wollen beim Favoriten nachlegen

    TVK fährt in Derby-Stimmung nach Neuenbürg


    Karlsruhe. Am Samstag fährt der TV Knielingen zum Auswärtsspiel nach Neuenbürg (Stadthalle Neuenbürg, 20 Uhr) und hofft dabei auch bei einem der Meisterschaftsaspiranten etwas Zählbares mitzunehmen.


    Beim Verein aus dem Karlsruher Westen ist weiterhin Euphorie spürbar. Diese wurde durch den Heimsieg gegen Weinsberg am vergangenen Samstag noch zusätzlich befeuert. „Wenn wir diese Leistung abrufen können, ist auch beim Favoriten etwas zu holen.“, erklärt TVK-Trainer Jochen Werling vor dem Derby. Den Knielingern ist bewusst, dass die Aufgabe im Nordschwarzwald anspruchsvoll ist. Der HC Neuenbürg gilt als wirtschaftlich potent und hat personell auch in der Breite personell noch einmal signifikant zugelegt. Davon war einmal mehr auch der TV Knielingen betroffen. Vom Knielinger Aufstiegsteam fanden Robin Hörsting und Philipp Schollmeyer den Weg an die Enz. Dem aktuellen Kader des HCN gehören auch Felix Kracht und Timo Bäuerlein an, die vor einigen Jahren von Knielingen nach Neuenbürg wechselten. Bereits seit den 1990er Jahre duellieren sich beide Vereine und die Begegnungen haben immer Derby-Charakter. „Die Wechsel von zwei Spielern von uns bringt natürlich zusätzliche Brisanz und im Derby ist alles möglich.“, sagt TVK-Sprecher Thomas Holstein, der bereits in den 90ern dabei war.


    „Bei uns muss alles passen, wenn wir etwas mitnehmen wollen. Da hoffe ich, dass wir die gezeigte Leistung aus dem Weinsberg-Spiel nach Neuenbürg rüber retten können. Man hat gesehen, wozu wir in der Lage sind. Das muss jetzt unser Anspruch sein, solch eine Leistung auch in Neuenbürg auf die Platte zu bringen.“, beschreibt Jochen Werling seine Erwartungen und erklärt weiter: „Der HCN bringt eine äußerst gestandene Oberligamannschaft an den Start, die gute Individualisten in ihren Reihen hat. Neuenbürg ist der Favorit, gerade im Heimspiel. Dennoch wollen wir alles Versuchen, etwas mitzunehmen.“


    Jochen Werling, der auch selbst als Spieler in Neuenbürg aktiv war, meint mit Blick auf sein Knielinger Team: „Die Jungs sind hungrig, haben Bock und wollen weiter zeigen, was in ihnen steckt. Wir freuen uns auf das Spiel, müssen aber von Anfang an da sein, in der Abwehr aggressiv agieren und schnell umzuschalten, um einfache Tore zu erzielen. Dann können wir dahin kommen das Spiel bis zum Ende offen zu gestalten. Die Rollen sind vorab klar verteilt. Neuenbürg ist mit 5:1 Punkten gestartet und steht oben in der Tabelle. Somit ist am Samstag der HCN der Favorit und der wird alles versuchen gerade das Heimspiel zu gewinnen.“


    Aufhorchen ließ der HCN bereits vernehmlich am letzten Wochenende, nahm man doch Drittligaabsteiger Großsachen in dessen Halle einen Punkt ab und war ganz nahe an einem Sieg. Beim überzeugenden Sieg gegen Weinsberg hat die Knielinger Mannschaft aber viel Selbstbewusstsein getankt und beim TVK ist man immer in den Derbys besonders motiviert. TVK-Spieler Dennis Estedt sendet im Vorfeld auch mit Blick auf die Vorgeschichte ein klares Signal: „Wir werden da sein.“

3.Spieltag BWOL (24.09.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - TSV Weinsberg

    Erste Oberliga-Punkte für Knielingen

    Werling-Sieben mit Tempohandball und aggressiver Abwehr


    Karlsruhe. Die ersten beiden Punkte in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) eroberte der TV Knielingen am dritten Spieltag gegen den TSV Weinsberg in eigener Halle. Beim 34:29 (16:11) zeigten sich die Karlsruher gegenüber den beiden ersten Oberliga-Spielen deutlich verbessert und gewannen die Punkte am Ende verdient.


    Die Lernphase in der neuen Spielklasse scheint beim TV Knielingen zu einem Abschluss gekommen zu sein. Die Männer aus dem Karlsruher Westen knüpften nach wenigen Minuten an die Leistungen der zweiten Halbzeit des Spiels in Schwäbisch Gmünd an und waren bald auf der Siegerstraße. Auch wenn es nach fünf Spielminuten einen 0:3-Rückstand auf der Anzeigetafel zu lesen gab und man das erste Tor erst nach fast sechs Minuten erzielte, war der TV Knielingen an diesem Tag ein äußerst unangenehmer Gegner. Mit einer aggressiven 6:0-Deckung und einem formstarken Torhüter Pascal Fuchs im Kasten, erarbeitete man sich bald eine Führung (5:4). Diese gab man bis zum Spielende nicht mehr ab.


    Besonders erfreulich war bei den Gastgebern, dass es keine Phase im Spiel gab, in der sich die Knielinger Aktiven eine sportliche „Auszeit“ nahmen oder es zu einem temporären Blackout kam. Auch wenn bei den TVK-Angriffen nicht alle freien Würfe im Gästetor landeten, hielten die Männer in den gelben Trikots den Gegner auf Abstand. Nach einer der besten Halbzeiten der vergangenen Jahre waren die Knielinger mit 16:11 vorn. In der Vorwoche hatte die TVK-Sieben in der ersten Halbzeit noch 20 Gegentore kassiert. An diesem Abend waren die Gastgeber aber nur sehr schwer zu überwinden.


    Nach der Pause versuchten sie Gäste aus dem Landkreis Heilbronn alles nur Mögliche, um dem Spiel eine Wendung zu geben. Zeitweise mussten die Knielinger einige leichte Tore hinnehmen. Auffällig waren die schnellen Abschlüsse auf beiden Seiten. Die zahlreichen Fans sahen über die komplette Spielzeit hinweg sehr schnell spielende Angriffsreihen. Kritisch wurde es für die Männer um Trainer Jochen Werling noch einmal als die Gäste von 23:18 auf 23:21 verkürzten (42. Min.). Erneut zeigte dann das Knielinger ihr Kämpferherz. Der TVK zog auf 27:21 (48.) weg, auch wenn die Weinberger zeitweise Benny Borrmann (6 Tore) in kurze Deckung nahmen. Näher als auf vier Tore kamen die Gäste dem TVK nicht mehr (29:25, 31:27, 33:29).


    Insgesamt wechselte Jochen Werling sehr sparsam. So kostete das Spiel den eingesetzten Akteuren viel Kraft, was sich aber in der zweiten Spielhälfte nicht nachteilig bemerkbar machte. Zudem zeigten sich die Knielinger in Punkto Chancenauswertung deutlich verbessert. Am Ende hatte sich die Erwartung von Jochen Werling im Vorfeld des Spiels bewahrheitet, dass man unter 30 Gegentoren bleiben müsse, um die Chance auf zwei Punkte zu haben. „Wir haben heute viel Herz gezeigt und verdient gewonnen. Die Leistung der Mannschaft war überragend. Das kann man nicht anders beschreiben. Mit unserer aggressiven 6-0-Deckung und der Torhüterleistung haben wir die Grundlagen für die zwei Punkte gelegt. Vorne konnten wir das Tempo hoch halten und haben uns viele Chancen erarbeitet.“, erklärt Jochen Werling abschließend.


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (6), Mehmet Süngü (4), Philipp Ast (6), Dennis Estedt (4/2), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rabsch (3), Lukas Metzger (6), Till Eißler, Louis Hohler (3), Yann Majunke (2).

  • Vorbericht BWOL Männer: TVK - TSV Weinsberg

    TVK braucht konstante Leistung

    Knielinger wollen das Tempo hoch halten und effektiver sein


    Karlsruhe. Das zweite Heimspiel der Saison bestreitet der TV Knielingen am Samstag um 20 Uhr gegen den TSV Weinsberg.


    „Bevor wir an zwei Punkte denken wollen, braucht es eine konstante Leistung über 60 Minuten.“, spricht TVK-Trainer Jochen Werling den Knackpunkt der bisherigen Spiele in der Baden Württemberg Oberliga (BWOL) an. In beiden Begegnungen leisteten sich die Knielinger lange „Auszeiten“ in Abwehr und Angriff. Jochen Werling fügt deshalb hinzu: „Ich hoffe, dass wir dieses Spiel ohne Blackout bestreiten.“


    Die Gäste aus dem Landkreis Heilbronn stellen eine gestandene Oberligamannschaft mit viel Erfahrung, der in dieser Saison durchaus ein Platz im oberen Tabellendrittel zuzutrauen ist. Mit Oliver Heß hat der TSV einen Trainer verpflichtet, der als Aktiver beim HC Erlangen und bei den Eulen Ludwigshafen höherklassig spielte. Für Heß ist es allerdings eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln.


    Nach Knielingen kommt der TSV Weinsberg mit der Empfehlung eines 29:29-Unentscheidens gegen Drittligaabsteiger Großsachsen. Vor allem der Rückraum der Weinsberger hat große Qualität. Dies konnten die Knielinger bereits in der Vorbereitung auf die Saison erleben, wo man in einem Turnier keine echte Siegchance hatte. Die Knielinger wissen also nur zu genau, was auf sie zu kommt.


    Grundlegend wird also erneut sein, dass der TVK eine gute Abwehr stellt und nicht erneut über 30 Gegentore kassiert. „Neben der stabilen Abwehr muss das zweite Ziel sein, unser Tempo beizubehalten und dann die klaren Möglichkeiten, die wir uns erarbeiten werden, auch rein zu machen. Schon in den ersten beiden Spielen haben wir eine Vielzahl von Torchancen nicht genutzt. Da müssen wir effektiver werden. Wenn wir das nicht schaffen, kommt in der Oberliga ein Bumerang zurück und wir bekommen die Einschläge serienweise. Wenn die Chance da ist, dann muss das Tor mit aller Macht erzielt werden.“ Insbesondere dürfte dem Knielinger Trainer die nicht verwandelten Konter und die freien Würfe in den vorangegangenen Spielen negativ aufgefallen sein. Da müssen seine Akteure deutliche effektiver werden.


    Abschließend betont Jochen Werling: „Gegen Weinsberg heißt es Abwehr, Abwehr, Abwehr und vorne die Tore machen. Dann haben wir eine Chance auf zwei Punkte. Da muss jeder ans Limit oder darüber hinaus gehen. Mit Ausfällen sind wir ohne Chance.“ Dabei hofft der TVK-Trainer auch darauf, dass bei seinen Schützlingen der Lernprozess in Punkto BWOL so langsam zum Abschluss kommt und die Männer aus dem Karlsruher Westen eine konstante Leistung über 60 Minuten abliefern.

2.Spieltag BWOL (17.09.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TSB Schwäbisch Gmünd - TVK

    Erneut keine Punkte für die Knielinger

    Werling-Sieben nur in zweiter Spielhälfte oberligatauglich


    Schwäbisch Gmünd/Karlsruhe. Auch im ersten Auswärtsspiel gelang dem TV Knielingen kein Punktgewinn. Dem TSB Schwäbisch Gmünd konnten die Gäste aus der Fächerstadt nur nach der Pause wirklich Paroli bieten. Am Ende unterlag man mit 25:32 (10:20) klar.


    Der TV Knielingen hatte sich eigentlich nach der Auftaktniederlage für das erste Auswärtsspiel in Schwäbisch Gmünd einiges vorgenommen. Dann war aber die erste Spielhälfte ein Spiegelbild der letzten 15 Spielminuten des Konstanz-Spiels. „In der Abwehr ging wieder nichts und den Start ins Spiel haben wir total verpennt.“, kritisiert TVK-Trainer Jochen Werling und ergänzt: „Nach 10 Minuten hatten wir schon 10 Gegentore bekommen und es sah bei vier eigenen Toren zu diesem Zeitpunkt schon nach einer Katastrophe aus.“


    Jochen Werling stellte in der Folge die Abwehrformation auf 3:2:1 um. Danach lief es vor dem eigenen Tor deutlich besser. Nach dem 9:15 hatten die Knielinger bei vier Angriffen die Möglichkeit an den Gegner heranzurücken. Technische Fehler und fahrlässig vergebene Torchancen verhinderten dies allerdings. Bis zur Halbzeitpause setzten dann wieder die Gastgeber die Akzente. Kurz vor der Halbzeitpause lagen die Männer im gelben Auswärtsdress bereits mit elf Toren hinten (9:20). Die mitgereisten Anhänger mussten zu diesem Zeitpunkt befürchten, dass ihr Team komplett aus der Halle geschossen werden würde. Zur Pause hatten die Knielinger nur zehn Tore erzielt, aber 20 Gegentreffer hinnehmen müssen. Das Spiel war da schon entschieden. Nur noch die Höhe der Niederlage sorgte für Diskussionen auf der Tribüne.


    Seine Pausenansprache nutzte Jochen Werling dazu, an Ehre und Charakter zu appellieren. „Da gab es nur die Alternativen, dass wir das Spiel in erträglichem Rahmen halten oder ganz aus der Halle raus geschossen werden.“ Die Knielinger Abwehr agierte nun viel aggressiver und der TSB musste richtig für seine Torchancen arbeiten. Die TVK-Defensive eroberte nun auch wieder Bälle für das eigene Konterspiel. Allerdings vergab man bei mehreren Gegenstößen die Möglichkeiten. „Da gab es eine Phase in der auf beiden Seiten nur wenige Tore gefallen sind. Wenn wir hier unsere Chancen besser verwerten, kommen wir nochmal ins Spiel zurück und bringen den Gegner nochmal in Schwierigkeiten.“, erklärt Jochen Werling. Dennoch verkürzten die Knielinger den Abstand kontinuierlich und beim 24:28 war man immerhin zwischenzeitlich auf vier Treffer Abstand herangekommen.


    Jochen Werling bilanziert nach dem ersten Auswärtsspiel der Knielinger: „Das war ein Spiegelbild der letzten Woche. Da hatten wir die letzten 15 Minuten einen Blackout. Nun war es am Anfang des Spiels. Wenn wir das abgestellt bekommen und vorne die Hälfte der vergebenen freien Bälle verwandeln, wäre es wahrscheinlich ein offenes Spiel in Schwäbisch Gmünd geworden. Aber auch in der Abwehr darf uns das auf dem Niveau nicht passieren. Wieder haben wir über 30 Tore kassiert. Das ist in der Oberliga tödlich. Wenn wir die krassen Ausreißer nach unten nicht abgestellt bekommen, wird es sehr schwer in der Liga zu bestehen. Nach meinem dafürhalten sind wir von den anderen Oberliga-Mannschaften gar nicht so weit weg. Wenn wir die Aussetzer aus  nserem Spiel rauszunehmen und unsere Chancen besser nutzen, können wir ein Spiel bis zum Schluss offen halten. Ich hoffe, dass uns das bereits am Samstag zuhause gegen Weinsberg gelingt.“


    TV Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Borrmann (5), Mehmet Süngü (4), Jochen Werling, Dennis Estedt (6/4), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart (1), Jochen Rabsch (6), Lukas Metzger, Till Eißler (1), Louis Hohler (2), Yann Majunke.

  • Vorbericht BWOL Männer: TSB Schwäbisch Gmünd - TVK

    TVK vor erster Auswärtshürde

    Trainer Jochen Werling stellt Abwehrarbeit in den Fokus


    Karlsruhe. Der TV Knielingen geht am Samstag auf Reisen. Erster Auswärtsgegner der Saison ist dabei der TSB Schwäbisch Gmünd (19:30 Uhr, Große Sporthalle).

    Beim TV Knielingen hat man die Heimniederlage gegen Konstanz vom letzten Wochenende aufgearbeitet. Nun betont TVK-Trainer Jochen Werling im Hinblick auf das Spiel in Schwäbisch Gmünd: „Von der ersten Minute an brauchen wir eine aggressive Abwehr und eine gute Torhüter-Leistung, um eine realistische Chance auf etwas Zählbares zu haben.“ Im ersten Spiel zuhause konnten die Knielinger gegen den Talentschuppen des Zweitligisten HSG Konstanz lange Zeit mithalten und mussten erst in der Schlussviertelstunde die Segel streichen. Besonders unangenehm waren dabei die 34 Gegentore. Das wollen die Knielinger nun unbedingt besser machen. „Ich hoffe, dass wir die Stimmung und die Emotionen mitnehmen. Alles steht und fällt aber mit unserer Abwehrleistung. Natürlich braucht es auch eine gute Angriffsleistung. Wir müssen die freien Würfe rein machen. Da dürfen wir die Torhüter des Gegners nicht unnötig aufbauen und die Halle mit ins Boot holen. Unser Fokus heißt aber schon Abwehr, Abwehr, Abwehr. Über Ballgewinne und schnelles Umschalten wollen wir unsere Chance suchen.“, erklärt Jochen Werling. Knackpunkt im Knielinger Spiel gegen Konstanz war letztlich die Anzahl der Gegentreffer gewesen und Jochen Werling sagt: „Wir brauchen uns keiner Illusion hinzugeben. Wenn wir wieder mit 30 oder mehr Gegentoren aus dem Spiel raus gehen, wird das nichts werden.“

    Die Gastgeber konnten in den letzten Jahren in der Oberliga eine gute Rolle spielen und waren von einem drohenden Abstieg meist in sicherer Entfernung. In der vorausgegangenen Saison belegte man am Ende Rang fünf der Tabelle. Mit der aktuellen Spielzeit steht bei den „TSB-Jets“ nun ein Umbruch an. Die Mannschaft wurde deutlich verjüngt, was die eine oder andere Unwägbarkeit mit sich bringt. Ebenso wie die Knielinger startete Schwäbisch Gmünd mit einer deutlichen Niederlage in die Saison. Mit sieben Toren Differenz kam man aus Großsachsen zurück. Das will man nun gegen die Fächerstädter wieder gerade rücken. In Schwäbisch Gmünd stehen dem TVK Philipp Ast und Felix Erdmann nicht zur Verfügung. Ansonsten sind alle Spieler an Bord.

1.Spieltag BWOL (10.09.2022)

  • Spielbericht BWOL Männer: TVK - HSG Konstanz 2

    45 Minuten auf Augenhöhe reichen nicht

    TV Knielingen unterliegt zum Rundenstart am Ende deutlich


    Karlsruhe. Im ersten Saisonspiel der Baden Württemberg-Oberliga (BWOL) unterlag der TV Knielingen gegen den Talentschuppen des Zweitligisten HSG Konstanz mit 26:34 (15:16). Dabei zeigte man bis auf die letzen 15 Spielminuten eine ansprechende Leistung. Dennoch wurde es am Ende deutlich.

    Nach einer sehr ordentlichen Knielinger Leistung vor der Pause rechnete eigentlich niemand in der Reinhold-Crocoll-Halle mit einer Acht-Tor-Heimniederlage. Denn die Knielinger bewegten sich bis zur Halbzeit durchaus auf Augenhöhe. Schon früh konnten sich die zahlreichen Zuschauer vom Unterschied zwischen Badenliga und BWOL überzeugen. Über 60 Minuten agierten beide Teams mit großem Tempo. Schnelle Vorstöße wurden umgehend mit Würfen aufs Tor abgeschlossen. Jeder Fehler und jeder Konzentrationspause in der Defensive wurden mit einem Gegentor geahndet. 31 Tore in der ersten Halbzeit sprechen eine eindeutige Sprache. Dabei ließen die Knielinger noch einige freie Würfe auf den Konstanzer Kasten liegen, sonst wäre zur Pause eine Führung drin gewesen. „Schon in der ersten Halbzeit bekamen wir in der Abwehr keinen Zugriff auf den Gegner. Das setzte sich auch nach der Pause fort.“, erklärt TVK-Trainer Jochen Werling.

    Das erste TVK-Tor in der BWOL-Geschichte warf Dennis Estedt nach zweieinhalb Spielminuten – letztlich die einzige Knielinger Führung im gesamten Spiel. Die Karlsruher hatten sich einiges vorgenommen und ließen die Gäste vom Bodensee nicht wegziehen. Mehrfach glichen die Knielinger aus und waren nah dran an einer weiteren eigenen Führung. Die gelang allerdings nicht, auch weil man in der Abwehr nicht die Stabilität zeigte, mit der man in der vorangegangenen Saison den Aufstieg klar gemacht hatte. Da halfen auch Abwehrumstellungen von Jochen Werling an diesem Tag nicht. Die Knielinger Defensive behielt weiter viel Luft nach oben. Als Mehmet Süngü kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum 15:16 traf, war man beim Knielinger Anhang angetan von den Leistungen der eigenen Mannschaft. In die Halbzeit gingen beide Teams mit viel Applaus. Die Fans hatte Tempohandball auf hohem Niveau gesehen.

    Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Knielinger weiter auf gleicher Flughöhe mit dem Gegner. Nur langsam gewannen die Gäste die Oberhand. Der 17:20-Rückstand (36. Spielminute) beeindruckte den Aufsteiger wenig. Lukas Metzer glich mit seinem Tor zum 20:20 (38.) aus. Der Gäste-Coach sah sich zu einer Auszeit gezwungen, die dann aber in der Folge wirksam werden sollte. Die HSG spielte jetzt eine sehr offensive Abwehrvariante und bremste die TVK-Angriffsbemühungen nachhaltig. Der Knielinger Rückstand wuchs bis Mitte der zweiten Spielhälfte auf drei Tore an (22:25). Jochen Werling nahm die Knielinger Auszeit und stellte seinerseits defensiv nochmals um.

    In der Schlussviertelstunde dominierten aber klar die Gäste. Das lag auch daran, dass die Knielinger in der Abwehr keine Bälle eroberten und man eigene schnelle Gegenstöße an einer Hand abzählen konnte. Der Abstand wurde größer und nahm bald deutliche Formen an. Es waren noch sechs Minuten zu spielen als der Rückstand auf sechs Treffer angewachsen war – die Vorentscheidung. Beim TVK klappte jetzt nicht mehr viel in Abwehr und Angriff, während bei den Gästen weiter aufs Tempo gedrückt wurde. Auch ein Torwartwechsel brachte nicht mehr die Wende zum Guten. Nach den ersten 45 Oberliga-Minuten war eine hohe Niederlage mit acht Toren eher nicht zu erwarten gewesen.

    TVK-Trainer Jochen Werling bilanzierte den ersten Oberliga-Auftritt seiner Mannschaft: „Das war am Ende ernüchternd. In der BWOL wird jeder Fehler bestraft. Wenn wir in der ersten Halbzeit unsere freien Würfe noch besser nutzen, gehen wir mit einer Führung in die Pause. Hinten hatten wir über 60 Minuten keinen Zugriff auf den Konstanzer Angriff. Der Verbund mit Abwehr und Torwart hat bei uns nicht funktioniert.“

    Schon am nächsten Samstag haben die Knielinger die Möglichkeit es besser zu machen. Um 19:30 Uhr ist Anwurf in der Großen Sporthalle Schwäbisch Gmünd. Dabei kommt es dann zu einer Premiere. Denn noch nie gab es eine Begegnung zwischen dem gastgebenden TSB und dem TV Knielingen.


    Knielingen: Pascal Fuchs (Tor), Lukas Zanki (Tor), Benny Bormann (3), Mehmet Süngü (3), Philipp Ast (2), Dennis Estedt (7/4), Tim Kusterer, Luis Werner, Kornej Tjart, Jochen Rabsch (2), Lukas Metzger (3), Till Eißler (2), Louis Hohler (2), Yann Majunke (2).

  • Interview mit Jochen Werling vor dem Saisonstart

    Der TV Knielingen ging die letzte Saison in der Badenliga nicht mit dem Ziel Meisterschaft an. An der Aufstiegsrunde wollte man teilnehmen, aber eher ohne Ambitionen. So kam der Aufstieg in die Baden-Württemberg Oberliga (BWOL) für den Verein aus dem Karlsruher Westen überraschend. Die Feierlichkeiten sind nun Geschichte und TVK-Sprecher Thomas Holstein sprach wenige Tage vor dem Saisonstart mit Trainer Jochen Werling.


    Holstein:

    Der TV Knielingen betritt mit der Oberliga sportliches Neuland. Seit Anfang Juli bereitet ihr euch vor. Dabei wurden zehn Testspiele, unter anderem auch gegen Drittligisten absolviert. Ist die Mannschaft bereit für die Herausforderung BWOL?


    Werling:

    Was da für eine schwere Aufgabe auf uns zu kommt wissen wir alle. Aus der Vorbereitungszeit gehe ich mit gemischten Gefühlen raus. Die Rückraum-Abgänge Robin Hörsting und Philipp Schollmeyer, die weh tun, sind schwer zu kompensieren. Am Anfang hatten wir urlaubsbedingte Ausfälle und waren in dieser Zeit selten komplett. Dementsprechend ist die Integration der Neuzugänge noch nicht abgeschlossen und ist in allen Bereichen noch nicht so gut, wie ich mir das gewünscht hätte.


    Holstein:

    Also ist Geduld gefragt, bis alles funktioniert?


    Werling:

    Ja, die Mannschaft braucht noch Zeit. Die Ergebnisse der Testspiele waren nicht so, wie wir uns das gewünscht haben. Dabei ist zu sehen, dass der Kader zu selten vollständig am Start war und vier Neuzugänge zu integrieren sind. Die Leistungen waren noch nicht so, dass man in der BWOL bestehen kann. Da müssen wir auf jeden Fall noch etwas drauf packen. Das muss nun in den Punktspielen kommen und wir müssen uns über den Wettkampf in die Runde rein arbeiten. Dann werden wir uns auch Erfolgserlebnisse holen.


    Holstein:

    Die BWOL hat den Ruf einer Durchgangsstation für finanziell sehr gut ausgestattete Vereine in die 3. Liga zu sein. Entsprechend stark sind die Teams aufgestellt. Da ist also viel Qualität in der Liga. Hinzu kommt, dass in diesem Jahr durch den vermehrten Abstieg aus der 3. Liga, die Anzahl der Mannschaften ein Rekordniveau erreicht hat. Für den TVK stehen ganze 34 Saisonspiele an.


    Werling:

    Das wird eine ganz andere Hausnummer als die Badenliga sein. Wir brauchen jeden einzelnen im Kader bei dem Mammutprogramm. Nur wenige Spieler haben Erfahrungen aus einer höheren Spielklasse oder haben schon einmal BWOL gespielt. Da muss man den Jungs die Zeit einräumen, sich an das Neue zu gewöhnen und sich an das Niveau heranzutasten. Das wird nicht von jetzt auf gleich gehen.


    Holstein:

    Die Mannschaft spielt schon einige Jahre fast in der gleichen Besetzung zusammen und der Zusammenhalt der Truppe ist wirklich außergewöhnlich. Kann sich das positiv auswirken?


    Werling:

    Natürlich sind wir eine gewachsene Mannschaft, aber auf dem Niveau eben auch unerfahren. Da brauchen wir Geduld und die Zeit muss man den Spielern auch zugestehen. Fehler werden passieren und Dinge können anders laufen wie sie in der Badenliga gelaufen sind. Damit müssen wir klar kommen, damit müssen auch die Zuschauer und Fans klar kommen. Da hoffe ich auch auf die Unterstützung von der Tribüne.


    Holstein:

    Auf die eigenen Anhänger konnte sich der TVK in den vergangenen Jahren immer verlassen. Immer dann wenn es nicht einfach war und wenn es buchstäblich darauf an kam, war der Support überragend.


    Werling:

    Ja, das war auch mit ein Schlüssel zum Erfolg. Das hat uns über die Jahre auch ein Stück weit beflügelt.


    Holstein:

    Letztlich braucht der TVK aber genügend Punkte, um den Klassenerhalt zu schaffen.


    Werling:

    Es geht darum die Spiele anzunehmen und die Leistung abzurufen. Dann hoffen wir möglichst früh zu punkten. Bei voraussichtlich fünf Absteigern kann man sich eine allzu lange Durststrecke nicht erlauben. 24 Punkte werden wir wohl brauchen, um eine realistische Chance auf den Klassenverbleib zu haben. Von Spieltag eins an, wird das ein harter Kampf. Dabei werden Enttäuschungen nicht ausbleiben. Damit müssen wir umgehen und den Kopf oben behalten. 


    Holstein:

    Wir haben in der kommenden Saison der BWOL außergewöhnlich viele Absteiger aus der 3. Liga, die alle wieder nach oben wollen.


    Werling:

    Da ist eine sehr große Qualität auch in der Spitze vorhanden. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst und wollen sie annehmen. Allein schon die 34 Spiele und etliche weite Auswärtsfahrten sind schon ein Hammerprogramm. Gerade unsere Heimspiele wollen wir positiv gestalten und im einen oder anderen Spiel in fremder Halle eine Überraschung schaffen. Da ist Durchhaltewillen gefragt und wir brauchen jeden einzelnen Mann im Kader. Dann hoffe ich, dass jeder Spieler über die ganze Saison hinweg bestmöglich an sein Leistungsoptimum heran kommt.


    Holstein:

    Wir drücken die Daumen, dass es bereits am Samstag beim Start gegen Konstanz gelingt. Vielen Dank für dieses Gespräch.


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